How to

Eisenpfannen einbrennen, pflegen und benutzen

Eat this! Bratkartoffeln in Eisenpfanne

Eisen­pfan­nen. Sie sind schwer, sie ros­ten, wenn man sie nicht ordent­lich behan­delt, sie ver­tra­gen sich nur so halb­gut mit säu­re­hal­ti­gen Spei­sen und die Mythen um den Vor­gang, sozu­sa­gen den Initia­ti­ons­ri­tus namens „Ein­bren­nen“, den sie zwangs­läu­fig vor der ers­ten Ver­wen­dung durch­lau­fen müs­sen, sind qua­si zahl­los und latent ver­wor­ren. Und trotz­dem ant­wor­ten wir auf die Fra­ge nach dem bes­ten Küchen-Upgrade – nach ordent­li­chen, siche­ren Mes­sern – mit: eine Eisenpfanne!

Was sind Eisenpfannen überhaupt?

Genau genom­men ist der Begriff „Eisen­pfan­ne“ nicht kor­rekt. Wor­über wir eigent­lich spre­chen ist Koch­ge­schirr aus Koh­len­stoff- bezie­hungs­wei­se Car­bon­stahl. Klar, die­ser besteht zum aller­größ­ten Teil aus Eisen – näm­lich zu etwa 98 % –, aber eben auch aus einem klei­nen Anteil Koh­len­stoff. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wol­len, die Zusam­men­set­zung die­ser Legie­rung sorgt dafür, dass das Mate­ri­al robust aus­ge­här­tet wer­den kann – rei­nes Eisen ist näm­lich eigent­lich recht weich –, aber den­noch eine gewis­se Fle­xi­bli­tät hat, sodass die Pfan­ne nicht gleich zer­bricht, wenn du ein­mal zu fest mit dem Pfan­nen­wen­der drauf haust, weil dir dei­ne bes­se­re, aber kori­an­der­has­sen­de Hälf­te mal wie­der ver­bo­ten hat, das Zau­ber­kraut über den Cur­ry-Blu­men­kohl reg­nen zu lassen.

Und auch wenn du bei dem Namen ver­mut­lich als ers­tes an schicks­te Kup­fer­töp­fe denkst, in denen nicht nur gefüll­te Auber­gi­nen, die dir die Lat­schen aus­zie­hen, son­dern auch das beschei­de­ne, gute alte Kohl­ra­bi­ge­mü­se ein­fach nur geil aus­se­hen – auch für Eisen­pfan­nen sind unse­re Freun­de von de Buy­er berühmt, die die­se Art von Koch­ge­schirr seit 1830 in den Voge­sen pro­du­zie­ren und sich dort auch für eine umwelt­freund­li­che Pro­duk­ti­on ein­set­zen. Bei­spiels­wei­se wur­de, da bei der Pfan­nen­her­stel­lung sehr viel Was­ser benö­tigt wird, eine eige­ne Was­ser­auf­be­rei­tungs­an­la­ge gebaut, die den Fluss Com­be­au­té und sei­ne Fisch­po­pu­la­tio­nen schützt. Außer­dem spon­sern sie sozu­sa­gen zum 190-jäh­ri­gen Unter­neh­mens­ge­burststag auch die­sen Post. Mehr Infos zur Geschich­te und Wer­te des Unter­neh­mens fin­dest du hier. Dan­ke, de Buyer!

Warum würde man überhaupt eine Eisenpfanne wollen?

Die Nach­tei­le habe ich im ers­ten Absatz schon auf­ge­zählt und damit ver­mut­lich gegen jede Mar­ke­ting­re­gel ver­sto­ßen. Die Fra­ge nach dem schlich­ten „War­um?“ ist also mehr als ver­ständ­lich und angebracht.

So kurz und knapp for­mu­liert wie mög­lich (ha, du weißt genau, dass ich ein Laber­sack bin und dass das, was jetzt kommt, nicht kurz und knapp for­mu­liert sein wird): Eisen­pfan­nen lei­ten Hit­ze bes­ser, als alles ande­re, was die meis­ten Küchen­schrän­ke sonst so zu bie­ten haben. Das gilt für die teu­re beschich­te­te Pfan­ne mit Alukern und dem auf­ge­druck­ten Namen die­ses einen berühm­ten eng­li­schen Kochs, für Edel­stahl­pfan­nen, denen ich ohne­hin ein wenig skep­tisch gegen­über­ste­he und auch für die Pfan­ne aus Guss­ei­sen, die wir ja sonst häu­fig über den sprich­wört­li­chen grü­nen Klee loben.

Sie eig­nen sich in der Küche des­halb für fast alles – außer, wie erwähnt, für all­zu säu­re­hal­ti­ges, aber dazu kom­men wir noch – und ganz ehr­lich, wenn du das ers­te mal Brat­kar­tof­feln aus dei­ner gut ein­ge­brann­ten Eisen­pfan­ne fut­terst (ja, direkt aus der Pfan­ne, ich kann es qua­si ver­spre­chen, dass die ers­te Ladung den Tel­ler nicht mehr errei­chen wird), wirst du dich womög­lich oder sogar ziem­lich sicher fra­gen, war­um du dich bis­her mit ande­rem Brat­werk­zeug her­um­ge­är­gert hast.

Außer­dem hält dir eine Eisen­pfan­ne bei guter Pfle­ge ein Leben lang und dar­über hin­aus, dient auch als Schutz­schild gegen die, jetzt mit dem Pfan­nen­wen­der bewaff­ne­te, kori­an­der­has­sen­de bes­se­re Hälf­te, die dich jetzt dabei ertappt hat, wie du Kori­an­der­wur­zeln ins Thai-Cur­ry geschmug­gelt hast und außer­dem ist eine Eisen­pfan­ne im Regel­fall eines der bezahl­bars­ten Küchen-Upgrades über­haupt, da weder das Mate­ri­al, noch die Her­stel­lung beson­ders teu­er und auf­wän­dig ist. Das 28 cm Modell aus der Car­bo­ne Plus-Serie von de Buy­er mit hoch­wer­tig genie­te­tem Griff kos­tet etwa 35 € und ich wür­de sagen, das kann man schon als bud­get­freund­lich bezeichnen.

Schluss­end­lich füh­len sich Eisen­pfan­nen ein­fach auch „leben­dig“ an. Wäh­rend sie dich über die Jah­re beglei­tet, ent­wi­ckelt auch dei­ne neue Lieb­lings­pfan­ne einen eige­nen Cha­rak­ter. Ja, man kann auch zu einem ver­meint­lich leb­lo­sen Ding in der Küche eine bei­na­he schon sen­ti­men­ta­le, inni­ge Freund­schaft aufbauen.

Pilzpfanne

Was du bedenken musst, wenn du dir die Anschaffung einer Eisenpfanne überlegst?

Aber auch die­se Freund­schaft ist nicht nur von Höhen geprägt, so ehr­lich möch­te ich sein. Des­halb soll­test du ein paar Punk­te wis­sen und Eigen­hei­ten einer Eisen­pfan­ne ken­nen, bevor du die Kre­dit­kar­te zückst.

