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Food-Fotografie: Wirf einen Blick in unsere Kameratasche

Food-Fotografie

In letzter Zeit kam von Lesern häufig die Frage nach unserer Fotoausrüstung, nach der Kamera, die wir benutzen und welche Objektive wir im Fuhrpark haben.

Deshalb haben wir uns dran gesetzt und dir unser aktuelles Equipment aufgelistet. Was wir an unserer Ausrüstung besonders mögen, haben wir auch mit in den Text gepackt 😉

Die Kamera

Canon EOS 60D

Aktuell benutzen wir eine Canon EOS 60D, die tatsächlich erst letztes Jahr unsere treue Canon 450D ersetzt hat. Wir waren damals kurz davor, mit der 5D Mark III richtig tief in die Tasche zu greifen, haben uns dann jedoch vorwiegend wegen des wirklich hilfreichen dreh- und schwenkbaren Screens für die kleinere und günstigere 60D aus der oberen Mittelklasse entschieden.

Die Canon 60D schießt Bilder mit knapp 18 Megapixeln auf einen APS-C-Sensor, was für die Bilder auf eat this! natürlich absolut ausreicht. Unsere 60D hat uns jedoch auch bei den Arbeiten zu unserem Buch „Vegan kann jeder“ wirklich gute Dienste geleistet.

Wir lieben unsere 60D, werden über kurz oder lang jedoch sicherlich auf eine Vollformat-Kamera wie die angesprochene Canon 5D wechseln, wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist 😉

Unsere Objektive

Unsere Objektive

Viel wichtiger als die benutzte Kamera sind die Objektive, die du in deine Sammlung aufnimmst. Den Kamera-„Body“ wirst du über kurz oder lang auswechseln, eine Objektiv-Sammlung behältst du, solange du einer Marke treu bleibst.

Die Fotos für eat this! und für unser Buch „Vegan kann jeder!“ haben wir im letzten Jahr ausschließlich mit unserem Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC geschossen. Ganz besonders gefällt uns an diesem die hohe Lichtstärke, der Bildstabilisator und das geniale Preis-/Leistungsverhältnis. Der extrem dicke Tubus macht auch optisch ganz schön viel her – falls man mal besonders professionell aussehen will 🙂

Eine günstige Alternative, um in einer größeren Brennweite zu fotografieren ist das beliebte Canon 50mm 1.8 Objektiv, dass du dir in jedem Fall zulegen solltest, falls du eine leichte und kompakte Festbrennweite suchst.

Ohne Stativ geht gar nichts

Manfrotto Stativ

Ein gutes Stativ ist dein bester Freund, wenn es um Food-Fotografie geht, vor allem, wenn das Licht mal wieder eher suboptimal ist und du trotzdem auf rauscharme Bilder Wert legst.

Eigentlich unglaublich, dass wir lange Zeit mit einem extrem leichten und unflexiblen Cullmann Reisestativ gearbeitet haben, bis dieses das zeitliche gesegnet hat. Ersetzt haben wir das Cullmann-Stativ mit einem Manfrotto 055XPRO3 und einem Manfrotto 804RC2 Stativkopf. Das ist nicht wirklich günstig, die Ausgabe hat sich aber definitiv gelohnt – ein robusteres, flexibleres Stativ gibt es in diesem Preisbereich nicht. Die Möglichkeit, die Mittelsäule um 90° zu kippen kann besonders hilfreich sein.

Sonstiges & Kleinzeug

Wir haben das Glück, in einer Dachgeschosswohnung mit einer großen Fensterfront und viel natürlichem Licht zu wohnen. Blitze und sonstige externe Beleuchtung benötigen wir also nicht. Für die gelegentliche Blitz-Not bei Ausflügen o. ä. haben wir einen günstigen Nissin Speedlite Di622, der allerdings nach einem unfreiwilligen „Absturz“ nicht mehr so tut, wie er soll 🙁

Sehr wichtig sind für uns Diffusoren und Reflektoren, um das „Available Light“ dorthin zu lenken, wo wir es benötigen. Reflektoren kannst du dir übrigens auch günstig selbst basteln. Einfach leichte Spanplatten in die gewünschten Maße sägen (lassen) und rein weiß streichen – funktioniert perfekt. Finden wir praktischer als die auch häufig verwendeten Hartschaumplatten aus dem Baumarkt.

So … und wo ist nun die Kameratasche aus der Headline? Tja, wir sind gerade auf der Suche nach einer schicken, größeren und natürlich veganen Tasche, in die unser gesamtes Equipment passt. Um die Kamera und notwendiges Zubehör auf Ausflüge mitnehmen zu können, haben wir eine Tamrac 5501 Explorer 1. Die ist ganz praktisch und sehr robust, gewinnt jedoch keinen Style-Preis. Wer einen guten Tipp für uns hat – immer her damit 😉


Hat dir unser Beitrag zur Foto-Ausrüstung gefallen? Schreib’ uns dein Feedback und deine Fragen doch einfach in die Kommentare – wir freuen uns über ein bisschen „Equipment-Geekery“ 😉

Es sind übrigens auch Fortsetzungs-Posts geplant, in denen wir dir zeigen, welche Software wir zur Bearbeitung der Bilder benutzen und mit welchen Hilfsmitteln wir unsere Gerichte in Szene setzen.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt scharfes Essen und steht auf die Kombi Pasta & Brokkoli. Sammelt E-Gitarren und schreibt ab und zu darüber. Ist "eigentlich" Grafikdesigner und Webentwickler.

8 Kommentare

  1. Hallo, ist ja schon ein etwas älterer Beitrag hier – aber sehr interessant für mich, da ich gerade auf der Suche nach einer Fotoausrüstung bin – gibt es denn weitere Beiträge in diese Richtung? Konnte leider keinen finden 🙁

    Antworten
    1. Hi Anita!

      Du hast absolut recht, hier muss mal wieder aktualisiert werden, zumal da einiges dazu kam bzw. sich geändert hat. Gehen wir die Tage mal an ?

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  2. Mit welchem Foto-Equipment habt ihr euer Foto-Equipment fotografiert?

    Antworten
    1. Hallo Tom!

      Irgendwie habe ich geahnt, dass die Frage kommt 😉

      Das Equipment haben wir mit einer Fuji X20 aufgenommen. Klasse Kompaktkamera.

      Grüße

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  3. Oh, wir verfolgen Euch schon einige Zeit – super, dass Ihr mit doch so einfachen Mitteln echt schöne Bilder für Euren Blog macht…

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    1. Vielen Dank! Schön, sowas von Fotografen zu hören 🙂

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  4. Crumpler Bags sind stylisch -> Proper Roady 9000 Semi-professional SLR camera with tele lens+ 2 mid-size zoom lenses + 2 standard lenses + flash + accessories+ 15″W Laptop (MacBook Pro) 🙂

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    1. Die Crumpler sind natürlich „not bad“, das stimmt. Allerdings irgendwie auch erst ab der Roady 9000-Größe. Die etwas kleineren sehen irgendwie wieder nach „Schulranzen“ aus 😀

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