Einfaches Wurzelbrot

Einfaches Wurzelbrot
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Sind wir mal ehr­lich: Eigent­lich sieht so ein Wur­zel­brot aus wie ein Unfall in der Back­stu­be, der aus rei­nem Geiz ins Ver­kaufs­re­gal gewan­dert ist, oder? Ich bin mir ehr­lich gesagt auch nicht sicher, ob sich die Ent­ste­hungs­ge­schich­te nicht genau so oder zumin­dest recht ähn­lich zuge­tra­gen hat.

Der Lehr­ling hat mal wie­der das Cia­bat­ta versem­melt (man beach­te den stra­te­gisch per­fekt plat­zier­ten Wort­witz!)? Ach, egal. Wir wurs­teln den Teig ein­fach trotz­dem irgend­wie zusam­men, erfin­den einen klin­gen­den Namen dafür und fer­tig. Irgend­je­mand wird’s schon kaufen.

Einfaches Wurzelbrot

Wenn ich so dar­über nach­den­ke: Ich wet­te, genau so ent­stand das Wur­zel­brot! Und damit soll­ten wir die­sem Lehr­ling eigent­lich dank­bar sein, denn durch die eigen­wil­li­ge Form bekommt das Wur­zel­brot eine ganz eige­ne Struk­tur. Außen knusp­rig, innen mit einer fluffi­gen, wei­chen Kru­me. So ein rich­tig hand­fes­tes Ding, das sowohl dünn auf­ge­schnit­ten zum Früh­stück passt, sich aber genau­so gut grob auf­ge­ris­sen beim Grill-Hap­pe­ning macht.

Das Mar­ke­ting-Ora­kel erzählt aller­dings eine ande­re Geschich­te, denn im Grun­de han­delt es sich bei einem Wur­zel­brot um eine „Art“ Pain Pail­lais­se und das ist eine ver­gleichs­wei­se jun­ge Erfin­dung. Erst Anfang der 90er Jah­re hat ein Bäcker namens Aimé Pou­ly die gedreh­te Lecke­rei erfun­den – oder zumin­dest den bereits erwähn­ten Namen.

Einfaches Wurzelbrot Einfaches Wurzelbrot

Eine Art? Ja, denn beim Pain Pail­lais­se han­delt es sich um einen geschütz­ten Begriff. Wer kei­ne Lizenz hat, darf’s nicht so nen­nen, da flat­tern ger­ne mal böse Mails vom Anwalt in die Inbox, wie unse­rem Lieb­lings-Inter­net-Bäcker Plötz. Ist uns wurscht, denn auch Wur­zel­brot klingt gut, oder?

Nun soll­te man ja eigent­lich mei­nen, dass wir nur noch mit Rosi, unse­rem BFF-Sauer­teig backen und Hefe mei­den, wie den Teu­fel. Das ist dies­mal aber nicht so, denn Wur­zel­brot – ja, auch das Fran­chi­sing-Pro­dukt aus der Fer­tig­mi­schung – wird tra­di­tio­nell mit Hefe geba­cken und erin­nert in der Teig­füh­rung stark an Ciabatta.

Und ja, das macht die Zube­rei­tung etwas schnel­ler und fle­xi­bler, da du auch mit rela­tiv wenig Zeit und wenig not­wen­di­ger Vor­pla­nung und Vor­ar­beit ein sagen­haft lecke­res und super simp­les Brot aus dem Ofen holen kannst.

Einfaches Wurzelbrot

Wir ver­mi­schen Din­kel­mehl und Wei­zen­voll­korn­mehl mit Was­ser, Salz, einem Schuss Ahorn­si­rup und der erwähn­ten Hefe und ver­kne­ten alles zu einem rela­tiv feuch­ten Teig. Dann las­sen wir die Hefe tun, was sie am bes­ten kann – ent­we­der über Nacht im Kühl­schrank oder, wenn die Zeit drängt, an einem war­men Ort –, müs­sen uns beim For­men der Bro­te kaum Mühe geben (hey, das klingt doch jetzt schon gut, oder?) und schie­ben die ver­dreh­ten Würs­te ein­fach bei hoher Tem­pe­ra­tur in den Ofen.