Zunächst mal wirst du dich etwas ein­ge­wöh­nen müs­sen, soll­test du bis­her abso­lut kei­ne Berüh­rung mit Guss­ei­sen oder Car­bon­stahl gehabt haben. Eisen­pfan­nen sind – das liegt schlicht und ergrei­fend am Mate­ri­al – etwas schwe­rer, als her­kömm­li­che beschich­te­te Pfan­nen aus Alu­mi­ni­um. Ist halt so, sieh es ein­fach posi­tiv: Beim Kochen die laschen Muckis zu trai­nie­ren klingt doch nach der Defi­ni­ti­on von Win Win, oder?

Außer­dem ros­ten Eisen­pfan­nen. Nein, das soll­te ich anders for­mu­lie­ren. Sie kön­nen ros­ten. Wenn du dich nicht ein wenig um sie küm­merst. Die Beto­nung liegt auf „ein wenig“, denn kei­ne Sor­ge, das klei­ne biss­chen lie­be­vol­le Für­sor­ge macht dir kei­nen Mehr­auf­wand, solan­ge du dei­nen Freund aus Stahl rich­tig reinigst.

Eigent­lich soll­te ich es nicht erwäh­nen müs­sen, kei­ne Pfan­ne gehör­te jemals in die Spül­ma­schi­ne, an dei­ne Eisen­pfan­ne soll­te nach dem ers­ten Ein­bren­nen aber nicht ein­mal mehr Spül­mit­tel. Lie­be Germ­a­pho­bes, an die­ser Stel­le besteht kein Grund zur Panik, das mit der Sau­ber­keit klä­ren wir auch noch.

Außer­dem kannst du dei­nen Neu­erwerb nicht aus­pa­cken und direkt in den Schrank räu­men, die neu ange­schaff­te Eisen­pfan­ne muss vor dem ers­ten Gebrauch erst ein­ge­brannt wer­den. Was uns zum nächs­ten Punkt bringt.

Eisenpfannen einbrennen

Ein­bren­nen“. Klingt fies, oder? Nach Gefahr, nach Action, mög­li­cher­wei­se Explo­sio­nen, nach Mut­pro­be und die hof­fent­lich ange­schlos­se­ne Auf­nah­me in einen exklu­si­ven Kult.

Kein Wun­der, dass im Inter­net aller­hand Macho­ge­ha­be her­um­geht, was das kor­rek­te Ein­bren­nen von Guss­ei­sen- oder eben Car­bon­stahl­pfan­nen angeht. Mög­lichst hohe Hit­ze, Feu­er, ver­kohl­te Kar­tof­fel­scha­len. Man­che set­zen sich tage­lang vor den Herd und bewa­chen, urzeit­li­chen Instink­ten fol­gend, das sprich­wört­li­che Lager­feu­er unter ihren Pfannen.

Von mir aus, in Sachen Eisen­pfan­nen soll jeder machen, was er will und ich will hier sicher nicht jedem auf die Füße tre­ten. Ich hal­te mich den­noch lie­ber an die Emp­feh­lun­gen der Her­stel­ler und schluss­end­lich an mei­ne Erfah­run­gen. Denn ja, auch ich habe Kar­tof­feln ver­brannt, dabei sämt­li­chen Rauch­mel­dern im Haus signa­li­siert, dass hier gera­de etwas gro­ßes abfa­ckelt, mich in Details zum zu ver­wen­den­den, ein­zig kor­rek­ten Öl ver­lo­ren und auch mal den Ofen die Nacht durch lau­fen las­sen und dann fest­ge­stellt, dass, wenn auch über­all ein Fünk­chen Wahr­heit drin steckt, alles zusam­men­ge­nom­men gro­ßer Quatsch, zu viel Arbeit und zu viel ver­schwen­de­te Ener­gie war. Mei­ne Mei­nung, wir kön­nen in den Kom­men­ta­ren dazu ger­ne diskutieren.

Beim „Ein­bren­nen“ wird der Stahl als recht offe­ner und eben rost­an­fäl­li­ger Werk­stoff ver­sie­gelt. Dabei dringt das Öl in die Poren ein und gla­siert bei hoher Hit­ze an der Ober­flä­che. Das ergibt dann die dunk­le, sicht­ba­re Pati­na, die zum einen als Schutz­schicht dient und den Stahl davon abhält, in Zukunft fröh­lich vor sich hin zu oxi­die­ren, zum ande­ren bil­det die­se Schicht eine natür­li­che Anti­haft­be­schich­tung. Ja, in einer gut ein­ge­brann­ten Eisen­pfan­ne klebt (fast) nichts an und dafür braucht es kein Teflon.

Schritt 1: Reinigen

Eisen­pfan­nen, egal wel­chen Her­stel­lers, wer­den mit irgend­ei­ner Art von Beschich­tung aus­ge­lie­fert, um die Rost­bil­dung nach der Her­stel­lung und auf dem Lie­fer­weg zu ver­mei­den. Meist wird mit Öl oder einem syn­the­ti­schen Stoff gear­bei­tet. Die Mine­ral B‑Reihe von de Buy­er wird jedoch mit Bie­nen­wachs ver­sie­gelt, als Vega­ner grei­fen wir also auf die de Buy­er Car­bo­ne Plus-Serie zurück.

Was auch immer an der Pfan­ne ist, das Zeug muss run­ter – und zwar sowohl innen, als auch außen –, da selbst­ver­ständ­lich auch noch Schmier­öl von der Fer­ti­gung an der Pfan­ne kle­ben kann.

Das geht aber recht ein­fach mit Wasch­so­da und einer fes­ten Bürs­te, der rau­en Sei­te eines her­kömm­li­chen Spül­schwamms oder nach­hal­ti­ge­ren Topf­rei­ni­gern bei­spiels­wei­se aus Kupfer.

Man­che wer­fen die Pfan­ne auch im Schnell­gang (und logi­scher­wei­se das ein­zi­ge mal) in die Spül­ma­schi­ne, aber den Tipp hast du nicht von mir.

Eisenpfannen einbrennen, pflegen und benutzen

Schritt 2: Trocknen

Wie erwähnt, Stahl ist porös. Das bedeu­tet, dass beim Rei­ni­gen und anschlie­ßen­dem guten Abspü­len Was­ser in die Pfan­ne ein­dringt. Und das muss raus.

Dazu stel­len wir die Pfan­ne auf den Herd, erhit­zen sie bei nied­ri­ger bis mitt­le­rer Hit­ze, bis sie anfängt zu damp­fen und war­ten anschlie­ßend etwa zwei Minu­ten, dann soll­te sich auch das letz­te Tröpf­chen Was­ser ver­ab­schie­det haben.

Der gan­ze Vor­gang des Ein­bren­nens funk­tio­niert am bes­ten auf einem Gas­koch­feld, da die Flam­me auch die Pfan­nen­rän­der erreicht, lässt sich aber auch auf einem Elek­tro- oder Induk­ti­ons­herd bewerk­stel­li­gen, wenn du ein paar Klei­nig­kei­ten beach­test. Hast du einen gro­ßen Grill, kannst du dich auch nach außen bege­ben und hast so auch weni­ger Pro­ble­me mit dem Geruch. Haupt­sa­che, die Hit­ze­quel­le erreicht gleich­mä­ßig den kom­plet­ten Pfannenboden.

