Einfaches veganes Fladenbrot

Einfaches veganes Fladenbrot aus der Pfanne
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„Care­ful, what you wish for!“ Nach den vie­len Anfra­gen auf unse­ren gegrill­ten Fen­chel mit Lab­neh zum Fla­den­brot fühl­ten wir uns jetzt fast schon genö­tigt, das Rezept so schnell wie mög­lich zu tei­len. Sind wir nicht nett?

Spaß bei­sei­te. Das Rezept brauchst du ohne­hin, um unser aller­bes­tes, fan­cy Toma­ten­brot auf den Tisch stel­len zu kön­nen – um dann Lobes­hym­nen zu hören. Ver­spro­chen. Gespoi­lert, aber ist wahr. Das Rezept kommt am Mon­tag, also nicht ver­ges­sen, Punkt 7 Uhr mor­gens hier auf dem Blog vorbeizuschauen.

Also, let’s talk Fla­den­brot. Ich bin schon ganz aufgeregt!

Wir backen unse­re Flat­breads am liebs­ten mit Din­kel­mehl Type 630, aber auch Wei­zen­mehl Type 550 funk­tio­niert wun­der­präch­tig – tat­säch­lich wird das Brot sogar noch fluffi­ger. Du kannst einen Voll­korn­mehl­an­teil mit in den Teig mischen, das Brot wird aber nicht ganz so luf­tig. Wir emp­feh­len etwa einen Teil Voll­korn auf drei Tei­le fei­nes Mehl.

Auch wenn wir ja abso­lut #Team­Sour­dough sind: In unser vega­nes Fla­den­brot gehört irgend­wie der fei­ne Geschmack von Hefe und des­halb bleibt dein Star­ter heu­te im Kühl­schrank, kei­ne Sor­ge, der bekommt bald wie­der sei­nen Auftritt.

Einfaches veganes Fladenbrot aus der Pfanne

Außer­dem mischen wir für den Geschmack, aber auch für die typi­sche che­wy Kon­sis­tenz eine gute Por­ti­on unge­süß­ten Soja­quark in den Teig. Im Prin­zip schmeckt der wie abge­tropf­ter, ange­dick­ter Joghurt, wes­halb wir ihn auch als Basis für unse­ren Lab­neh her­neh­men. Not­falls kannst du auch Soja­jo­ghurt ver­wen­den, redu­zie­re dann die Was­ser­men­ge um etwa 30 ml.

Und sonst? Salz, Was­ser, ein biss­chen Oli­ven­öl, etwa eine hal­be Stun­de Zeit und eine guss­ei­ser­ne Pfan­ne. Wir ver­wen­den am liebs­ten eine mit gera­den Rän­dern und einem Durch­mes­ser von etwa 26 cm, wie die­se hier. Auf hoher Hit­ze vor­hei­zen, dann die leicht geöl­ten Fla­den­bro­te hin­ein – der Durch­mes­ser passt per­fekt! – und ich bin mir sicher: Näher kommt man einem Holz­ofen­brot zuhau­se nur noch in einem Uuni. Wenn du kei­ne guss­ei­ser­ne Pfan­ne besitzt, soll­test du das wirk­lich drin­gend ändern. Bis der Paket­bo­te mit dei­nem neu­en Pfan­nen­schatz aller­dings vor der Türe steht, tut es auch eine ein­fa­che, beschich­te­te Pfanne.

Ganz fan­cy wird es, wenn du auf den aus­ge­roll­ten Teig etwas Sesam und Schwarz­küm­mel gibst. Die Ker­ne wer­den mit­ge­rös­tet und geben dem Brot ein wun­der­ba­res Aroma.

Unser ein­fa­ches vega­nes Fla­den­brot passt beson­ders gut zu Hum­mus, Mut­ab­bal und Baba Ganoush, unse­rem gegrill­ten Fen­chel natür­lich (hey, der ist ver­ant­wort­lich, dass es das Rezept heu­te schon gibt) und es macht sich auch super als Wrap. Sind wir mal ehr­lich: Fla­den­brot passt doch eigent­lich ohne­hin zu allem, oder?

Also, pack‘ aus: Was kommt als ers­tes auf dein Sesam-Schwarzkümmel-Flatbread?