Nach 25 Minu­ten hast du dei­ne fer­ti­gen Wur­zel­bro­te vor dir lie­gen. Und ich bin mir sicher, dass du dir selbst auf die Fin­ger klop­fen musst, um nicht direkt rein­zu­bei­ßen und dir die Schnu­te zu ver­bren­nen. Been the­re, done that!

Einfaches Wurzelbrot
Zuta­ten für 2 Bro­te á 425 g

Einfaches Wurzelbrot

Vor­be­rei­tung 10 Minu­ten
Zube­rei­tung 25 Minu­ten

+ Geh­zeit 3 Stun­den 20 Minu­ten
  1. Alle Zuta­ten zusam­men mit 360 ml lau­war­mem Was­ser 10 Minu­ten zu einem glat­ten Teig verkneten.

  2. Teig in eine Schüs­sel geben, leicht bemeh­len und abge­deckt an einem war­men Ort min­des­tens 3 Stun­den gehen lassen.

  3. Teig auf einer gut bemehl­ten Arbeitsflä­che hal­bie­ren. Hälf­ten je läng­lich for­men und dann mehr­fach ein­dre­hen. Auf ein mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Back­blech legen und abge­deckt wei­te­re 20 Minu­ten gehen lassen.

  4. Eine feu­er­fes­te Scha­le mit etwa 500 ml Was­ser auf den Boden des Back­ofens stel­len und den Ofen auf 240 °C Umluft vorheizen.

  5. Wur­zel­bro­te 15 Minu­ten backen, anschlie­ßend Tem­pe­ra­tur auf 190 °C redu­zie­ren und wei­te­re 10 Minu­ten fer­tig backen.

Einfaches Wurzelbrot

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Steady

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.


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  1. Hal­lo, ich bin gro­ßer Wur­zel­brot­fan. Ich habe das Brot schon ganz oft geba­cken und wand­le es immer etwas ab: mit Hafer­kleie, mit Hanf­mehl etc. immer wie­der lecker und gelun­gen. Ahorn­si­rup habe ich noch nie benutzt, statt des­sen sel­ber gemach­ten Löwen­zahn­ho­nig oder Holun­der­blü­ten­si­rup. Fun­tio­niert alles. Dan­ke für die tol­len Anregungen.

  2. Update: Ich habe das Brot jetzt zum 2. Mal mit 100% Wei­zen­voll­korn­mehl geba­cken. Beim ers­ten Mal hat­te es eine sehr dich­te Kru­me. Des­halb habe ich es heu­te mit einer höhe­ren Hydra­ti­on von 80% geba­cken (also 300 g Mehl, 240 g Was­ser). Es ist schön luf­tig gewor­den, und schmeckt toll. Noch­mal dan­ke fuer die­ses wun­der­ba­re Rezept.

  3. Hal­lo Jörg und Nadine,
    erst mal vie­len Dank für eure tol­len Rezep­te, ich bin sehr gro­ßer Fan!! Bei euren Rezep­ten kann ich immer sicher sein, dass es schmeckt 🙂
    Das Brot habe ich schon mal geba­cken und es ist gut gelun­gen. Ich will es jetzt noch­mal backen und habe mich gefragt, ob ich es auch in mei­nem Brä­ter backen kann? Habt ihr das mal ausprobiert?
    Vie­le Grüße
    Eni

    1. Hi Eni,

      erst­mal vie­len Dank für das tol­le Feed­back, das freut uns natürlich.

      Ich bin mir jetzt nur nicht ganz sicher, wie du die Bro­te im Brä­ter backen möch­test bzw. sozu­sa­gen „war­um“. Grund­sätz­lich ist ein klei­ne­rer „abge­schlos­se­ner“ Back­raum für Bro­te super, da der Dampf von allein ent­steht und näher am Back­gut bleibt. Aller­dings simu­lie­ren wir das ja mit der Was­ser­scha­le. Ich stel­le es mir auch etwas umständ­lich vor, die Wur­zel­brot­form in einem Brä­ter (auch in einem sehr gro­ßen) schön hin­zu­be­kom­men. Aber mein Inter­es­se ist jetzt voll wach, also lass mich ger­ne wis­sen, wie dein Gedan­ken­gang zur Fra­ge kam, bin gespannt. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      1. Hal­lo Clair, 

        wir haben auch eine sol­che Back­form, aller­dings wird das Wur­zel­brot dar­in ja eckig, erhält also nicht die typi­sche Form eines Wurzelbrotes. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

