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Ful Medames – ägyptische Bohnen auf cremigem Tahin

Ful - Ägyptische Ackerbohnen auf cremigem Tahin

Du liebst Hum­mus, Hül­sen­früch­te und Tahin sowie­so? Dann wird’s höchs­te Zeit, „fri­schen Wind“ in dei­ne Boh­nen-Rou­ti­ne zu brin­gen und leckers­tes Ful Meda­mes mit einem sei­dig-cre­mi­gen Tahin-Dip zuzubereiten!

Jörg und ich (und sämt­li­che ande­re Vega­ner, die wir zu der Zeit kann­ten) haben uns ja schon vor über fünf­zehn Jah­ren regel­mä­ßigst mit Hum­mus und Fala­fel voll­ge­stopft. Zum einen, weil das Zeug ein­fach – und das ist Fakt – ober­le­cker ist, zum ande­ren, weil die Kicher­erb­sen­bäll­chen im Fla­den­brot vom Imbiss schlicht­weg häu­fig das ein­zi­ge vega­ne Gericht war, wel­ches man unter­wegs fin­den konnte.

Nun sind die hier­zu­lan­de etwas, ent­schul­di­ge bit­te, expe­ri­men­tier­trä­gen Deut­schen erst in den letz­ten Jähr­chen end­lich auf den „Hum­mus-Zug“ auf­ge­sprun­gen und das cre­mig-lecke­re und figur­freund­li­che Kicher­erb­sen­pü­ree kennt und liebt spä­tes­tens jetzt auch Groß­tan­te Hilde.

Mit der Zube­rei­tung von Hum­mus und ande­ren Lecke­rei­en aus der Levan­te-Küche ist dann (so ein Glück!) auch Tahin in die hei­mi­sche Vor­rats­kam­mer ein­ge­zo­gen. Die cre­mi­ge Pas­te aus gerös­te­ter Sesam­saat ist aus der ara­bi­schen und oft auch aus der fern­öst­li­chen Küche gar nicht wegzudenken.

Und aus unse­rer schon gar nicht! Ein Glas war­tet immer im Kühl­schrank und min­des­tens zwei ste­hen schon im Vor­rats­schrank parat, denn ein Leben ohne Tahin ist mög­lich, aber sinn­los. Du darfst mich ger­ne zitie­ren. Rela­tiv neu ist die aro­ma­ti­sche Geschmacks­bom­be jetzt auch bei unse­ren Freun­den von EDEKA im schnie­ken Glas und in Bio-Qua­li­tät erhält­lich, yay!

Und das trifft sich für dei­nen nächs­ten Wochen­ein­kauf super, denn unser heu­ti­ges Rezept dra­pie­ren wir auf einem wun­der­schö­nen, sei­di­gen Bett aus Tahin, Zitro­nen­saft und Was­ser. Die Sesam­pas­te hat eine schon fast magi­sche Kon­sis­tenz und ver­rührt man es mit Was­ser, wirkt es gera­de am Anfang immer ein biss­chen so, als wür­de sich das Gemisch nicht ver­bin­den wol­len. Aber schon noch ein paar Sekun­den kräf­ti­gem Rüh­ren, wird eine sehr cre­mi­ge, hel­le Sau­ce dar­aus – die ist unglaub­lich lecker und lässt sich per­fekt mit war­mem Fla­den­brot dippen.

Damit es mit der Lie­be zu ande­ren ori­en­ta­li­schen Lecke­rei­en viel­leicht auch noch ein biss­chen schnel­ler geht, schi­cken wir heu­te feins­tes „Ful Meda­mes“ auf den Gour­met-Cat­walk. Und nein, es geht nicht um Kicher­erb­sen, dafür um hüb­sche und nicht min­der aro­ma­tisch-lecke­re Fava­boh­nen. Und das bedeu­tet „Ful“ auch schlicht aus dem ägyp­ti­schen über­setzt. Und „Meda­mes“? Die­ses Wort stammt aus der kop­ti­schen Spra­che und bedeu­tet so viel wie „begra­ben“, da man die Boh­nen frü­her tra­di­tio­nell in hei­ßen Koh­len gebet­tet zube­rei­tet hat.