Zuta­ten für 4 Bro­te

Einfaches veganes Fladenbrot

Vor­be­rei­tung 5 Minu­ten
Zube­rei­tung 10 Minu­ten
Gesamt 15 Minu­ten
+ Geh­zeit 30 Minu­ten
  1. Mehl, Hefe, Soja­quark, 2 EL Oli­ven­öl und Salz zusam­men mit 75 ml lau­war­men Was­ser ver­men­gen und mit der Küchen­ma­schi­ne 10 Minu­ten zu einem glat­ten Teig ver­kne­ten. Abge­deckt an einem war­men Ort 30 Minu­ten gehen las­sen, bis sich das Volu­men in etwa ver­dop­pelt hat.

  2. Teig vier­teln, rund for­men und die Teig­lin­ge mit dem rest­li­chen Oli­ven­öl ein­strei­chen. Zunächst mit den Hän­den rund for­men und dann auf etwa 26 cm Durch­mes­ser aus­rol­len. Die Arbeits­flä­che musst du nicht bemeh­len, der Ölfilm sorgt dafür, dass nichts anklebt.

  3. Optio­nal mit Sesam und Schwarz­küm­mel bestreu­en und die Kör­ner leicht andrücken.

  4. Eine guss­ei­ser­ne Pfan­ne auf­hei­zen, anschlie­ßend die Bro­te nach­ein­an­der mit der mit Sesam und Schwarz­küm­mel bestreu­ten Sei­te zuerst nach unten 1–2 Minu­ten pro Sei­te backen.

Einfaches veganes Fladenbrot aus der Pfanne

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Steady

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.


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  1. Das Brot ist sooooo toll. Ich habs ges­tern zu zum Süß­kar­tof­fel-Erd­nuss-Ein­topf gemacht (der Ein­topf ist auch sensationell).
    Jetzt mal ne viel­leicht komi­sche Fra­ge: ich hab die Fla­den so eini­ger­ma­ßen rund aus­ge­rollt bekom­men (auf mei­ner Arbeits­flä­che) – nach dem „ver­frach­ten“ in die Pfan­ne ist lei­der von der Run­dung nicht mehr viel zu erken­nen – wie bekommt ihr die bloß so schön rund hin???

    1. Freut uns mega, dass das Brot (und der Ein­topf) so gut geschmeckt hat. Zu dei­ner Fra­ge: Mit etwas Übung klappt das immer bes­ser, du kannst die Fla­den vor­sich­tig aber auch in der Pfan­ne wie­der in Form brin­gen. Nur nicht die Fin­ger ver­bren­nen, ja? 💪

  2. Hal­lo ihr 2. 

    Super tol­les Rezept, mega lecker. Ob zum Gril­len oder ein­fach abends auf der Couch mit Hum­mus-Dips oder ein­fach mal mit einem Scho­ko-Auf­strich, euer Fla­den­brot geht immer und passt wirk­lich zu allem. Wir haben euer Rezept jetzt schon öfter an Ver­wand­te und Bekann­te wei­ter­ge­ge­ben und natür­lich Wer­bung für eure Sei­te gemacht. Also macht schön wei­ter so, wir freu­en uns auf tol­le neue Ideen. LG, Steffi

      1. „Ca. ein hal­bes Tüt­chen“ wäre die hilf­rei­che­re Ant­wort gewe­sen. Auch mei­ne Waa­ge hat es nicht so genau abmes­sen können. 😉

      2. Das kann man sich dann aber auch selbst her­lei­ten, oder? 😉
        So ein biss­chen Ver­ant­wor­tung möch­ten wir schon den Lesern überlassen.

    1. Hal­lo lie­be Sandra,

      ja, das klappt sicher. Der Quark hat meist einen säu­er­li­che­ren Geschmack, was das Brot etwas „fri­scher“ macht, aber auch ein unge­süß­ter, guter Joghurt funktioniert.

      Lie­be Grüße
      Jörg

  3. Hal­lo Jörg,
    offen gesagt kann ich die Kit­chen-Aid lei­der nicht emp­feh­len, auch wenn mir ihr Design unsag­bar gut gefällt. 🙁
    Wenn man klei­ne, nicht zu fes­te Teig­men­gen unter 1 kg her­stellt, dann kann sie aus­rei­chen. Aber spä­tes­tens seit­dem ich sämt­li­che Back­wa­ren selbst her­stel­le, bin ich rasch an die Gren­zen der Maschi­ne gekommen.
    Es fängt damit an, dass sie den Teig hoch­zieht, er so bis in das Getrie­be gelan­gen kann, auch blei­ben Res­te in der Schüs­sel, die ich immer wie­der per Hand dem Teig zufüh­ren muss und dann ist der Motor bei fes­te­ren Tei­gen schnell über­for­dert und wird sehr heiss und beginnt zu riechen.