  4. Ein Super Brot Rezept. Ich habe es bis jetzt 3x geba­cken, und es ist jedes Mal gelun­gen. Ich hal­bie­re die Men­ge aller Zuta­ten fuer ein klei­ne­res Brot. Mein letz­ter Ver­such heu­te war mit Zimt und Rosi­nen. Dafür habe ich 50% Voll­korn Wei­zen­mehl (150g) und 50% All Pur­po­se Flour (150g, ver­gleich­bar mit dem deut­schen 550 Wei­zen­mehl) genom­men, sowie 80g Rosi­nen, und min­des­tens 1 Ess­löf­fel Cey­lon Zimt. Es schmeckt ein­fach super!

  5. Habe heu­te das wur­zel­brot geba­cken und gera­de pro­biert. Was soll ich? Mega lecker! Bei unse­ren Bäcker schmeckts auch nich anders! Rich­tig gut! Kann mir das auch sehr gut medi­ter­ran vor­stel­len mit getrock­ne­ten Toma­ten und Kräu­tern. Dann kann man es super zu Gegrill­tem rei­chen! Vie­len Dank für das tol­le und simp­le Rezept!

    1. Sehr cool, dan­ke dir für das Feed­back. Klar, getrock­ne­te Toma­ten und Oli­ven kannst du beim letz­ten Knet­schritt auch mit unterarbeiten. 🙂

  6. Habe das Brot am Wochen­en­de geba­cken und es ist super geworden…sieht genau­so aus wie euer Brot.…von den Anga­ben her hat alles genau gepaßt.….ich habe es 3 Stun­den in der war­men Küche gehen lassen.…vielleicht pro­bie­re ich es auch mal nur mit hel­lem Mehl aus.…vielen Dank für die tol­le Idee

    Alex

    1. Ich habe das Brot vor zwei Wochen geba­cken. Es ist super gelungen.
      Möch­te es beim nä. mal am Mor­gen backen und am Vor­abend vor­be­rei­ten. Wenn ich den Teig dann aus dem Kühl­schrank neh­me, wie lan­ge muss ich war­ten oder muss er noch­mal gehen, bis ich die Bro­te for­men kann und in den Back­ofen schie­be? Schon mal Dan­ke für eine Antwort.

      1. Wenn du den ver­kne­te­ten Teig im Kühl­schrank lagerst, müs­sen die ein­zel­nen Teig­lin­ge am Mor­gen vor­be­rei­tet wer­den (wür­de dem Teig vor­her aber auch so etwa 30 Minu­ten bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur geben), ab da geht’s nach Anlei­tung ab Schritt 3 wei­ter. Wer­den die Teig­lin­ge im Kühl­schrank gela­gert, kannst du sie direkt in den Ofen schie­ben. Plötz hat hier ein sehr gute Über­sicht zum Thema.

  7. Es war heu­te das ers­te Mal, dass ich über­haupt in mei­nem Leben ein Brot geba­cken habe. Und was soll ich sagen. Mir kamen fast die Trä­nen vor Stolz!
    Sehr fluffig und schön am ers­ten Abend kom­plett ver­drückt! Dan­ke ♥️

  8. Hal­lo Jörg,
    ich ver­wen­de immer ger­ne weni­ger Hefe. Daher wür­de mich inter­es­sie­ren wie die über­wacht Gare funk­tio­nie­ren wür­de und wie­viel Hefe (ich neh­me lie­ber fri­sche) dann aus­reicht. Ich bin sehr dank­bar für einen Tipp.
    Vie­len Dank!