Schritt 3: Einbrennen

Was uns zum eigent­lich span­nen­den Teil bringt. Ja, es klingt nicht gera­de ein­la­dend, aber ich ver­spre­che dir, es ist halb so schlimm und eigent­lich musst du die­sen Schritt auch nur ein­mal (je Pfan­ne, ver­steht sich) vor­neh­men: Häng’ die Rauch­mel­der ab, mach’ die Fens­ter auf und stel­le, wenn mög­lich viel­leicht sogar einen Ven­ti­la­tor neben den Herd, es wird jetzt kurz etwas geruchsintensiv.

In die gesäu­ber­te, getrock­ne­te und wie­der abge­kühl­te Pfan­ne kommt gera­de so viel Öl, dass der gan­ze Boden bedeckt ist und sich die­ses auch noch an die Rän­der schwen­ken lässt. Dann kommt sie auf den Herd und …

… Halt, Stop! Du fragst dich, wel­ches Öl wir zum Ein­bren­nen ver­wen­den, richtig?

Auch wenn sehr häu­fig Lein­öl emp­foh­len wird und in den Untie­fen des Net­zes sogar auf wis­sen­schaft­li­che Abhand­lun­gen dar­über ver­linkt wer­den, dass Lein­öl am bes­ten poly­me­ri­siert, ist es nicht die bes­te Wahl. Und mit die­ser Mei­nung ste­he ich glück­li­cher­wei­se nicht allei­ne da.

Lein­öl här­tet bei hohen Tem­pe­ra­tu­ren zwar stark aus, ist des­halb aber auch nicht so sta­bil und kann abplat­zen. Bei nied­ri­ge­ren Tem­pe­ra­tu­ren bleibt es weich und ver­harzt und auch das wol­len wir nicht.

Statt­des­sen ver­wen­den wir ein­fach „irgend­ein“ ande­res Öl mit einem rela­tiv hohen Rauch­punkt und einem gro­ßen Anteil an unge­sät­tig­ten Fett­säu­ren, die gut poly­me­ri­sie­ren und damit aushärten.

Kern­öle wie bei­spiels­wei­se Trau­ben­kern- oder Son­nen­blu­men­öl sind gut geeig­net, somit auch vie­le her­kömm­li­chen Bra­töle. Raps­öl eben­falls. Auch wenn es nicht ganz geschmacks­neu­tral ist, ver­wen­de ich ger­ne Avo­ca­do­öl, da es einen extrem hohen Rauch­punkt hat und ein biss­chen bes­ser riecht. Der mini­ma­le geschmack­li­che Ein­fluss neu­tra­li­siert sich über die Zeit des Gebrauchs von allein.

Eisenpfannen einbrennen, pflegen und benutzen

Egal, wel­ches Öl du nun ver­wen­dest, die Pfan­ne kommt nun auf den Herd und wird gemäch­lich erhitzt, bis das Öl zu rau­chen beginnt. Das kann bei Avo­ca­do­öl etwas dau­ern, da es wie gesagt einen hohen Rauch­punkt hat. Die­sen zu errei­chen bezie­hungs­wei­se zu über­schrei­ten ist wich­tig, da erst an die­sem Punkt die Poly­me­ri­sa­ti­on beginnt. Kei­ne Sor­ge, das Öl wird anschlie­ßend ent­sorgt, gesund­heit­li­che Beden­ken musst du nicht haben. Stell’ den Herd dabei aber nicht gleich auf „vol­le Pul­le“, zu star­ke Tem­pe­ra­tur­un­ter­schie­de könn­ten bei der lee­ren Pfan­ne dafür sor­gen, dass sie sich ver­zieht. Das gilt ins­be­son­de­re für Elek­tro- und Induktionsherde.

Die hei­ße, leicht rau­chen­de Pfan­ne wird jetzt vor­sich­tig geschwenkt, sodass das erhitz­te Öl auch gleich­mä­ßig die Pfan­nen­rän­der erreicht und war­ten etwa eine Minu­te. Nun wischen wir das übri­ge Öl mit eini­gen Lagen Küchen­tuch – die du sinn­vol­ler­wei­se mit einer Zan­ge hältst, wir wol­len doch nicht, dass du dir die Grif­fel ver­brennst – gut aus. Brennst du auf einem Elek­tro- und Induk­ti­ons­herd ein, ach­test du beson­ders dar­auf, die Rän­der gut vom Öl zu befrei­en, auf die­sen Fel­dern gelangt die Hit­ze eben um eini­ges schlech­ter an die Pfan­nen­rän­der, was zu einer ungleich­mä­ßi­gen Beschich­tung füh­ren kann. Hast du einen Gas­herd, kannst du mit dem getränk­ten Tuch auch kurz über die Außen­sei­te der Pfan­ne gehen.

Nach wei­te­ren etwa zehn Minu­ten, in denen der dün­ne Ölfilm erhitzt wird und sich die Pfan­ne dabei dun­kel bis blau­schwarz färbt, stel­len wir den Herd aus, wischen die Pfan­ne erneut gut aus und las­sen sie kom­plett abküh­len. Ach­te in die­ser Zeit dar­auf, dass die Pati­na nicht ver­brennt. Leicht rau­chen soll­te die Ober­flä­che, aber eben auch nicht qualmen.

An die­sem Punkt soll­te die Pfan­ne gleich­mä­ßig dun­kel sein, kei­ne unebe­nen Stel­len auf­wei­sen und auch nicht kle­ben. Ist die Pati­na unre­gel­mä­ßig, wur­de zu viel Öl ver­wen­det oder die Pfan­ne nicht gründ­lich genug ausgewischt.

Gra­tu­la­ti­on, du hast dei­ne ers­te Eisen­pfan­ne ein­ge­brannt und kannst ab sofort los­le­gen. Aller­dings darfst du noch kei­ne tef­lon­ar­ti­gen Anti­haft-Eigen­schaf­ten erwar­ten. Die Pati­na bil­det sich ab jetzt bei jedem Koch­vor­gang. Es spricht aller­dings auch nichts dage­gen, den Ein­brenn­vor­gang zu wiederholen.

Eisenpfannen einbrennen, pflegen und benutzen

Eisenpfannen reinigen und pflegen

Die hart erar­bei­te­te Pati­na willst du natür­lich nicht aufs Spiel set­zen, des­halb gel­ten für Eisen­pfan­nen ein paar ein­fach zu befol­gen­de Pflegeregeln.

Nach dem Gebrauch kommt die Eisen­pfan­ne am bes­ten im noch hei­ßen Zustand unter hei­ßes Was­ser und wird nur mit einer gro­ben Bürs­te gerei­nigt. Heu­ti­ge Spül­mit­tel sind ver­gleichs­wei­se mild, de Buy­er rät den­noch ent­schie­den von der Ver­wen­dung ab. Und ganz ehr­lich: Im Nor­mal­fall brauchst du auch keins.

