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Gegrillter Fenchel mit Labneh und Oliven-Kräuter-Pesto

Gegrillter Fenchel mit Labneh und Oliven-Kräuter-Pesto

Es ist einfach zu heiß. Für alles! Außer fürs Grillen. Denn was gäbe es nach einem Tag in der stickigen, verbarrikadierten Bude schöneres, als am heißen Rost zu stehen.

Hey, da weißt du wenigstens, wofür du schwitzt, oder? Und außerdem: Es opfert sich ja immer nur einer, die Verantwortung über die Grillzange zu übernehmen. Alle anderen lüften sich bei einer gemütlichen Rosé-Schorle aus, lassen sich bedienen und freuen sich über jedes Zehntelgrad weniger, welches das Thermometer anzeigt. Zwischen 30,3 °C und 29,7 °C liegen einfach wirklich Welten! Und ja, ich habe Rosé-Schorle gesagt, komm’ klar darauf und hör’ auf mit dem Augenrollen.

Aber stundenlang in der Küche zu stehen und vorzubereiten schafft bei den Temperaturen einfach niemand, das sehe ich absolut ein. Wir sind also mal wieder bei diesen schnellen, einfachen Gerichten, die auf dem Teller einfach optisch schon viel her- und anschließend alle satt und glücklich machen. Der Geschmack kommt aber natürlich trotzdem nicht zu kurz!

Gegrillter Fenchel mit Labneh und Oliven-Kräuter-Pesto

Darf ich vorstellen: Unser gegrillter Fenchel mit Labneh und Oliven-Rosinen-Pesto. Schon das zweite Grillrezept, dass es dieses Jahr mit Unterstützung von unseren Freunden von EDEKA hier auf Eat this! gibt. That’s fire!

Und keine Sorge, die vielen Ahh’s und Ohh’s, die du zu diesem besten aller Sommerdinner zu hören bekommen wirst, bezahlst du nicht mit stundenlanger Vorbereitung. Frische, knackige Fenchelknollen werden in etwa 2 cm dicke Scheiben geschnitten, kurz in Salzwasser vorgegart, anschließend trocken getupft und mit EDEKA Bio Natives Olivenöl aus Griechenland eingerieben, in dem sie dann ein wenig ziehen können, bevor sie einige Minuten auf den Grill wandern. Währenddessen kannst du mit links ein bisschen EDEKA Bio Sesam rösten, das Pesto mit EDEKA Bio Sultaninen zubereiten, den Labneh abschmecken und alles schickstens anrichten, denn unser gegrillter Fenchel hat es verdient, genauso lecker auszusehen, wie er schmeckt. Aufwand für die Vorbereitung? 15 Minuten. Maximal.

Die Gemüsescheiben landen dann über direkte Hitze vier bis fünf Minuten auf den Grill, bis sie von beiden Seiten schön geröstet und die Grillstreifen perfekt sind. Die heißen Kohlen sorgen dafür, dass die natürliche Süße aus dem Fenchel gekitzelt wird, die die leichten Bitternoten ausgleicht. Und weil wir die Knollen vorher kurz blanchiert haben, sind sie ruckzuck fertig und das Innere bleibt schön saftig.

Ich kann mich nur immer wieder wiederholen: Blanchiert euer (hartes) Gemüse vor dem Grillen für ein paar Minuten vor. Das bringt nicht nur Geschmack in Fenchel, Sellerie und Blumenkohl, die Garzeiten über der Holzkohle reduzieren sich einfach um ein ganzes Stück. Heißt: Kein ausgetrocknetes Alibigemüsesteak mehr, für das du mal wieder als einziger Veganer auf der Grillparty belächelt wirst.

Gegrillter Fenchel mit Labneh und Oliven-Kräuter-Pesto

Die Knollen kommen dann auf erfrischenden veganen Labneh, einen gesalzenen, angedickten Joghurt aus der levanten Küche und werden mit einer superaromatischen Sauce aus Oliven, Rosinen, Petersilie, Minze, gerösteten Nüssen, Sesam, Zitronensaft und Olivenöl getoppt.

Unser gegrillter Fenchel ist frisch, leicht, schnell zubereitet und lecker. Quasi alles, was man sich im Rekordsommer wünscht, oder? Also, abgesehen von einem wohltemperierten Pool und einem nie enden wollenden Vorrat an Popsicles, aber das ist eine andere Story.