    1. Hi Vivi­en,

      zum The­ma Über­nacht-Gare habe ich in die­sem Kom­men­tar schon­mal etwas geschrie­ben, für Frisch­he­fe gilt im Regel­fall die Dau­men­re­gel Tro­cken­he­fe x 3, du kannst es aber auch mit etwas weni­ger Hefe ausprobieren. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

  9. moin
    ‚der teig steht grad zum gehen auf dem kamin.da ich einen eng­li­schen ofen aus guss­ei­sen habe,in dem die eng­län­der bro­te direkt auf dem ofen­bo­den (also ohne back­blech ) backen,werde ich das auch so tun.nun ist die fra­ge ob ich die scha­le mit dem was­ser weg­las­sen kann,da die­ser ofen eine super rund­um wär­me hat,bzw wenn was­ser dann wo hinstellen,da das brot ja den platz für die was­ser­scha­le ein​nimmt​.es ist einES­SE 500 El herd (für den fall das ihr so einen kennt ;-))
    dan­ke für eine antwort,Unja

    1. Hi Unja,

      den Ofen ken­ne ich lei­der nicht – Beto­nung auf lei­der, der sieht näm­lich echt sehr cool aus. Die Was­ser­scha­le dient dazu, Dampf zu erzeu­gen, der dabei hilft, eine gleich­mä­ßi­ge­re, lecke­re Krus­te zu erzeu­gen. Wo du die Scha­le am bes­ten hin­stellst, kann ich lei­der nicht beant­wor­ten, da ich beim kur­zen Goo­geln nicht erken­nen kann, wie das Ofen­in­ne­re auf­ge­baut ist. Der Dampf soll­te eben ein­fach das Brot errei­chen können.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      1. Hi jörg,
        dan­ke für die schnel­le antwort.hab die was­ser­scha­le ein­fach weggelassen,da ich noch ofen­ge­mü­se mit­ge­düns­tet habe,welches gut dampf gemacht hat und das brot wur­de super.hab den ofen erst seit 1 woche und bin noch am ler­nen wie man damit backt und kocht,aber pro­bie­ren geht über stu­die­ren und bis jetzt läufts :-)der herd ist ein traum.vorgestern gabs einen dou­ble choc brow­nie kuchen,der viel bes­ser geschmeckt hat ‚als aus einem nor­ma­lo ofen mit umluft.das wur­zel­brot war auch deut­lich bes­ser im geschmack.
        lie­ben gruß,unja

  10. Ich habe das Wur­zel­brot schon mehr­mals geba­cken. Es schmeckt ein­fach super gut und gelingt immer!!
    Vie­len Dank für die tol­len Rezep­te und Ideen.

  11. Hal­lo 🙂

    vie­len Dank für das Rezept!! Könn­tet ihr net­ter­wei­se noch sagen wie man die­se pud­ri­ge Mehl­schicht hinbekommt?
    Dan­ke und lie­be Grüße

    1. Da gibt es nicht viel Zusätz­li­ches zu sagen, die Wur­zel­bro­te wer­den auf der bemehl­ten Arbeits­flä­che geformt, das Mehl, das dann an den Bro­ten kle­ben bleibt, wird zur beschrie­be­nen Puderschicht. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

  12. Auf eure Rezep­te ist ein­fach immer Ver­lass! Habe eben die Bro­te aus dem Ofen geholt und kann mich kaum zurück­hal­ten, nicht das gan­ze Ding zu essen. Habe mit Dinkelvollkorn‑, Din­kel- und Wei­zen­mehl gear­bei­tet und ein paar Wal­nüs­se hineingegeben.
    Ich glau­be jedoch, ich habe sie beim läng­lich machen und dre­hen trotz Vor­sicht etwas „zu hart ran genom­men“, wes­halb das Brot nicht so mega präch­tig auf­ge­gan­gen ist, wie bei euch, und nach den 15 Minu­ten auf 240 Grad schon fer­tig war.
    Nevertheless: Yummy!

  13. Ich habe heu­te zum ers­ten Mal Brot geba­cken. Habe die­ses Rezept zusam­men­ge­panscht mit dem für die Tiro­ler Gewürz­bröt­chen – also mit 100% Din­kel­mehl und Röst­zwie­beln, Fen­chel und Küm­mel. Es ist super fluffig und aro­ma­tisch gewor­den 😊👍 Danke!

  14. ich ernäh­re mich seit eini­gen mona­ten vegan und bin auf der suche nach rezep­ten auf eure tol­le Web­site gesto­ßen! ich habe schon vie­le rezep­te aus­pro­biert und bin immer wie­der begeis­tert – heu­te gabs das vega­ne cas­sou­let; dazu das wur­zel­brot – ein­fach fantastisch!