Das Gericht stammt ursprüng­lich aus Ägyp­ten – wer hät­te es bei dem Titel geahnt? Der tra­di­tio­nell zum Früh­stück ser­vier­te Dip hat sich über die Jahr­hun­der­te aber auch in die Spei­se­plä­ne vie­ler ande­rer nord- und ost­afri­ka­ni­scher und auch nah­öst­li­cher Län­der geschli­chen und wird von Regi­on zu Regi­on ein biss­chen anders zube­rei­tet. Und auch jede Köchin und jeder Koch hat sein eige­nes Lieb­lings- oder Geheim­re­zept, die Vari­an­ten sind also mal wie­der endlos.

Ful - Ägyptische Ackerbohnen auf cremigem Tahin

Die einen ver­ar­bei­ten die Boh­nen zu Püree, die ande­ren lie­ben Ful leicht stü­ckig. Wie­der­um ande­re las­sen die Hül­sen­früch­te unver­sehrt in einer Sau­ce schwim­men, was aus dem Dip ein­fach einen ver­dammt lecke­ren Boh­nen­ein­topf macht. In Syri­en wird die Sau­ce mit einer Pas­te aus Alep­po-Chi­lis ver­fei­nert, in Äthio­pi­en wird Inje­ra anstel­le vom Fla­den­brot gereicht. Das heißt also, bei der Zube­rei­tung gibt es kei­ne stren­gen Vor­schrif­ten. So mögen wir das! Wir haben uns heu­te an eine eige­ne Inter­pre­ta­ti­on gemacht, ist ja schließ­lich jetzt unser Rezept.

Apro­pos Schwim­men: Das Gericht wird häu­fig auch als „Ful Hamam“ bezeich­net und die Sto­ry dahin­ter kön­nen wir dir auf kei­nen Fall vor­ent­hal­ten: So rich­tig beliebt wur­de „Ful Meda­mes“ näm­lich im mit­tel­al­ter­li­chen Ägyp­ten, wo es vor allem ger­ne von Frau­en in öffent­li­chen Bädern, den soge­nann­ten Hamams, geges­sen wur­de. Kein Scherz!

Feu­er­holz war damals knapp und teu­er und so haben die erfin­de­ri­schen Ägyp­te­rin­nen die über­schüs­si­ge Ener­gie des beheiz­ten Bade­was­sers in den gro­ßen Kes­seln dafür genutzt nachts damit Boh­nen zu kochen. Mor­gens waren die Boh­nen dann schön zart und lie­fer­ten das per­fek­te, pro­te­in­rei­che Früh­stück. Schon irgend­wie geni­al. Also wir hät­ten gegen so ein Boh­nen-Hamam auch bei uns rein gar nichts einzuwenden.

Ful - Ägyptische Ackerbohnen auf cremigem Tahin

Äh, wie bit­te, Boh­nen und Baden? Wenn bei dir jetzt die Alarm­glo­cken läu­ten und du befürch­test, dass den armen Ägyp­te­rin­nen doch bestimmt regel­mä­ßig durch unkon­trol­lier­te Win­de ihre Bade­tü­cher von der Hüf­te geflo­gen sind, dann kön­nen wir dich gleich wie­der beruhigen.

Wie wir ja bereits in unse­rem gro­ßen Hül­sen­früch­te-Spe­cial klar­ge­stellt haben, reagiert ein an Boh­nen, Lin­sen & Co. gewöhn­ter Ver­dau­ungs­trakt über­haupt nicht mehr auf gro­ße Men­gen der bal­last­stoff­rei­chen Kost. Und das kön­nen wir aus eige­ner Erfah­rung mit ruhi­gem Gewis­sen nur bestä­ti­gen. Dem Hamam-Besuch steht einem trai­nier­ten Boh­nen-Bäuch­lein also rein gar nichts im Wege.

Ackerbohnen

Favabohnen? Was ist denn das?

Die getrock­ne­ten gro­ßen Hül­sen fin­dest du zum Bei­spiel bei dei­nem EDEKA in der Fein­kost­ab­tei­lung. Und wenn nicht, bestellt sie dir dein Markt sicher­lich. Bei uns ist die gro­ße Boh­ne mit der rela­tiv dicken Hül­le vor allem unter dem nicht ganz so schmei­chel­haf­ten Namen Sau­boh­ne, Acker­boh­ne, Pfer­de­boh­ne oder Dicke Boh­ne bekannt. Die Gute zählt übri­gens bota­nisch gar nicht zu den Bohnen‑, son­dern zu den Wicken­ge­wäch­sen und bis ins 17. Jahr­hun­dert war sie auch bei uns weit verbreitet.