Ist die Pfan­ne etwas dre­cki­ger gewor­den, hilft die raue Sei­te eines Schwamms. Ganz hart­nä­cki­ge Ver­krus­tun­gen las­sen sich auf dem Herd „ein­wei­chen“. Dazu kommt hei­ßes Was­ser in die Pfan­ne und wird über hoher Hit­ze auf­ge­kocht, bis sich der Schmutz löst.

Wenn das alles gar nicht hilft, gönnst du dei­ner Pfan­ne ein ordent­li­ches Pee­ling mit Salz. Dazu wird etwa ein Tee­löf­fel her­kömm­li­ches, fei­nes Salz mit etwas Öl zu einer Pas­te ver­rührt, mit der du dann die abge­kühl­te Pfan­ne fest aus­reibst und anschlie­ßend mit kla­rem Was­ser spülst. Das Salz wirkt dabei anti­bak­te­ri­ell, das Öl dringt in even­tu­ell ent­stan­de­ne Zwi­schen­räu­me und sorgt so dafür, dass die Pati­na erhal­ten bleibt.

Die sau­be­re, abge­spül­te Pfan­ne kommt dann auf den hei­ßen Herd, bis sie kno­chen­tro­cken ist – wie eben bereits bei der ers­ten Rei­ni­gung auch. In der ers­ten Zeit soll­test du sie nun rund­um mit ein paar Trop­fen Öl ein­rei­ben, hat sich eine gute, gleich­mä­ßi­ge Pati­na gebil­det, ist das eigent­lich nicht mehr oder nur noch hin und wie­der nötig.

Das war es schon, der bes­te Pfle­ge­tipp lau­tet ohne­hin, regel­mä­ßig mit dei­ner Eisen­pfan­ne zu kochen.

Pilzpfanne

Wie du mit Eisenpfannen kochst

Wir sind end­lich beim spa­ßi­gen Teil ange­kom­men, dem Brut­zeln und Bra­ten. Und klar, auch hier gebe ich dir ein paar Tipps an die Hand, aber kei­ne Sor­ge, so aus­führ­lich, wie bis­her wird das Gan­ze jetzt nicht mehr.

Wie ich ja schon erwähnt habe, bil­det sich die Pati­na auch beim Kochen. Es bie­tet sich des­halb an, die ers­ten zwei bis drei Male, bei denen du die Eisen­pfan­ne auf den Herd packst, mit den oben erwähn­ten, auch fürs Ein­bren­nen geeig­ne­ten Ölen zu arbei­ten und even­tu­ell auch den ein oder ande­ren Tee­löf­fel mehr Öl zu ver­wen­den, als üblich. Die Pfan­ne soll­te übri­gens ab jetzt immer gut auf­ge­heizt wer­den, bevor das Öl hineinkommt.

Die Anti­haft-Eigen­schaf­ten bil­den sich erst mit der Zeit so rich­tig aus, des­halb kann es vor­kom­men, dass Lebens­mit­tel wie bei­spiels­wei­se Tofu oder die Brat­kar­tof­feln dann doch mal ankle­ben. Das ist aber gar kein Pro­blem. Im Regel­fall lösen sie sich, sobald sie eine Krus­te gebil­det haben. Und ganz ehr­lich, gera­de wegen die­ser Krus­te wirst du dei­ne Eisen­pfan­ne schnell dicke ins Herz schlie­ßen und nie wie­der her­ge­ben wollen.

Das bedeu­tet aber auch, dass du dich etwas umge­wöh­nen musst, wenn du bis­her nur mit beschich­te­ten Pfan­nen gekocht hast. Der Trick lau­tet: Weni­ger rüh­ren! Und das ist bei vie­len Pfan­nen­ge­rich­ten ohne­hin eine gute Idee, denn erst durch das Kara­mel­li­sie­ren der Lebens­mit­tel, durch die soge­nann­te Mail­lard-Reak­ti­on, bil­den sich vie­le Aro­men erst so richtig.

Das Brat­gut kurz vor dem Ser­vie­ren mit Wein, Brü­he oder sogar nur mit Was­ser abzu­lö­schen, löst dann auch die aller­letz­ten Res­te der ange­kleb­ten Lebens­mit­tel und bringt so sogar noch mehr Geschmack ans Essen.

Eat this! Bratkartoffeln in de Buyer Eisenpfanne

Was du mit einer Eisenpfanne nicht tun solltest

Du weißt jetzt also so gut wie alles, was du mit dei­ner neu erwor­be­nen Eisen­pfan­ne tun soll­test, zum Schluss zäh­le ich noch kurz und kna­ckig auf, was du tun­lichst ver­mei­den solltest.

Weil man es nicht oft genug wie­der­ho­len kann. Denk gar nicht erst dar­an, das gute Stück in die Spül­ma­schi­ne zu packen.

Etwas Spül­mit­tel scha­det der Pati­na kaum, du soll­test den­noch eher etwas zurück­hal­ten­der mit Rei­ni­gungs­mit­teln an die Pfan­ne gehen.

Die Idee, die ver­krus­te­te Pfan­ne ein­fach mal über Nacht ein­zu­wei­chen, weil du Abends zu faul bist, sie kurz aus­zu­bürs­ten, ist auch eher sub­op­ti­mal. Noch­mal, wir spre­chen hier von rohem Stahl, der ros­tet. Und den legt man ein­fach nicht über Nacht ins Was­ser. Lass es sein, ich mei­ne es ernst.

Ver­mei­de säu­re­hal­ti­ge Lebens­mit­tel. Die lan­ge vor sich hin­kö­cheln­de Toma­ten­sauce sorgt in der Eisen­pfan­ne nur für eines: Du wirst sie neu ein­bren­nen müs­sen, denn die säu­re­hal­ti­ge Toma­ten­be­hand­lung löst die hart erar­bei­te­te Pati­na. Ein Gericht mit ein paar Sprit­zern Zitro­nen­saft zu „finis­hen“ oder mit einer mit ein paar Ess­löf­feln Essig ange­rühr­ten Sau­ce abzu­lö­schen und kurz auf­zu­ko­chen ist hin­ge­gen kein Pro­blem, solan­ge du dich an die Rei­ni­gungs- und Pfle­ge­re­geln hältst.

Ergänzungen?