  15. Hi, dan­ke für das Rezept. Hab es mit mei­ner Frau geba­cken und sie hat direkt eine lan­ge Teig­füh­rung emp­foh­len und auch umge­setzt. Geschmak und Kon­sis­tenz des Wur­zel­bro­tes waren dann echt Spitze!

    1. Hi Bas­ti­an,

      ich habe das Brot ges­tern spon­tan das ers­te Mal geba­cken und fin­de es super, dass es eben auch mal kurz ent­schlos­sen umsetz­bar ist.
      Trotz­dem wür­de mich inter­es­sie­ren wie lan­ge und bei wel­cher Tem­pe­ra­tur ihr den Teig dann geführt habt? Viel­leicht bin ich ja mal weni­ger spon­tan und pla­ne etwas früher 😉

      Lie­ben Dank schonmal!

  16. Ich habe das Wur­zel­brot heu­te Nach­mit­tag geba­cken und direkt pro­biert. Es schmeckt ein­fach super!
    Ich lie­be alle eure Rezep­te, da sie so ein­fach sind ☺️ Dan­ke dafür!!!

    1. Hey Mar­cel!

      Sehr cool, tau­send Dank für das lie­be Feed­back. Freut uns, dass das Wur­zel­brot so gut gelun­gen ist.

      Lie­be Grüße
      Jörg

  17. Ich habe schon eini­ge Male Euer Wur­zel­brot geba­cken und es wur­de immer super! Anstatt dem Wei­zen­voll­korn­mehl habe ich auch schon Rog­gen­voll­korn­mehl genom­men und das Wur­zel­brot ist auch wun­der­bar gewor­den! Dan­ke für das tol­le Rezept!
    LG Silvia

  18. Hal­lo Jörg, habe die­ses tol­le Brot mit der Hälf­te der Zuta­ten geba­cken und sieht ein­fach super gelun­gen aus👍🤗 und schmeckt auch so😋 (Woll­te ein Bild davon anhän­gen, geht lei­der nicht😩)
    Lie­ben Dank und son­ni­ge Grüsse
    Ruth

    1. Hey Ruth,

      die Fra­ge ist eher, war­um du nur ein Brot backen wol­len wür­dest, das zwei­te ist in Null­kom­ma­nix auch ange­schnit­ten und wenn nicht, lässt sich das zusätz­li­che locker einfrieren. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      1. Hal­lo Jörg, da gebe ich dir voll­kom­men recht👍!!!
        Aber es ist nur für eine Per­son und ich möch­te es doch immer wie­der lie­ber frisch backen😋

        Lie­be Grüße
        Ruth

  19. Abso­lut genia­les Brot!! Vie­len Dank für das Rezept, fra­ge mich gera­de wenn man Zeit hat war­um noch ein Baguette kau­fen? so was lecke­res habe ich beim Bäcker noch nicht bekom­men! Wenn ich röst­zwie­beln ein­ar­bei­ten will eher vor oder nach dem gehen?
    Zufrie­den sat­te Grüße
    Marion

    1. Hi Mari­on! Super, freut uns sehr. Die Zwie­beln auf jeden Fall vor dem Gehen ein­ar­bei­ten, andern­falls presst du ja die gan­ze gute Luft wie­der aus dem Teig, die die Hefe pro­du­ziert hat. 😉

  20. Hal­lo zusammen,

    ich habe vll. ein paar inter­es­san­te Ideen für euch.

    Nach­dem ich das Wur­zel­brot unzäh­li­che male nach eurem (genia­len!) Rezept gemacht habe, bin ich zwi­schen­zeit­lich in die Ver­le­gen­heit gekom­men mich etwas näher mit dem The­ma Sauer­teig auseinanderzusetzen.

    Mitt­ler­wei­le ver­wen­de ich anstel­le der Tro­cken­he­fe ein paar Krü­mel Frisch­he­fe und etwa 50/100g Dinkelsauerteig.

    Der Rest dann wie gewohnt.

    Die Gare scheint damit deut­lich bes­ser zu gehen und geschmack­lich hat sich auch noch eini­ges getan.

    Wür­de mich über ein kur­zes Feed­back eurer­seits freuen.