Nach und nach wur­de das Gewächs lei­der durch die aus Ame­ri­ka ein­ge­führ­te Gar­ten­boh­ne und die Feu­er­boh­ne ver­drängt. Sehr scha­de, denn die­se haben geschmack­lich „nicht die Boh­ne“ (sor­ry, den konn­te ich mir nicht ver­knei­fen) mit dem wür­zi­gen Aro­ma der Fava­boh­ne zu tun. Umso mehr ein Grund, die Hül­sen­frücht­chen zu hegen und zu pfle­gen und viel­leicht ja schon zur nächs­ten Gar­ten­sai­son ein­mal selbst anzupflanzen.

Original book source: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany Permission granted to use under GFDL by Kurt Stueber Source: www.biolib.de

Bit­te pro­bier’ Ful Meda­mes unbe­dingt aus, denn es schmeckt wie ein Traum aus 1001 Nacht. Dazu dür­fen ein paar pin­ke Steck­rü­ben-Pick­les auf kei­nen Fall feh­len, das Rezept dazu fin­dest du in unse­rem Grill­buch „Vegan gril­len kann jeder“.

Tahin Eat, you f(u)ools!

Zutaten für 2 Portionen

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Vor­be­rei­tung 1 Stun­de
Zube­rei­tung 25 Minu­ten
Gesamt 30 Minu­ten
+ Ein­weich­zeit 8 Stun­den

Für das Ful

  • 200 g Fava­boh­nen ent­spricht etwa 500 g gekoch­ten Bohnen
  • 2 TL Salz
  • 1 Zwie­bel
  • 1 grü­ne Chili
  • 2 Zehen Knob­lauch
  • 1 EL Oli­ven­öl zum Bei­spiel von EDEKA
  • 2 EL Toma­ten­mark z. B. EDEKA Bio Tomatenmark
  • 2 TL Ahorn­si­rup z. B. EDEKA Bio Ahornsirup
  • 2 TL Kreuz­küm­mel
  • 300 ml Koch­was­ser der Bohnen

Für die Tahinsauce

  • 75 g Tahin z. B. EDEKA Bio Tahin
  • 3 EL Zitro­nen­saft
  • ½ Zehe Knob­lauch gerie­ben
  • ½ TL Salz

Außerdem

  • ¼ Bund Peter­si­lie
  • ¼ Salat­gur­ke

Für das Ful Medames

  1. Boh­nen über Nacht in reich­lich Was­ser ein­wei­chen. Anschlie­ßend Ein­weich­was­ser abgie­ßen, Boh­nen gut abspülen.

  2. Boh­nen in der drei­fa­chen Men­ge Was­ser ca. 50 Minu­ten bei mitt­le­rer bis nied­ri­ger Hit­ze ohne Deckel kochen. 10 Minu­ten vor Gar­zeit Ende mit 1 TL Salz würzen.

  3. Zwie­bel, Chi­li und Knob­lauch fein hacken.

  4. Oli­ven­öl in einen hei­ßen Topf geben, Zwie­bel, Chi­li und Knob­lauch bei mitt­le­rer bis nied­ri­ger Hit­ze 3 Minu­ten anschwit­zen. Dabei häu­fig umrühren.
  5. Toma­ten­mark, Ahorn­si­rup und Kreuz­küm­mel dazu­ge­ben und zwei Minu­ten bra­ten. Boh­nen dazu­ge­ben, mit Boh­nen­was­ser ablö­schen, mit dem rest­li­chen Salz abschme­cken und gut umrüh­ren. Mit geschlos­se­nem Deckel bei nied­ri­ger Hit­ze 20 Minu­ten köcheln lassen.

  6. Anschlie­ßend etwa ⅓ des Ful mit einem Kar­tof­fel­stamp­fer stamp­fen oder mit einem Pürier­stab anpürieren.

Für die Tahinsauce

  1. Alle Zuta­ten zusam­men mit 75 ml Was­ser mit einem Schnee­be­sen zu einer glat­ten, cre­mi­gen Sau­ce verrühren.

Servieren

  1. Ful Meda­mes auf Tahin­sauce anrich­ten und mit fein gehack­ter Peter­si­lie und Gur­ken­wür­feln toppen.

Tipps

Zum Ful Meda­mes pas­sen super die Pink Pick­les aus unse­rem Buch Vegan gril­len kann jeder und selbst­ver­ständ­lich ara­bi­sches Fladenbrot.