Gegrillter Fenchel mit Labneh und Oliven-Kräuter-Pesto

Zutaten für 4 Portionen

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Vorbereitung 15 Minuten
Zubereitung 10 Minuten
Gesamt 25 Minuten

Für den Labneh

  • 400 g Sojaquark oder eine andere pflanzliche Alternative, ungesüßt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1/2 TL Salz

Für den Fenchel

Für das Pesto

  • 1 EL Mandeln
  • 1 TL Sesam
  • 1/2 EL Pistazien
  • 50 g grüne Oliven entsteint
  • 1/4 Bund Petersilie grob gehackt
  • 1/4 Bund Minze Blätter gezupft
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 EL Sultaninen oder Rosinen
  • 1 TL Salz
  • 1 Zitrone Saft gepresst
  • 50 ml Olivenöl

Außerdem

  • 1 EL Granatapfelkerne

Für den Labneh

  1. Sojajquark mit Zitronensaft und Salz verrühren, anschließend kühl stellen.

Für das Pesto

  1. Nüsse in einer heißen Pfanne ohne Öl 5 Minuten rösten, dabei häufig umrühren.

  2. Zusammen mit den übrigen Zutaten in einer Küchenmaschine zu einer nicht zu feinen Sauce pürieren. Alternativ Nüsse, Oliven, Kräuter und Rosinen fein hacken und mit Zitronensaft und Olivenöl verrühren. Mit Salz abschmecken.

Für den Fenchel

  1. Fenchelknollen in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden. In reichlich Salzwasser bei mittlerer bis hoher Hitze 10 Minuten blanchieren, anschließend abtropfen lassen und trockentupfen und mit Olivenöl einreiben. Beiseitestellen, bis es an den Grill geht.

  2. Am Grill über direkter Hitze 4-5 Minuten pro Seite rösten. Auf Labneh servieren, mit Pesto, geröstetem Sesam, Granatapfelkernen und Minzblättern toppen und mit Fladenbrot servieren.

Tipps

Wenn du ein wenig Zeit hast, röste eine halbierte Knoblauchknolle über indirekter Hitze für 20-30 Minuten und serviere die weichen, karamellisierten Zehen zum Fenchel. Wir spoilern nicht, tu es einfach!

Gegrillter Fenchel mit Labneh und Oliven-Kräuter-Pesto

Werbung! Dieser Beitrag wurde von EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, Edeka und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt scharfes Essen und steht auf die Kombi Pasta & Brokkoli. Sammelt E-Gitarren und schreibt ab und zu darüber. Ist "eigentlich" Grafikdesigner und Webentwickler.

6 Kommentare

  1. Hallo, für euere Pfannen-Falafel hatte ich euch in den Gourmet – Himmel gelobt, aber euer Labneh lässt mich doch leicht den Kopf schütteln. Labneh habe ich mit unseren israelischen Freunden schon mehrfach zubereitet – eigentlich steht dieser libanesische (!!!)
    Frischkäse täglich auf dem Tisch. Aber er wird nicht aus Quark, sondern aus Joghurt zubereitet.
    Also: Soyajoghurt mit Salz verrühren ( wer mag, kann Gewürze aller Art zusetzen – Thymian ist toll ) und über Nacht in einem mit einem Tuch oder Küchentuch ausgeschlagenen Sieb abtropfen lassen. Fertig – lecker!!

    Antworten
    1. Hallo liebe Evelin,

      vielen lieben Dank für dein Feedback. Allerdings haben wir hier vermutlich so ein kleines „Verständigungsproblem“ mit den Ausgangsprodukten.

      Während sich „echter“ Joghurt beim Abtropfen sicherlich anders verhält, wird (ungesüßter) Sojajoghurt einfach zu (einem mäßigen) Sojaquark. Warum sollten wir also die Arbeit auf uns nehmen und sie unseren Lesern vorschlagen, wenn es einfacher geht? Und glaub‘ uns, wir wollten wirklich Sojajoghurt abtropfen lassen und haben gehofft, dass die Geduld im Ergebnis „schmeckbar“ wird. Spoiler: Wird es nicht, Sojaquark is the way to go 😉

      Aber danke für den Hinweis zur Herkunft. Ich habe das mal (ein wenig weitläufiger, denn Labneh hat sich ja in der gesamten Levante etabliert) angepasst.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  2. Habt ihr auch noch ein Rezept für Fladenbrot?

    Antworten
    1. Hi Mona,

      das kommt bald nach! ☺️

      LG,
      Nadine

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  3. was heisst spoilern?

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