    Lie­be Grüße

    1. Hi Phil,

      klar, es spricht auch gar nichts gegen ein Sauer­teig-Wur­zel­brot. Wir machen hier auf dem Blog ja schon viel mit Sauer­teig, in die­sem Fall hier woll­ten wir eben ein ganz ein­fa­ches Rezept vorstellen. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

  21. Hal­lo ihr beiden,
    euer Brot war super ein­fach und mega lecker… so wie alles, was ich bis­her von euch gekocht oder geba­cken habe.
    Aus einen der bei­den Bro­te habe ich ein Pfef­fer-Wur­zel­brot gemacht, was Ober­ham­mer war! Nun zu mei­ner Fra­ge: Ich backe zur Zeit so ger­ne mit Sauer­teig. Hät­tet ihr eine Idee wie ich die Hefe durch mein Anstell­gut erset­zen kann? Bleibt gesund! Tine

  22. Hel­lo to the best vegan blog­gers out the­re! I hope it is okey to drop a line in Eng­lish on here. Thank you for all you are doing. It is so incredi­ble how your reci­pies sim­ply work. What should I say? They just work, they are beau­ti­ful, tas­ty and moder­ate­ly advan­ced which makes buy­ing the pro­ducts nee­ded and coo­king a fun and plea­sura­ble task. Now to my ques­ti­on – do not ask me why but I cur­r­ent­ly have about 2kg of tiny black greek olives in my fri­dge, which have been gifted to me. I was won­de­ring if I can pit the olives and make this Wur­zel­brot with oli­ve hal­ves in it? Do you think it would work? Also, at what point should I best add them to the dough? Kind regards and stay safe!

    1. Hey!

      Haha, sure, that’s abso­lute­ly fine. Thanks so much for your kind words. That sto­ry about your huge oli­ve sup­ply sounds very interesting. 😅

      I’m sure, that an Oli­ve-Wur­zel­brot would be awe­so­me. I’d add them at the end of the knea­ding pro­cess. So, at around the 8 minu­te mark. I’d pro­bab­ly go for around 50 g, may­be 75. 

      Let us know, if it worked out!

      Best
      Jörg

      1. Vie­len Dank für das tol­le Rezept!

        Ich habe es ein wenig modi­fi­ziert und in eine som­mer­li­che Vari­an­te ver­wan­delt 🙂 Da ich kein Wei­zen esse, habe ich statt­des­sen Din­kel­voll­korn­mehl genom­men. Außer­dem habe ich gehack­te schwar­ze Oli­ven sowie Ros­ma­rin dem Teig bei­gefügt. Das Ros­ma­rin habe ich dem Was­ser zuge­ge­ben. Dadurch hat es sich wun­der­bar ver­teilt – Dan­ke für den Tipp, Jörg!

        Das Brot ist ein abso­lu­ter Genuss!

  23. Lie­be Refe­renz­blog­ger (mitt­ler­wei­le gehen mei­ne Rezept-Such­an­fra­gen nicht mehr „XY vegan“ son­dern „XY eat this“),
    habe mich ges­tern am Wur­zel­brot pro­biert und bin ziem­lich zufrie­den. Nur ein biss­chen weni­ger Salz wür­de ich beim nächs­ten mal nehmen.
    Dan­ke für die tol­len Rezepte!

  24. Vie­len Dank für die­se tol­le und ein­fa­che Rezept. Da es zur Zeit ja lei­der nir­gends Mehl gibt, muss­te ich mixen was das Zeug hält. Ver­schie­de­ne Wei­zen und Din­kel­ty­pen haben sich bei mir zusam­men­ge­tan. Sonst habe ich mich peni­bel an alles gehal­ten. Und habe ein unfass­bar lecke­res End­pro­dukt. Dan­ke! Liebs­te Grüße

  25. Hal­lo Jörg, ich habe ges­tern das Wur­zel­brot geba­cken. Mein ers­ter Ver­such mit Brot. Mein Teig war recht tro­cken und ich habe ihn nach dem Gehen­las­sen noch­mal durch­ge­kne­te­te. Das war wahr­schein­lich ein Feh­ler. Der Teig war zäh und fest und ist auch so geblie­ben. Aus­ge­ba­cke­nen war das Brot nicht fluffig, son­dern fest und kom­pakt. Was habe ich falsch gemacht? Vie­le Grü­ße Astrid

    1. Hi Astrid,

      den Teig darfst du nach dem Gehen­las­sen nicht noch­mal kne­ten, da du so die gan­ze Luf­tig­keit wie­der rausmassierst. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

  26. Stellt man die Scha­le mit dem Was­ser erst nach dem Vor­hei­zen gemein­sam mit dem Brot in den Back­ofen oder beim anschal­ten des Ofens?
    Und kann man dar­aus auch Bröt­chen machen?