Ful - Ägyptische Ackerbohnen auf cremigem Tahin

Werbung! Dieser Beitrag wurde von EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, EDEKA und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.

50 Kommentare

  1. Klingt sehr sehr lecker! Wenn ihr schreibt, die Boh­nen in der drei­fa­chen Men­ge Was­ser kochen, wor­auf bezieht sich das drei­fach? Bzw wie viel Was­ser nehmt ihr da? Und nutzt ihr anschlie­ßend das gesam­te Was­ser oder nur einen Schluck zum ablöschen?

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    1. Dan­ke Laris­sa! Die Was­ser­men­ge bezieht sich bei sol­chen Anga­ben immer auf das Gewicht der zu kochen­den Lebens­mit­tel wie hier zum Bei­spiel die Boh­nen. Auch die Men­gen­an­ga­be zum Boh­nen­was­ser fin­dest du in der Zuatenangabe. 😉

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  2. Hal­lo,
    das Rezept ist echt der Ham­mer. Ist bei unse­ren Favo­ri­ten weit oben dabei 😀 Vie­len Dank!
    Noch ein klei­ner Hin­weis: Das Bild, das in den og-Meta­da­ten ange­ge­ben ist, gibt es nicht mehr. Des­halb gibt es beim Tei­len des Links kein Vor­schau­bild mehr (z.B. in WhatsApp).
    Vie­le Grüße,
    Christian

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    1. Dan­ke dir für das Feedback! 

      Und eigen­ar­tig, ich habe die Meta-Daten gera­de geprüft, das Bild ist vorhanden. 🤔

      LG

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  3. Was ihr über Hummus/Tahin gesagt habt, kann ich nur bestä­ti­gen. Mei­ne Eltern waren seit den 80er Jah­ren regel­mä­ßig in Isra­el und haben immer mas­sen­haft Tahin mit­ge­bracht, weil es das im der nie­der­säch­si­schen Pro­vinz nicht gab.
    Ich hab dem­nach als Klein­kind schon den Hum­mus, Fala­fel etc. geges­sen, weil mei­ne Eltern die israe­lisch Küche so lieb­ten. Als Kind hab gar nicht kapiert, dass es auch Men­schen gibt, die das nicht ken­nen, weil es für uns so nor­mal war.
    Erst in mei­ner Jugend, als es anfing, dass man zu Par­ties Sachen fürs Buf­fet mit­brach­te wur­de mir klar, dass es Men­schen gibt, die nicht wis­sen was Hum­mus ist (oder Tahi­na, Fala­fel, Shak­s­hu­ka etc.) und ich war scho­ckiert. Irgend­wie taten sie mir auch ein biss­chen leid.

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    1. Dan­ke dir für das Feed­back. Wir kön­nen das mit der Unkennt­nis voll nachvollziehen. 😅

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  4. wow soso­so­so­so lecker war das!!!! bit­te mehr rezep­te die­ser art!!

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  5. Ich bin ein ehe­ma­li­ger Ägyp­ter und bin mit Ful groß geworden…es gibt nichts bes­se­res als der AGYPT. Ful aus Sau­boh­nen – nicht aus Kicher­erb­sen- Für Ful ver­zich­te ich sogar auf einem teue­ren Steak.
    Gott hat die Welt und Ful geschaffen.…das hat er wirk­lich gut gemacht👍.

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  6. Hal­lo mei­ne Lieben!

    Dan­ke für die­ses coo­le Rezept. Hat­ten eini­ges zu ver­wer­ten und da pass­te mir das gut rein 🙂
    Ich hab eine Dose Rie­sen­boh­nen genom­men und rote Zwie­bel. Statt der Tahi­ni-soße hab ich einen Humus mit Tahi­ni gemischt. Wir haben dazu noch ein Paneer Brot auf­ge­braucht, Kori­an­der grob gehackt und jeder bekam ein Vier­tel Limet­te dazu.
    Haben nur die Hälf­te der Men­ge gemacht und waren echt voll satt zum Frühstück.