    Ich bin mich schon seit län­ge­rem nach einer neu­en Küchen­ma­schi­ne am umschau­en, da ich ohne eine mir mein Leben kaum noch vor­stel­len kann, bin aber noch zu kei­nem Ent­schluss gekom­men, wel­che für mich die rich­ti­ge ist.

    Herz­li­che Grüsse,
    Kirsten

    P. S.: Das Fla­den­brot ist ein­fach super lecker und schnell zube­rei­tet sowie wun­der­bar als Wrap zu ver­wen­den, wenn ich es mit an die Arbeit neh­me. Vie­len Dank (wie­der ein­mal!) für das tol­le Rezept.

    1. Hal­lo lie­be Kirsten,

      erst­mal tau­send Dank für dein Lob zum Fla­den­brot. Freut uns riesig 🙂

      Du hast mich jetzt mit dei­nem Kom­men­tar dar­auf gebracht, dass ich irgend­wie die Fra­ge von unse­rem ande­ren Leser völ­lig fal­sche beant­wor­tet habe. Irgend­wie war ich beim The­ma Food Pro­ces­sor – frag‘ mich nicht, warum. 🙈

      Als Küchen­ma­schi­ne für die meis­ten Arbei­ten emp­feh­len wir den­noch die Kit­chen­Aid. Du hast recht mit dei­nen Kri­tik­punk­ten, aber um ganz ehr­lich zu sein: Irgend­was is‘ immer. Unse­re Ken­wood (die wir z. B. hier ver­wen­det haben) war super in der Hand­ha­bung, aller­dings sah das Gehäu­se lei­der recht schnell mit­ge­nom­men aus. Die Kit­chen­Aid macht bei zu wenig oder auch zu viel Teig Trou­ble, sieht dafür schick aus und wenn man weiß, wie man mit ihr umge­hen muss, klappt auch alles wun­der­bar. Viel­leicht soll­test du dir die grö­ße­ren Model­le mal anse­hen, in denen haben wir schon Bur­ger Buns für 30 Per­so­nen ohne Pro­ble­me zubereitet. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

    1. Hal­lo lie­be Sophie,

      vie­len lie­ben Dank für dein Feedback 🙂
      Wir sind nicht glu­ten­frei unter­wegs, wes­halb ich dir kei­ne genaue Info geben kann, ich wür­de es jedoch ein­fach mal mit einem glu­ten­frei­en Mehl­mix ausprobieren. 

      Lie­be Grüße
      Jörg

  4. Hey Jörg 😊
    Sieht echt super lecker aus, euer Fla­den­brot. Und Fla­den­brot­re­zep­te kann man ja auch nie genug haben, des­halb hab ich‘s gleich mal gepinnt, damit ich es nicht vergesse. 😅
    Wir fah­ren übers Wochen­en­de nach Leip­zig, aber nächs­te Woche werd ich viel­leicht mein Glück mal mit dem Fla­den­brot versuchen.
    Habt ein schö­nes Wochenende!
    XO, Romy

    In Love with Bliss – plan­ti­ful reci­pes nou­ris­hing body & soul

    1. Hey Andi!

      Im Moment lei­der kei­ne, da unse­re aktu­el­le lei­der vom Markt genom­men wur­de und wir gera­de ein biss­chen rat­los daste­hen. Wir schie­len in die Ken­wood- und KitchenAid-Richtung 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

    2. Frag‘ mich jetzt nich, wie­so, aber irgend­wie habe ich völ­lig falsch auf die Fra­ge geant­wor­tet. Ich war – wes­halb auch immer – beim The­ma Food Processor 🙈

      Als „nor­ma­le“ Küchen­ma­schi­ne emp­feh­len wir die klas­si­sche Kit­chen­Aid, sozu­sa­gen das „mit­tel­gro­ße“ Modell. Sieht mehr als schick aus, nimmt nicht zu viel Platz weg und macht eigent­lich alles, was man so will.

      Lie­be Grüße
      Jörg

    1. Hey Anja,

      also als ers­tes wür­den wir emp­feh­len, dass du etwas an der Situa­ti­on änderst, denn eine guss­ei­ser­ne Pfan­ne macht ein­fach zu viel Spaß, um kei­ne zu besitzen 🙂

      Aber bis das gute Stück bei dir ein­zie­hen darf, kannst du auch eine ein­fa­che beschich­te­te Pfan­ne verwenden.

      Lie­be Grüße
      Jörg