  27. Der abso­lu­te Ober­ham­mer! Wir gril­len heu­te an und das per­fek­te Brot dazu haben wir jetzt schon mal! Hab 400 Gramm Din­kel­mehl genom­men und 200 Gramm Wei­zen­mehl 1050.…das hat­te mein Mann vom Ein­kau­fen mit­ge­bracht („es gab sogar Mehl im Super­markt!“) und mir stolz prä­sen­tiert – bis ich ihn dar­über auf­ge­klärt habe, dass das kein Mehl zum Kuchen­ba­cken ist 😂😂. Aber jetzt wis­sen wir ja was wir damit anstel­len! Dan­ke für das tol­le und ein­fa­che Rezept!

  28. Ich wür­de gern ein Bär­lauch­brot ver­su­chen. 🙂 Meint ihr die­ses Rezept wäre dafür geeig­net? Und ein­fach etwas Bär­lauch in den Teig?
    Glg
    Lisa

    1. Ich wür­de den Bär­lauch fein schnei­den und dann mit in den Teig kne­ten. Könn­te auch super klap­pen, wenn du den Bär­lauch ins Was­ser pürierst. Wür­de mich inter­es­sie­ren, wie es geklappt hat. 🙂

  29. Heisst abge­deckt in dem Fall zuge­deckt? Decke ich den Teig beim Ruhen zu? Auf CH-Deutsch wäre abge­deckt ohne Tuch 🤔.… aber dann wird der Teig ja tro­cken. Dan­ke! Lg

  30. Hal­lö­chen ich habe noch nie Brot geba­cken, daher eine blö­de Fra­ge: Kann ich auf Din­kel­mehl­typ 1050 ver­wen­den. Zur Zeit ist es schwie­rig irgend­wo über­haupt eine Sor­te Mehl zu fin­den 😀 Und zu Hau­se habe ich nur die Sor­te Din­kel­meh Type 1050 😀 Dan­ke schon jetzt für eine Antwort 🙂

    1. 1050er Din­kel­mehl ver­trägt ver­mut­lich etwas mehr Was­ser. Aber klar, das Wur­zel­brot funk­tio­niert auch damit – ich wür­de ess­löf­fel­wei­se Was­ser zuge­ben, falls dir der Teig zu tro­cken erscheint. 🙂

  31. Hal­lo Ihr beiden,
    das Brot war der Ham­mer 😅 wir woll­ten es eigent­lich für den nächs­ten Tag backen, auch als Schul­brot für unse­ren Sohn.….was soll ich sagen.…..wir haben es direkt aus dem Ofen mit Oli­ven­öl ver­putzt 😅 auch unser Sohn war mal wie­der von einem eurer Rezep­te begeis­tert! Er ist 8 Jah­re alt und liebt vie­le eurer Rezep­te 😊 Macht wei­ter so 😉

    1. Hal­lo lie­be Kerstin,

      ich wür­de sagen, frisch aus dem Ofen klingt pee­er­fekt! Tau­send Dank für das lie­be Feed­back und gib dem Soh­ne­mann ein High-Five von uns. 🙌

      Lie­be Grüße
      Jörg

    1. Hal­lo lie­be Barbara,

      die Faust­re­gel lau­tet ja, dass bei Ober-/Un­ter­hit­ze 20 °C gegen­über Umluft auf­ge­rech­net wer­den sol­len. Das ist bei der hohen Hit­ze, die das Brot braucht natür­lich in den wenigs­ten Öfen mög­lich. Ich wür­de dir emp­feh­len, auf maxi­ma­le Tem­pe­ra­tur auf­zu­hei­zen, und erst nach 17–20 Minu­ten auf 190 °C herunterzustellen.