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    1. Yay, dan­ke dir lie­be Sophie! 🙃

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  7. Mist, da hab ich zu spät die Kom­men­ta­re gele­sen. Mir kamen nach dem Ein­wei­chen die Scha­len so dick und nicht wirk­lich lecker vor, so dass ich die Boh­nen vor dem Kochen aus der Scha­le gepult habe. Jetzt kochen sie gera­de. Ich hof­fe es wird trotz­dem lecker… Beim nächs­ten Mal dann mit der Schale 🙂

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    1. Also im Regel­fall schrei­ben wir schon sämt­li­che not­wen­di­gen Schrit­te in die Zube­rei­tung. Die Scha­len wer­den echt lecker. 😉

      Unge­nieß­bar machst du das Ful durch das Pulen aber natür­lich auch nicht. Hof­fe, es hat geschmeckt!

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      1. Ja, hat es! Dem­nächst dann mit, es wird defi­ni­tiv noch­mal gekocht.

  8. Es schmeckt so unfass­bar gut! Vie­len Dank für das tol­le Rezept 😋 Statt des Toma­ten­marks habe ich, wie jemand in den Kom­men­tar vor­schlug, herr­lich rei­fe Toma­ten genom­men, die ich nach einem kur­zen Dampf­bad (qua­si auch wie im Hamam 😀) geschält und fein gewür­felt dazu gege­ben habe. Wird es jetzt wahr­schein­lich unge­fähr alle 2 Wochen geben oder alle 2 Tage… Dazu gabs noch Zatarbrot!

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    1. Wir wären für alle 2 Tage, den Spei­se­plan könn­ten wir abso­lut verstehen. 😅

      Ganz lie­ben Dank für da mega Feedback!

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  9. Oh Gott! Wie kann etwas so ein­fach und so über­ra­gend sein!
    Ich bin im Rausch!

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    1. Ha ha! Das freut uns rie­sig, tau­send Dank für das Feedback. 🙂

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  10. Ich stand die Woche auch recht rat­los im größ­ten Ede­ka, den wir hier in Ham­burg haben… und am Ende sind es dann man­gels Alter­na­ti­ven wei­ße Boh­nen geworden..
    Sie wei­chen gera­de noch ein 😀 ich bin gespannt.

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    1. Dann sind wir auch gespannt. Und frag‘ ein­fach mal in dei­nem Ede­ka nach (die Märk­te haben nicht immer die genau glei­chen Pro­duk­te da) oder geh in den nächst­ge­le­ge­nen tür­ki­schen Supermarkt.

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  11. Da habt Ihr was ange­rich­tet. Seit­dem ich das Rezept aus­pro­biert habe, muss ich es min­des­tens ein­mal im Monat machen. Das ist jetzt schon das drit­te oder vier­te Mal … 

    Bei mir brau­chen die Fava­boh­nen aller­dings län­ger als bei Euch im Rezept ange­ge­ben, eher so eine Stun­de aufwärts. 

    Es ist aber auch so was von lecker … 

    Gera­de köcheln die Boh­nen wie­der vor sich hin. Und die­ses Mal gibt es sogar selbst gemach­tes Fla­den­brot dazu, weil es ges­tern so reg­ne­te auf dem Heim­weg, dass ich nicht noch mit dem Rad beim ara­bi­schen Spä­ti vor­bei­fah­ren woll­te, son­dern mit­samt Rad in der Tram gefah­ren bin.

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    1. Sehr cool, freut uns. Eigent­lich woll­ten wir die­ses Wochen­en­de auch mal wie­der einen Ful-Tag ein­le­gen, aber auch bei uns hat’s mit dem ara­bi­schen Brot nicht hingehauen. 🙈

      Zu dei­nem Koch­pro­blem: Bei­spiels­wei­se je län­ger getrock­ne­te Boh­nen lagern, des­to län­ger brau­chen sie auch beim Kochen. Das kön­nen wir natür­lich schwie­rig in unse­ren Rezep­ten „abfan­gen“. Die Eigen­in­itia­ti­ve, die Boh­nen ein­fach län­ger im Topf zu las­sen, müs­sen wir ein­fach von unse­ren Lesern erwarten. 🙂

      Antworten
      1. Klar, das kriegt man schon noch irgend­wie hin mit den Boh­nen. Man merkt ja, ob die schon weich sind oder noch brauchen. 