So, das war nun alles, was ich über Eisen­pfan­nen weiß oder zumin­dest all das, was mir beim Schrei­ben ein­fiel. Bist du selbst bereits Eisen­pfan­nen-Fan und bist der Mei­nung, ich habe einen enorm wich­ti­gen Tipp ver­ges­sen? Oder bist du jetzt mega inter­es­siert, hast die de Buy­er-Pfan­ne bereits im Waren­korb, aber noch Fra­gen? Schreib’ mir einen Kom­men­tar. Auch, wenn du dar­über dis­ku­tie­ren willst, wel­che Ein­brenn­me­tho­de und wel­ches Öl jetzt das bes­te ist, ich ner­de ger­ne ab. 😉


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Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

45 Kommentare

  1. Hal­lo Jörg,

    ich bin seit ca. 3 Wochen sehr regel­mä­ßig auf eurer Sei­te und möch­te mich sehr für die tol­len, lecke­ren Rezep­te bedan­ken, <3 <3, noch wer­den ganz bestimmt ande­re Rezep­te von euch auch nach­ge­kocht. Erst­mal möch­te ich mich jetzt auf mei­ne schmie­de­ei­ser­ne Pfan­ne von Rös­le kon­zen­trie­ren. Die ist ganz toll, aber ver­braucht doch noch recht viel Öl (da fehlt bestimmt die Pati­na) oder kann man das nicht mit der Eisen­pfan­ne, das du oben beschrie­ben hast, ver­glei­chen bzw. ein­bren­nen? Lei­der haben wir auch das „Pech“, eine Induk­ti­ons­plat­te zu haben, so dass mei­ne Pfan­ne sich ger­ne öfters ver­zieht in der Mit­te (zu heiss, weiss ich seit dei­nem Blog, :D)
    Wir kön­nen ger­ne rese­ten, also ent­we­der mit Wasch­so­da oder mit Toma­ten­so­ße ein­bren­nen. Die Fra­ge hier ist aber, ob sich dei­ne oben beschrie­be­nen Schrit­te sich auch auf schmie­de­ei­ser­ne Pfan­nen über­tra­gen lässt?

    Dies haben wir: https://​www​.roes​le​.com/​d​e​-​d​e​/​k​o​c​h​e​n​/​p​f​a​n​n​e​n​/​s​e​r​i​e​-​e​i​s​e​n​-​1888​/​1262​/​b​r​a​t​p​f​a​n​n​e​-​1888​-​s​c​h​m​i​e​d​e​e​i​s​e​r​n​-​h​o​c​h​-​o​e​-​28​-cm

    Lie­be Grü­ße, Niki

    Antworten
    1. Hey Niki,

      erst­mal lie­ben Dank für das Feed­back, freut uns sehr!

      Die Pfan­ne, die du ver­linkt hast, ist im Grun­de genom­men auch eine Eisen­pfan­ne, alles, was ich geschrie­ben habe, gilt also auch für die Rös­le. Mit den leicht „struk­tu­rier­ten“ Pfan­nen habe ich noch nie gekocht, ich könn­te mir vor­stel­len, dass sich die Pati­na an die­sen „Stop­stel­len“ leich­ter löst und es des­halb etwas län­ger dau­ert, bis eine ordent­li­che Pati­na auf­ge­baut ist. 

      Wie ich ja auch geschrie­ben habe, ist es recht nor­mal, etwas mehr Öl zu benut­zen, gera­de am Anfang. 

      Ich wür­de fol­gen­des machen: Reset­ten (mit Toma­ten­pas­sa­ta, not­falls mit etwas Essig nach­hel­fen), gut rei­ni­gen (da darf auch noch­mal Spül­mit­tel ran) und neu ein­bren­nen wie beschrie­ben. Auf dem Induk­ti­ons­herd geht das schon, ist halt nicht ide­al, falls ihr die Mög­lich­keit habt, macht’s drau­ßen auf dem Grill oder einem Cam­ping-Gas-Kocher. Das wird schon!

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  2. Falls dann doch mal was ein­brennt braucht man kei­nen Stahl­schrub­ber, irgend­was Spe­zi­el­les oder gar Che­mie, geschwei­ge denn die ver­nich­ten­de Spül­ma­schi­ne. Ein Stück Holz­koh­le aus dem Lager­feu­er reicht. Kalt natür­lich. Damit bekommt man selbst die Glas­schei­be vom Holz­ofen wie­der blit­ze­blank – dazu braucht es aber doch ein wenig Che­mie, am bes­ten Spucke.

    Antworten
    1. Hi Jür­gen,

      den Trick wen­den wir auch ger­ne für den Grill­rost an, aller­dings ist für die meis­ten eine har­te Bürs­te und Salz bezie­hungs­wei­se Wasch­so­da im All­tag dann ver­mut­lich doch schnel­ler zur Hand, der Holz­ofen (oder das Lager­feu­er auf dem Bal­kon) ist ja doch eher eine Seltenheit. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  3. Hi Jörg!

    Vie­len Dank für die vie­len wert­vol­len Infos.
    Ich habe mich für eine de Buy­er – Car­bo­ne PLUS – Lyon­nai­se Brat­pfan­ne ent­schie­den und bin nur teil­wei­se zufrie­den. Das brut­zeln von Fleisch und Gemü­se funk­tio­niert gut jedoch das Spie­gelei macht mir Kopf­zer­bre­chen. Das Bra­ten des Spie­gelei­es an sich funk­tio­niert klas­se aber es bil­den sich ein unge­wöhn­li­cher Geruch und ein unge­wöhn­li­cher und eher unge­nieß­ba­rer Geschmack.
    Fer­ner hat sich die Pfan­ne kon­kav ver­formt, gut dies kann man zwar mit Öl aus­glei­chen aber begeis­tert bin ich nicht.

    Die Pro­ble­ma­tik habe ich dem Ver­käu­fer vor­ge­tra­gen und um Stel­lung­nah­me sowie Rück­in­fo über evtl. Anwen­dungs­feh­ler gebe­ten. Ich durf­te die Pfan­ne zurück schi­cken und sie wur­de gerich­tet. Nach kur­zer Zeit hat sich die Pfan­ne lei­der wie­der ver­formt. Auf eine Ant­wort über mög­li­che Anwen­dungs­feh­ler die zur Ver­for­mung der Pfan­ne füh­ren und was mir per­sön­lich noch wich­ti­ger ist, war­um die Spie­gel­eier aus der Pfan­ne unge­nieß­bar sind, war­te ich bis heu­te noch.

    Hast du eine Idee was das Pro­blem sein könnte?

    Bes­te Grüße
    Benjamin

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    1. Hi Ben­ja­min,

      da du hier ja auf einem vega­nen Blog unter­wegs bist, kann ich dir zu dei­nen Fleisch- und Spie­gelei-Fra­gen wenig sagen, wie du sicher ver­ste­hen wirst.

      Dass sich bereits zwei Pfan­nen ver­formt haben, deu­tet für mich jedoch auf eine zu star­ke Hit­ze­ein­wir­kung hin. Lei­der hast du nicht erwähnt, wel­che Art von Herd du ver­wen­dest. Wie beschrie­ben gilt vor allem für klas­si­sche Elektro‑, Cer­an- und Induk­ti­ons­fel­der, die Pfan­ne nicht zu schnell zu erhit­zen, da hier nur der Pfan­nen­bo­den direk­te Hit­ze abbekommt.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  4. Hi und vie­len Dank für die tol­le, aus­führ­li­che Erklä­rung. Ich habe nach der bei mei­ner Pfan­ne bei­geleg­ten Anlei­tung bereits einen Ein­brenn­vor­gang ver­sucht, aber da die Anlei­tung (afair) nur ein Drei­zei­ler war, habe ich vie­le der von Dir beschrie­be­nen Feh­ler gemacht.
    Mit Dei­ner Anlei­tung ist es defi­ni­tiv schon bes­ser gewor­den, auch wenn ich wie­der (noch?) zuviel Öl genom­men habe.
    Als nächs­tes wer­de ich es ent­we­der mal mit Bra­ten ver­su­chen oder – wie von Dir in einer ande­ren Ant­wort erwähnt – über eine Toma­ten­sauce resetten. 

    In jedem Fall nochmal:
    VIELEN DANK.

    Antworten
    1. Hey Chris­ti­an,

      dan­ke dir für das Feed­back! Wenn du von „zu viel“ Öl schreibst, klingt es so, als wäre dei­ne Pati­na unre­gel­mä­ßig bzw. der fes­te Ölfilm zu dick. In dem Fall wür­de ich gleich zum Reset raten, das „weg­bra­ten“ endet ver­mut­lich eher in Frust. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hal­lo Jörg,

        ja, ganz genau. Die Pati­na ist sehr unre­gel­mäs­sig und an einer Stel­le auch eher eine Schicht als eine Patina.
        Dann gibt es jetzt wohl mal lecke­re Toma­ten­sauce (ich mag gar kei­ne Toma­ten – weder als Sau­ce noch so. Einzelschicksal 😀 )

        Bes­ten Dank in jedem Fall
        Christian

  5. Tjaaa, hät­te ich eure Anlei­tung frü­her gele­sen, bzw. ihr sie frü­her geschrie­ben, hät­te ich jetzt kei­nen ver­zo­ge­nen und schlecht ein­ge­brann­ten Wok. Mist.

    Antworten
    1. Was für einen Wok hast du? Einen schwe­ren aus dickem Mate­ri­al oder einen aus dün­nem Stahl­blech? Und auf was für einer Herd­art kochst du?

      Antworten
      1. Es ist ein wok dün­nem Stahl­blech und ich koche auf Induktion.

      2. In dem Fall brauchst du dir wenig Gedan­ken machen, die dün­nen Stahl­blech-Woks sind super, ver­zie­hen sich aber auf Elek­tro­her­den nahe­zu zwangs­läu­fig. Ich wür­de dir emp­feh­len, dir für den Wok einen klei­nen Cam­ping-Gas­ko­cher zuzu­le­gen, wie zum Bei­spiel die­sen hier.

        Zum Ein­bren­nen: Ich pla­ne gera­de ein Wok-Spe­cial, dar­in geht es auch dar­um. Ganz kurz gefasst, musst du dir beim Wok kei­nen so gro­ßen Kopf um das kor­rek­te Ein­bren­nen machen. Ich wür­de den schlecht ein­ge­brann­ten jetzt ein­fach „reset­ten“ (z. B. indem du die nächs­te Toma­ten­sauce dar­in kochst und dar­auf ach­test, dass die Sau­ce auch gut an die Rän­der kommt) und neu star­ten. Dazu den Wok immer ohne Öl auf­hei­zen, vom Herd neh­men, dann etwas Öl hin­ein­ge­ben und gut aus­schwen­ken und direkt damit kochen.

        Lie­be Grüße
        Jörg

  6. Lie­ber Jörg! Vie­len Dank für den tol­len Bei­trag! Eine genia­le Beschäf­ti­gung wäh­rend des Lock­downs: kochen, bra­ten und Pati­na züchten!

    Nach dem Lesen dei­nes Blogs habe ich die von dir emp­foh­le­ne Pfan­ne besorgt und bin nun mit dem Ein­bren­nen fer­tig (mit Raps­öl auf Gas­herd). Lei­der sind mir zwei Sachen pas­siert, die laut dei­nem Blog nicht pas­sie­ren soll­ten: die Pati­na is etwas uneben (es gibt ein paar dunk­le­re Stellen)und beim letz­ten Aus­wi­schen ist etwas Pati­na abge­gan­gen (so 0,5×0,5 cm, lei­der eher mittig).

    Hast Du eine Idee, was ich jetzt machen soll? Ein­fach auf gut Glück Pil­ze bra­ten? Oder lie­ber den Ein­brenn­vor­gang wie­der­ho­len? Oder ist die Pfan­ne gar hin? 

    Ganz lie­ben Gruß und dan­ke für die Inspiration,

    Bec­ca

    Antworten
    1. Hey Bec­ca,

      das klingt so, als hät­test du das Öl nicht gut genug aus­ge­wischt. Dadurch kommt es zu einer ungleich­mä­ßi­gen Beschich­tung. Wird die­se dann auch zu dick, kann sie ein­fa­cher abplatzen.

      Aber nein, kaputt ist die Pfan­ne des­halb natür­lich nicht. Wenn du gera­de ein­fach nur kochen willst, kannst du defi­ni­tiv auf gut Glück Pil­ze bra­ten, viel­leicht „ebnet“ sich das Gan­ze auch noch ein. Du kannst die Pfan­ne aber auch „reset­ten“, indem du Toma­ten­sauce in ihr kochst. Das löst die Pati­na kom­plett und du kannst von vorn anfan­gen (übri­gens jeder­zeit, das klappt auch nach Jahren!).

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  7. Hal­lo Jörg,

    nach dei­nem Blog und auch vie­len Emp­feh­lun­gen woll­te ich mir auch so eine Eisen­pfan­ne zule­gen. Lei­der muss­te ich fest­stel­len, dass es bei de buy­er sehr ver­schie­de­ne Model­le gibt, die auch unter­schied­lich vom preis sind. Kannst du mir da eine Emp­feh­lung geben oder den Unter­schied erklä­ren? Lei­der ist die­ser trotz der Bild lei­der nicht so ersichtlich.

    Antworten
    1. Hi Andre­as,

      die haupt­säch­li­chen Unter­schie­de und unse­re Emp­feh­lung habe ich bereits im Blog­post thematisiert. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  8. Vie­len Dank für die super Tipps! Aber wie geht man eigent­lich mit der Außen­sei­te der Pfan­ne um, wenn man kei­nen Gas­herd hat? Außen habe ich immer mit Rost zu kämp­fen, traue mich aber nicht die Außen­sei­te ein­zuölen, ohne mir damit das Cer­an­feld zu versauen.
    Lie­be Grü­ße Jana

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    1. Die Außen­sei­te von Eisen­pfan­nen oder ‑woks spü­le ich im Regel­fall nur gut ab, scheue­re da aber nicht so arg her­um. Die Pfan­nen haben so auch auf unse­rem Cer­an­feld, wel­ches wir vor unse­rem Gas­herd hat­ten, kei­ne Spu­ren hinterlassen.

      Wenn die­se gewis­se schüt­zen­de Schicht ganz weg ist, wür­de ich doch auf die Ofen-Ein­brenn-Metho­de gehen. Dazu soll­test du die Pfan­ne gut spü­len und abbürs­ten, kom­plett trock­nen las­sen (z. B. im Ofen bei 100 °C), anschlie­ßend innen und außen dünn ein­ölen, ver­kehrt her­um auf einem Rost in den kal­ten Ofen geben und dann lang­sam auf vol­le Pul­le (also meist etwa 250 °C) auf­hei­zen. Im Ide­al­fall bleibt sie da jetzt etwa eine Stun­de. Dann kannst du den Ofen aus­ma­chen und die Pfan­ne in der Rest­hit­ze erkal­ten las­sen. Eigent­lich müss­test du das Gan­ze ein paar Mal wie­der­ho­len, theo­re­tisch dürf­te sich so aber auch an der Außen­sei­te bereits eine vor Rost schüt­zen­de poly­me­ri­sier­te Schicht gebil­det haben und du kannst nach unse­rer Anlei­tung weitermachen.

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  9. Ich hab mir die Pfan­ne schon vor einem Jahr gekauft oder so und sie gam­melt im Schrank. Sie wur­de müh­sam mit Lein­öl und im Ofen ein­ge­brannt und danach war sie kleb­rig und die Pati­na ist jedes Mal wie­der abge­gan­gen. Genervt ver­schwand sie. Ich glaub ich soll­te ihr noch­mal eine Chan­ce geben 😅
    Und als Tipp für alle Anti­haft Pfan­nen Lieb­ha­ber: Hoff­man Ger­ma­ny. Die sind genau­so schwer wie dir Eisen­pfan­nen, man kann sie neu beschich­ten las­sen und sie wer­den in Deutsch­land hand­ge­gos­sen. Könnt ihr euch ja auch Mal anschau­en, ich bin ein­fach ver­liebt! (Aber hohe Hit­ze ist halt nix für Antihaft… 😁)

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    1. Ja, die Lein­öl-Pati­na kann auch kleb­rig wer­den – gera­de, wenn du das Öl nicht wirk­lich sehr peni­bel wie­der aus­wischst. Lass uns wis­sen, wie der neue Ver­such funk­tio­niert hat. 🙂

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  10. Hi Jörg,
    erst­mal gro­ßen Dank für die­se aus­führ­li­che Zusam­men­stel­lung an Tipps. Da war für mich als alter Fan von Guss­ei­sen-Geschirr jede Men­ge Neu­es dabei. Ich bin seit eini­gen Jah­ren dazu über­ge­gan­gen mei­ne Küche vin­ta­ge aus­zu­stat­ten, wobei ich nur noch Guss­ei­sen Zeugs kau­fen. Damit mei­ne ich aber rei­nes Guss­ei­sen ohne Email­le Beschich­tung. Da läuft das Ein­bren­nen ja ähn­lich ab, aber was mich inter­es­sie­ren würde:
    Wie sieht es eigent­lich mit Kokos­fett aus? Ich habe bei mei­nen Recher­chen häu­fig gele­sen, dass man die Pati­na mit Kokos- oder gar Palm­öl züch­ten kann. Palm wür­de für mich nicht infra­ge kom­men, aber bei Kokos stel­le ich mir einen schö­nen Touch von Kokos­ge­ruch in der Pfan­ne vor. Oder denkst du, dass Kokos­fett auch abplat­zen wür­de, weil es so hart ist?

    Antworten
    1. Also jetzt mal abge­se­hen davon, dass ich nur ungern mit einem nicht-neu­tra­len Öl ein­bren­nen wür­de (Kokos passt halt auch nicht über­all), hat Kokos­öl zwar einen okay­en Rauch­punkt, poly­me­ri­siert aller­dings über­haupt nicht … und das ist ja eigent­lich, was wir (zu einem gewis­sen Grad, sie­he die Nach­tei­le von Lein­öl) haben wollen.

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      1. Ok, ver­ste­he. Dann blei­be ich wei­ter­hin beim Raps­öl. Manch­mal sind die ein­fachs­ten Din­ge immer noch die Bes­ten. Güns­tig ist es in die­sem Fall auch noch. Viel­leicht wer­de ich beim nächs­ten Topf einen Test mit dei­nem Avo­ca­do­öl wagen.
        Ich dach­te halt, dass Kokos gut zu Wok Gerich­ten passt. Weißt du zufäl­lig, was die in Asi­en, z.B. Street Food Anbie­ter für ein Fett ver­wen­den? Ist es Sesam­öl? Es ist auf jeden Fall nicht geschmacks­neu­tral und gibt dem Essen ein rau­chi­ges Aroma.

      2. An Street­food-Stän­des in Süd- und Süd­ost­asi­en (die du ver­mut­lich meinst) wird natür­lich auch unter­schied­lichs­tes Öl ver­wen­det. In Chi­na gibt es ein spe­zi­el­les Raps­öl, Erdnuss‑, Soja- und Son­nen­blu­men­öl sind als „Koch­öle“ weit ver­brei­tet, der Geschmack, den du beschreibst, dürf­te aller­dings „Wok Hei“, also das Wok-Aro­ma sein, die­ses kommt aller­dings eher von der hohen Hit­ze des Woks und nicht vom Öl selbst.

  11. Dan­ke für die­sen super Arti­kel! Ich habe soeben auch (aus gesund­heit­li­chen und geschmack­li­chen Grün­den) mei­ne Anti­haft-pfan­nen ersetzt. Sie hat sogar das Pfann­ku­chen­ba­cken bestan­den! Eure Tipps leuch­ten ein, ich wer­de gleich ein zwei­tes Mal ein­bren­nen (beim ers­ten Mal hab ich eini­ges nicht beachtet.)
    An die­ser Stel­le ein­fach mal ein Rie­sen Dan­ke­schön für eure Arbeit, die gra­tis Rezept­samm­lung, (Buch hab ich auch!). Eure Rezep­te sind IMMER geling­s­i­cher und unglaub­lich gut. Ich hab euch gera­de eini­ge „Tas­sen Tee“ unter den Weih­nachts­baum gepackt :)!

    Antworten
    1. Super, das freut mich rie­sig! Aller­dings sind moder­ne Tef­lon­pfan­nen (sofern sie nicht durch Metall­be­steck ver­kratzt wur­den) gesund­heit­lich eigent­lich nicht mehr bedenk­lich, das sage ich sogar als Eisenpfannen-Fan. 🙂

      Antworten
  12. Team Eisen­pfan­ne!!! Von de Buy­er habe ich zwei groß­ar­ti­ge Crê­pe Pfan­nen. Wer mit Pfann­ku­chen Schwie­rig­kei­ten hat, dem gelin­gen sie damit bestimmt! Brau­che für 20 Crê­pes oder Pfann­ku­chen nicht mal einen Tee­löf­fel But­ter (ein­ge­pin­selt). Dazu den Nogent 1730 Pfan­nen­wen­der (darf ich dafür Wer­bung machen?). Der ist auch mit mei­ner uralten gro­ßen Eisen­pfan­ne sowie mit der Guss­ei­ser­nen befreun­det und löst jede Ver­krus­tung. Das rich­ti­ge Ein­bren­nen habe ich so wie von dir beschrie­ben auch von einem de Buy­er Ver­käu­fer erklärt bekom­men. Seit­dem läufts.

    Antworten
    1. Yeah! 🙌🏻

      Du darfst „Wer­bung“ machen, einen schö­ne, guten „Fisch­wen­der“ suchen wir näm­lich schon seit lan­ger Zeit. Ist der Spa­tel denn auch leicht flexibel?

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Der ist flach, fle­xi­bel und hat lebens­lan­ge Garan­tie. Wur­de mir von dem Pfann­ku­chen­pfan­nen­ver­käu­fer empfohlen.

