Conchiglie mit geröstetem Gemüse

Conchiglie mit geröstetem Gemüse
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Weni­ge Zuta­ten, kaum Hand­grif­fe, ein paar Gewür­ze, die ohne­hin in einen gut sor­tier­ten Gewürz­schrank gehö­ren und 30 Minu­ten Zeit. Mehr braucht es nicht für unse­re bom­bas­ti­schen Con­chi­glie mit gerös­te­tem Gemüse.

Beson­de­re Mes­ser-Skills? Nicht nötig. Das Gericht bekommt auch der grob­schläch­ti­ge „Typ Holz­fäl­le­rIn“ lockerst hin und auch alle ande­ren dür­fen sich dar­auf freu­en, mal so rich­tig die sprich­wört­li­che Sau rauszulassen.

Anstatt das Gemü­se in dif­fi­zi­ler Arbeit in gleich­mä­ßi­ge Wür­fel zu schnei­den, kom­men Auber­gi­ne, Papri­ka und Zwie­bel zusam­men mit gan­zen Knob­lauch­ze­hen und etwas Thy­mi­an grob geschnit­ten in den Ofen und ein etwas spä­ter schön gegart und leicht gebräunt unters Mes­ser. Und dann heißt es: Gib’s ihm!

Hacken, was das Zeug hält. Denk dabei an den unge­lieb­ten Nach­barn. Oder den Chef und lass den Frust raus. Man könn­te sagen, der Ärger wird umge­wan­delt in ein wun­der­ba­res Geschmacks-Pot­pour­ri. Und hey, bevor du mit dem Mes­ser wirk­lich auf den Chef los­gehst, gönnst du dir doch lie­ber eine Por­ti­on Pas­ta. Kuli­na­ri­sche Eigen­the­ra­pie in Sachen Anger Manage­ment.

Conchiglie mit geröstetem Gemüse

Die zar­te Auber­gi­ne, das süße Aro­ma der Papri­ka, die kara­mel­li­sier­ten Zwie­beln und der Knob­lauch, der so im Gan­zen gerös­tet und leckerst kara­mel­li­siert schon fast als Bon­bon durch­ge­hen könn­te, ver­bin­den sich zusam­men mit dem Oli­ven­öl und den Kräu­tern zu einem fan­tas­ti­schen Ragout, dass es sich in den gro­ßen Con­chi­glie bequem macht.

Peter­si­lie dar­über, even­tu­ell etwas von unse­rem vega­nen Par­me­san und der Pas­tat­raum ist per­fekt. Noch mehr lecke­re Pas­ta für den Som­mer fin­det ihr hier!

Hast du unse­re Con­chi­glie mit gerös­te­tem Gemü­se schon nach­ge­kocht? Dann freu­en wir uns natür­lich wie immer über net­tes Feedback.

Zuta­ten für 2 Por­tio­nen

Conchiglie mit geröstetem Gemüse

Vor­be­rei­tung 10 Minu­ten
Zube­rei­tung 30 Minu­ten
Gesamt 45 Minu­ten
  1. Back­ofen auf 200 °C Ober-/Un­ter­hit­ze vorheizen.

  2. Auber­gi­nen, Papri­ka und Zwie­beln in gro­be Stü­cke schneiden.

  3. Thy­mi­an, gemah­le­ne Fen­chel­sa­men, Chi­lif­locken, Oli­ven­öl, Salz und Pfef­fer zu einer Mari­na­de ver­rüh­ren, Gemü­se­stü­cke und die unge­schäl­ten Knob­lauch­ze­hen dazu­ge­ben und gut ver­men­gen. Gemü­se auf einem mit Back­pa­pier aus­ge­leg­ten Back­blech ver­tei­len und 30 Minu­ten rös­ten. Gemü­se ab und zu wenden.

  4. Con­chi­glie in reich­lich Salz­was­ser nach Packungs­an­wei­sung al den­te garen.

  5. Gerös­te­tes Gemü­se aus dem Ofen neh­men, Knob­lauch­ze­hen aus den Scha­len drü­cken und zusam­men mit den Peter­si­li­en­stie­len grob hacken.

  6. Pas­ta mit dem gerös­te­ten Gemü­se ver­men­gen und mit fein gehack­ten Peter­si­li­en­blät­tern toppen.

Conchiglie mit geröstetem Gemüse

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Steady

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.


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    1. Oh, tau­send Dank, das freut uns rie­sig. Und vie­len lie­ben Dank dafür, dass du uns dar­auf auf­merk­sam gemacht hast, dass die­ses klei­ne Juwel in unse­rer Samm­lung eine Fri­sche­kur ver­tra­gen könnte 🙈

      Wird direkt neu fotografiert.

  1. Fro­he Weih­nach­ten und vie­len Dank für den tol­len Blog:) Wie ist das mit dem „Zick-Zack“ ein­schnei­den bei den Auber­gi­nen denn gemeint? Habe es eben­falls nicht auf den Fotos erken­nen können..

    1. Das Bild ist lei­der einer Auf­räum­ak­ti­on zum Opfer gefallen 😀
      Du musst das Frucht­fleisch ein­fach gut schräg ein­schnei­den (nicht durch­schnei­den), so dass das Öl in das Gemü­se ein­drin­gen kann.

      Dir auch schö­ne Feiertage 🙂

  2. Puh,voll satt. Das war fein! Ich lie­be eure Sei­te. Als vega­ner Neu­ling (ver­suchs­wei­se erst­mal) scho­cken einen all die grau­sig gestal­te­ten Web­siten schon der­ma­ßen, dass einem der Hun­ger ver­geht. Hier war ich mir erst­mal nicht sicher, ob ihr über­haupt vegan seid und muss­te immer gegen­che­cken… 🙂 Ich fin­de, das Auge isst mit. Da kön­nen die ande­ren Rezep­te noch so toll sein. In jedem Fall wur­de ich auch nicht ent­täuscht. Die Zuta­ten waren mega sim­pel, die Zube­rei­tung auch und das Ergeb­nis: MJAM! (Das Ein­zi­ge: hab kein Auber­gi­nen Bei­spiel Bild wie in der Beschrei­bung ent­de­cken können…hat aber funk­tio­niert) MERCI