        Mein ara­bi­sches Fla­den­brot ist übri­gens noch aus­bau­fä­hig, aber man braucht ja noch Ziele. 🙂

      2. Oh ja, die­se ganz bestimm­te Kon­sis­tenz, irgend­wie tro­cken, aber trotz­dem weich, ist eine Herausforderung. 😉

  12. Hey, euer Blog hat es tat­säch­lich geschafft, mich zum Aus­pro­bie­ren neu­er Rezep­te zu moti­vie­ren und mir in den letz­ten Wochen schon eini­ge klei­ne „Erfolgs­er­leb­nis­se“ ver­schafft (bin näm­lich eigent­lich sehr faul und risi­ko­scheu, was kochen angeht…). 

    Eine klei­ne Fra­ge: Gibt es Fava­boh­nen auch aus der Dose, also qua­si schon gekocht? (So dass man sich im Fal­le das Ein­wei­chen spart…)

    Vie­le Grüße!

    Antworten
    1. Bom­be, das freut uns! Ja, Fava­boh­nen gibt es auch in der Dose (aller­dings eher im tür­ki­schen Super­markt), aller­dings lohnt es sich echt, die Din­ger selbst zu kochen. Geschmack­lich und auch, was das Bud­get angeht. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  13. Hal­li­hal­lo
    Nach den gan­zen Aus­gangs­be­schrän­kun­gen ist es nicht mehr ganz so ein­fach an die­se Böhn­chen zu kom­men. Gibt es irgend­wel­che Alternativen??…Hätte noch schwar­ze Boh­nen, Kid­ney- oder Wach­tel­boh­nen im Vorratsschrank…oder müs­sen es genau die­se sein??
    würd die­ses Rezept ger­ne aus­pro­bie­ren, hört sich ver­dammt lecker an!

    Vie­len Dank

    Antworten
    1. Hi Fran­zi!

      Natür­lich kannst du auch ande­re Boh­nen aus­pro­bie­ren, „rich­tig“ schmeckt das Ful aber echt nur mit den Fava­boh­nen. Im tür­ki­schen Super­markt dürf­test du aktu­ell die bes­ten Chan­cen haben, die­se zu bekom­men. Hof­fen wir, dass die­se irre Situa­ti­on frü­her vor­bei­geht, als wir befürch­ten müssen. 💪

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Moin! Woll­te es gera­de kochen. Aller­dings gab es in unse­rem Sul­tan Markt des Ver­trau­ens nur gefro­re­ne Sau­boh­nen. Aber die sind grün! Jetzt bin ich etwas ratlos 😅

      2. Das sind die fal­schen für Ful. Schme­cken auch sehr lecker, ich wür­de damit aller­dings etwas ande­res machen. 🙂

    2. Ful aus Wach­tel­boh­nen hab ich aus­pro­biert – war sehr lecker und kommt mei­ner Mei­nung nach fast ans Ori­gi­nal ran. (Kid­ney­boh­nen wür­de ich nicht neh­men, die sind ja eher süßlich.)

      Antworten
      1. Cool, das ist ja dann eine super Alter­na­ti­ve, wenn gera­de mal kei­ne Sau­boh­nen zu bekom­men sind. Lie­ben Dank!

  14. Hal­lö­chen,
    Ich habe eben­sol­che Boh­nen im tür­ki­schen Super­markt erstan­den und hat­te dort die Wahl zwi­schen geschäl­ten und unge­schäl­ten. Wel­che die­ser bei­den Vari­an­ten benutzt ihr denn? Ich hat­te mich auf­grund der Ähn­lich­keit zu euren Fotos für die unge­schäl­ten ent­schie­den, bin mir aber jetzt bei der Ver­ar­bei­tung nicht mehr so sicher ob dies die rich­ti­ge Wahl war 😌

    Antworten
    1. Hi Juli,

      kei­ne Sor­ge, wir ver­wen­den auch die unge­schäl­ten. Die Scha­len wir­ken am Anfang noch recht hart und dick, beim Kochen wer­den sie aber auf jeden Fall wei­cher, geben dem Gan­zen dann aber auch einen super Biss. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  15. Hal­lo,
    ich stand etwas rat­los im Supermarkt…dicke wei­ße Boh­nen sind wie­der was ande­res oder?! Denn die hier sind ja so gar nicht weiß. Ver­mut­lich sind die gera­de über­all aus­ver­kauft! xD
    LG Anni

    Antworten
    1. Hi Anni,

      nein, wei­ße Boh­nen sind etwas ande­res. Wie gesagt, hier geht es um Fava‑, Acker‑, oder Sau­boh­nen. Frag‘ ein­fach mal im Markt nach oder schau im nächs­ten tür­ki­schen Super­markt nach. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  16. Das Rezept klingt super lecker und wir kochen es gera­de nach, aber irgend­wie ist unse­re Tahin­a­auce extrem wäss­rig. Kann es sein, dass ihr euch mit den Anga­ben von Wasser/Zitronensaft ver­tan habt?
    Lie­be Grüße,
    Laura

    Antworten
    1. Hi Lau­ra,

      ich befürch­te, da ist tat­säch­lich etwas beim hoch­rech­nen der Men­gen dane­ben gegan­gen. Sor­ry dafür, ich habe die Men­gen angepasst.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
    2. Ein­fach das Was­ser nach und nach zuge­ben bis du die gewünsch­te Kon­sis­tenz hat. Kommt halt auch immer auf das Tahin an, das man verwendet.

      Antworten
  17. Gera­de aus­pro­biert – suu­per lecker! <3

    Antworten
    1. Hey Jen­ny,

      klas­se, das freut mich mega! Tau­send Dank. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  18. Gute Idee!
    Im Irak zB fügt man statt Toma­ten­mark fri­sche Toma­ten­stück­chen hin­zu und über­gießt alles mit sehr viel gutem Olivenöl.

    Antworten
    1. In der Sai­son wer­den wir defi­ni­tiv auch fri­sche, süße Toma­ten ver­wen­den. Tau­send Dank für das lie­be Feedback!

      Antworten
  19. Ha, das wirds bald geben!
    Wie bei rich­tig gutem Hum­mus wird das Tahin noch eine gan­ze Ecke cre­mi­ger wenn man Eis­was­ser nimmt und statt Schnee­be­sen den Pürier­stab reinhält… 🙂

    Antworten
    1. Da guck an, den Eis­was­ser-Trick kann­ten wir noch nicht, der wird direkt am Wochen­en­de aus­pro­biert. Aber hey, das Schnee­be­sen-Work­out zählt in die Fit­ness­zie­le rein, da kann man doch nicht schummeln. 😉

      Antworten
  20. Gibt es auch ein Rezept zu die­sem wahn­sin­nig lecker aus­se­hen­dem Brot?

    Antworten
    1. Nein, das ist ein ara­bi­sches Fla­den­brot von unse­rem liebs­ten tür­ki­schen Laden. 🙂

      Antworten
  21. Da läuft einem ja das Was­ser im Mund zusam­men! Und ide­al, wenn man sich in Qua­ran­tä­ne befin­det. ich geh dann mal die Boh­nen ein­wei­chen… und wer­de berichten. 

    Ich find es übri­gens auch rich­tig cool, dass ihr jetzt in ein paar (oder allen??) Rezep­ten die­ses Jahr den bota­ni­schen Hin­ter­grund etwas mehr beleuch­tet. Woher kommt denn die hüb­sche Grafik?

    Vie­len Dank! 🙂

    Lie­be Grüße,
    Jil

    Antworten
    1. Oh no! Bist du tat­säch­lich in Qua­ran­tä­ne? Du Arme, dann freut es uns, dass dich zumin­dest mal das Ful ein biss­chen beschäf­tigt … und dann hof­fent­lich auch schmeckt. 🙈

      Und tau­send Dank für das lie­be Feed­back. Gera­de bei Zuta­ten, die hier und da mal in Ver­ges­sen­heit gera­ten oder ein­fach weni­ger bekannt sind, möch­ten wir ein biss­chen die Hin­ter­grün­de in den Vor­der­grund rücken und die Lebens­mit­tel so greif­ba­rer machen. Die Gra­fik ist aus einem Crea­ti­ve Commons-Archiv. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Ist gar nicht so schlimm, ich kann mit­tags was fei­nes kochen und gemüt­lich auf der Couch hocken 🙂

        Rezept ist übri­gens sehr gut ange­kom­men zum Mittagessen!

      2. Na das ist ja wenigs­tens etwas! Dann über­steh‘ die Qua­ran­tä­ne gut und hof­fent­lich fällt dir die Decke nicht auf den Kopf. 🙈

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