  13. Hey!
    Ich lie­be mei­ne Eisen­pfan­ne und füh­le mich durch euren Bei­trag bestä­tigt. Aber ihr erwähnt auch die schö­nen Kup­fer­töp­fe. Könnt ihr dazu auch mal eine Pfle­ge­an­lei­tung schreiben?
    Lie­be Grüße

    Antworten
    1. Hey Nata­lie!

      Super, dann ein dickes Eisen­pfan­ne-🙌! Der Kup­fer­topf-Pfle­ge-Post wäre sicher­lich ziem­lich kurz (wäre er nicht, ich ken­ne mich, haha), denn grund­sätz­lich spü­len wir die Tei­le ganz nor­mal von Hand und freu­en uns qua­si über die Pati­na … und wenn uns die zuviel wird, „reset­ten“ wir die Außen­hül­le mit etwas Zitro­nen­säu­re und freu­en uns dann wie­der über jeden neu­en Fleck. 😅

      Aber ja, ich habe den Wunsch im Hinterkopf.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  14. Super geschrie­ben. Da hört sich das Ein­bren­nen wesent­lich ein­fa­cher an, als die­se kom­ple­xen Dok­tor­ar­bei­ten, die man sonst fin­det und die mich bis­her immer abge­schreckt haben. Auch die­ser Tipp mit dem Ver­zie­hen der Pfan­ne . Bei vie­len Bewer­tun­gen zu die­sen Pfan­nen liest man oft schlech­te Bewer­tun­gen auf­grund des­sen, dass sie ver­zo­gen sind nach dem Ein­bren­nen. Aber der Feh­ler scheint ja am ande­ren Ende des Griffs zu liegen. 😂

    Antworten
    1. Super, lie­ben Dank! Dann habe ich ja mei­ne Mis­si­on erfüllt. 😅

      Antworten
  15. Super, dan­ke! Ich den­ke, ich habe mich ent­schie­den. Zudem bie­tet das Unter­neh­men einen „Ein­brenn-Ser­vice“ an. Even­tu­ell pro­bier ich den mal aus.

    Antworten
    1. Hey Jen­ni­fer,

      der deut­sche Brand­shop bie­tet den Ser­vice an, das ist rich­tig. Dazu habe ich aber lei­der kei­ne wei­te­ren Infor­ma­tio­nen, da das von einem drit­ten Unter­neh­men gemacht wird. 

      Falls du den Dienst in Anspruch nimmst, lass uns doch wis­sen, wie das so lief, wür­de mich interessieren. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Ist heu­te ange­kom­men 🙂 Jetzt muss ich sie noch aus­pro­bie­ren und dann geb ich Bescheid!

      2. Seit­an­würst­chen war heu­te der ers­te Ver­such. Hat her­vor­ra­gend geklappt.
        Noch eine Fra­ge: Kara­me­li­sierst du auch Äpfel oder Ana­nas in der Pfan­ne? Wegen der Säure …
        Und wür­dest du dar­in Rühr­ei machen (Tofu). Denn von Rühr­ei wird auf der Web­site abgeraten.
        Vie­le Grü­ße und bes­ten Dank nochmals
        Jennifer

      3. Super, das ist doch schon­mal was! Bei kara­mel­li­sier­ter Ana­nas könn­te ich mir vor­stel­len, dass sich die Pati­na tat­säch­lich anlöst. Da wür­de ich ein­fach mal vor­sich­tig pro­bie­ren. Tofu-Rühr­ei klappt ein­wand­frei, dass von „ech­tem“ Rühr­ei abge­ra­ten wird, fin­de ich etwas lus­tig, da das Spie­gelei bei omni­vo­ren Eisen­pfan­nen-Nerds immer als der Non­plus­ul­tra-Test für die Pati­na her­hält. Gut, könn­te damit zusam­men­hän­gen. Wenn die Pati­na nicht ganz so ide­al ist, klebt das Ei natür­lich an. Aber ja, Tofu und Tofu-Rühr­ei funktioniert!

        Lie­be Grüße
        Jörg

  16. Hi Jörg,

    ich habe zwar kei­ne De Buy­er Eisen­pfan­ne, aber habe mich gefragt, ob die­ser Ein­brenn­vor­gang auch mit einer Le Creu­set Guss­ei­se­pfan­ne mit schwar­zer Email­le durch­ge­führt wer­den kann. Spricht etwas dage­gen aus dei­ner Sicht?

    Vie­le Grüße
    Philipp

    Antworten
    1. Moin Phil­ipp,

      eine email­lier­te Pfan­ne muss nicht ein­ge­brannt wer­den. Bzw. kann sie gar nicht ein­ge­brannt wer­den, da die Email­le­schicht das Metall bereits ver­sie­gelt – also das, was wir sonst mit dem Öl anstel­len. Es gibt aber auch unver­sie­gel­tes Koch­ge­schirr aus Guss­ei­sen, da läuft der Ein­brenn­vor­gang dann genau­so ab, wie beschrieben.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  17. Vie­len Dank für die­sen Bei­trag! Ich spie­le schon län­ger mit dem Gedan­ken, eine Guss­ei­sen­pfan­ne anzu­schaf­fen. Nun muss ich mich erst­mal schlau machen, ob eine Eisen­pfan­ne nicht bes­ser wäre.
    Habt ihr bei­des und nutzt sie für unter­schied­li­che Dinge?

    Lie­be Grüße,
    Raphae­la (ursprüng­lich auch aus Ulm :-D)

    Antworten
    1. Hey Raphae­la,

      wir haben bei­des, wobei unse­re Guss­ei­sen­pfan­nen email­liert und damit eben bereits beschich­tet sind. Damit sind die­se zwar unemp­find­li­cher (Toma­ten­sauce ist z. B. kein Pro­blem), dafür sind sie aber auch nicht annä­hernd so „anti­haf­tend“, wie eine gut ein­ge­brann­te Eisenpfanne.

      Als All­round-Pfan­ne wür­de ich des­halb zur Eisen­pfan­ne raten und dann viel­leicht zusätz­lich eher zu einem email­lier­ten Topf oder Bräter. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  18. Hi!
    Sehr schö­ner Bei­trag. Ich habe die Pfan­ne auch und bin sehr zufrieden.
    Als ich die Pfan­ne neu hat­te habe ich gele­sen, das man die sie nach der Benut­zung „ein­pa­cken“ soll, damit man sie vor Rost schützt bspw. wie­der in Ver­pa­ckung in der die Pfan­ne gelie­fert wird. Ist das unbe­dingt nötig?

    Antworten
    1. Hey Sascha,

      die­se Anga­be haben wir selbst noch nicht gese­hen oder gehört. Sie ein­zu­pa­cken hal­te ich für eini­ger­ma­ßen sinn­voll, wenn du weißt, dass du die Pfan­ne eini­ge Zeit nicht benutzt, aber andern­falls ein­fach in den Schrank damit. Wie gesagt, am bes­ten pflegst du sie, indem du häu­fig mit ihr kochst. 😉

      Lie­be Grü­ße und dan­ke dir für das Feedback
      Jörg

      Antworten

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