      Lie­be Grüße
      Jörg

  32. Hi, wir haben das Brot 1:1 lt Rezept gemacht und es sieht so aus wie auf den Bil­dern und schmeckt auch noch super. Per­fekt für abso­lu­te Brotbackanfänger*innen. Danke!

  33. Habt ihr schon Erfah­rung, ob das Brot auch mit Voll­korn­mehl funktioniert?
    Lie­be Grü­ße und vie­len Dank für die vie­len tol­len Inspirationen 🙂

    1. Hal­lo lie­be Teresa,

      nein, ich wür­de auch maxi­mal 40 % Voll­k­orn­an­teil zum Teig geben, denn das Wur­zel­brot lebt ja von der Fluffigkeit. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

    2. Ich habe es heu­te mit 100% Wei­zen­voll­korn geba­cken und es hat gut funk­tio­niert. Aller­dings benö­tigt man nach Gefühl etwas mehr Was­ser. Ich habe ~400ml + 3EL Oli­ven­öl benutzt. Schmeckt übri­gens sehr lecker zu eurer „Nor­di­schen Erbsensuppe“!

  34. Heu­te früh gele­sen, mit­tags geba­cken. Schmeckt ein­zig­ar­tig gut zu Oli­ven­öl. Ich habe nur die Tro­cken­he­fe durch fri­sche ersetzt, etwa 15 gramm und trotz­dem sehr gut gelungen

  35. Wow! Der Teig ruht schon im Kühl­schrank! Bin schon gespannt aufs Wurzelbrot!

    Noch eine Fra­ge: wie genau wäre euer emp­foh­le­ner Ablauf für die Vor­be­rei­tung am Vor­tag? War­mes Was­ser, kal­tes Was­ser? Gehen las­sen und dann in den Kühl­schrank oder gleich in den Kühlschrank?

    Wür­de mich im Detail interessieren!

    1. Hal­lo lie­be Nicole,

      bei der Zube­rei­tung über Nacht kannst du weni­ger Hefe ver­wen­den (2−3 g soll­ten genü­gen). Ich wür­de den Teig genau­so zube­rei­ten, dann abge­deckt in den Kühl­schrank stel­len, am nächs­ten Tag auf Zim­mer­tem­pe­ra­tur auf­wär­men las­sen und weiterverarbeiten. 

      Lass es dir schmecken 🙂

    2. Ich mache schon seit meh­re­ren Jah­ren ein Brot mit ähn­li­chen Men­gen und Zuta­ten. Bei mir wird am Sams­tag Mit­tag der Teig mit der Maschi­ne (weil kleb­rig) gekne­tet und ich ver­wen­de kal­tes Was­ser. Danach geht der Teig bis zum nächs­ten Tag in den Kühl­schrank. Am Mor­gen den Teig mit dem Teig­horn auf eine bemehl­te Unter­la­ge holen. Rund­um bemeh­len und wie eine Schrau­be auf­dre­hen (2−3 Umdre­hun­gen rei­chen). Bei 240 Grad 35 Minu­ten und .… freu­de herrscht! Jetzt gilt es war­ten bis das Brot abge­kühlt ist.

      1. In der letz­ten Woche habe ich das Wur­zel­brot nach Rezept geba­cken und war nicht so zufrie­den. Die Bla­sen sind schnell dun­kel gewor­den und der Geschmack war nicht rund.
        Heu­te habe ich es dann mit mehr Zeit pro­biert und habe den Teig mit 50g Anstell­gut von mei­nem Rog­gen­sauer ergänzt. 8 Stun­den stand der Teig dann in Kühl­schrank und noch 90 min vor dem For­men bei Raum­tem­pe­ra­tur. Zum bemeh­len habe ich dann Rog­gen­mehl benutzt. Die lan­ge Teig­füh­rung tut dem Wur­zel­brot gut, der Geschmack ist intensiver.

    1. Hi Micha­el!

      Das haben wir erfah­ren, nach­dem wir unse­re Posting­se­rie so genannt haben. Aber nach­dem es wohl schwie­rig sein wird, bei einem „geflü­gel­ten Wort“ Mar­ken­rech­te durch­zu­set­zen, bei denen kei­ne Kon­kur­renz zu befürch­ten ist, hof­fe ich ein­fach mal dar­auf, dass uns kein Anwalts­brief in die Inbox flattert 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg