Bruschetta Pasta

Bruschetta Pasta
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Kaum ein Som­mer­ge­richt haben wir die­ses Jahr so häu­fig geges­sen: Die­se super­schnel­le und aro­ma­ti­sche Bruschet­ta-Pas­ta mit herr­li­chen Som­mer­to­ma­ten und viel Knoblauch!

Okay, zuge­ge­ben, nach­dem wir schon unse­re Mai­s­puf­fer zum Lieb­lings­som­mer­ge­richt des Jah­res gekürt haben, blei­ben die­se auch unan­ge­foch­ten auf Platz 1! Sie wer­den aber defi­ni­tiv dicht gefolgt von die­sem unver­schämt ein­fa­chen, aber unglaub­lich lecke­ren Nudel­ge­richt. Bruschet­ta Pasta!

Zu kei­nem Zeit­punkt schme­cken die­se Nudeln bes­ser als jetzt. August und Sep­tem­ber ist Toma­ten-Hoch­sai­son und am Wochen­markt gibt es die vol­le Aus­wahl an tolls­ten, ver­schie­de­nen Sor­ten. Und wer Glück hat und ein klei­nes Plätz­chen auf dem Bal­kon, im Hof oder Gar­ten zur Ver­fü­gung hat, kann ja sogar selbst ordent­lich ern­ten. Wir fal­len lei­der nicht in die­se Grup­pe, dür­fen uns aber jedes Jahr über die tol­le Aus­beu­te von Jörgs Papa freu­en, der sei­ne Toma­ten­pflan­zen mit viel Hin­ga­be hegt und pflegt. Dort wach­sen Och­sen­herz­to­ma­ten, grü­ne Zebr­ato­ma­ten und vie­le ver­schie­de­ne Kirsch­to­ma­ten. Und sogar ein paar spe­zi­el­le­re Sor­ten wie mini­klei­ne Johan­nis­be­er­to­ma­ten, die wir vor zwei Jah­ren von mei­ner Cou­si­ne geschenkt bekom­men haben, sind dabei.

Ochsenherztomate

Kei­ne Angst, für eine rich­tig gute Bruschet­ta-Pas­ta müs­sen es natür­lich kei­ne selbst geern­te­ten sein. Aber wählt für die­ses Rezept trotz­dem gute Früch­te mit viel Geschmack. Wer unsi­cher ist, grei­fe am bes­ten zu klei­ne­ren Sor­ten wie Cock­tail- und Kirsch­to­ma­ten. Die sind meist süßer und aro­ma­ti­scher als vie­le ihrer gro­ßen Kol­le­gen. Die­ses Gericht lebt nun mal vom Tomatengeschmack!

Was darf sonst nicht feh­len? Fri­scher Knob­lauch, genü­gend Basi­li­kum und gutes kalt gepress­tes Oli­ven­öl. Das war’s!

Zutaten für Bruschetta Pasta

Bei augen­schein­lich so simp­len Gerich­ten mit ganz wenig Zuta­ten wie die­sem, gilt aber natür­lich: Je weni­ger und ein­fa­cher die Zuta­ten eines Rezep­tes, des­to bes­ser soll­te die Qua­li­tät sein. Soll jetzt nicht hei­ßen, dass man ansons­ten nicht so stark auf die Qua­li­tät ach­ten soll­te. Doch wäh­rend man in einer auf­wen­di­ge­ren Nudel­sauce ein­zel­ne Kom­po­nen­ten kaschie­ren kann, bleibt hier wenig Raum für Ver­steck­spiel. Wäss­ri­ge Toma­ten oder bit­te­res Oli­ven­öl kön­nen das gan­ze Gericht zerstören.

Foo­dies wis­sen, dass Bruschet­ta wie­der mal eine Erfin­dung der ita­lie­ni­schen „Arme-Leu­te-Küche“ ist und ledig­lich aus gerös­te­tem Brot, wel­ches noch warm mit einer hal­bier­ten Knob­lauch­ze­he ein­ge­rie­ben und mit Oli­ven­öl und Salz und Pfef­fer getoppt wird besteht und sofort ver­zehrt wird. Nach und nach sind dann Abwand­lun­gen des belieb­ten Snacks ent­stan­den. Bei uns kennt man das Rezept, wel­ches häu­fig beim Ita­lie­ner als Vor­spei­se ser­viert wird, meist mit einem Belag aus fri­schen Toma­ten­wür­feln und Basilikum.

Bruschetta Pasta

Wir sind nun so dreist, auch noch Scha­lot­ten mit in die Pfan­ne zu wer­fen. Scu­si, es sei uns hof­fent­lich ver­zie­hen. Damit unse­re Nudeln außer­dem nicht so schnell abküh­len, schwit­zen wir unse­re Zwie­bel-Toma­ten-Kno­bi-Oli­ven­öl­mi­schung – die wir vor­her brav mit etwas Salz maze­rie­ren haben las­sen – flott in einer Pfan­ne an. Das pas­siert alles blitz­schnell, wäh­rend die Pas­ta vor sich hin blub­bert. Sind die Nudeln al den­te, trans­fe­rie­ren wir sie noch tropf­nass mit in die aro­ma­ti­sche Soße und ver­men­gen alles. Je nach­dem, für wel­che Pasta­s­or­te ihr euch ent­schei­det, geht das rich­tig schnell. Wir emp­feh­len auf jeden Fall kur­ze Röh­ren­nu­deln wie Riga­to­ni oder gedreh­te Fus­il­li, damit die dünn­flüs­si­ge Sau­ce gut haf­tet und sich die Toma­ten­wür­fel fest­hal­ten kön­nen. An Spa­ghet­ti oder Band­nu­deln flutscht alles eher her­un­ter. Wir top­pen dann alles wie immer mit vega­nem Par­me­san und dann heißt es nur noch Schlem­men und „dol­ce far niente“.

P. S.: Unser Basi­li­kum auf den Fotos ist übri­gens nicht alt, es ist eigent­lich eine dunk­le Sor­te, die sich in unse­rem Smart Grow nicht ent­schei­den konn­te, ob sie dun­kel­rot oder doch lie­ber grün sein will! Tut dem Geschmack aber kei­nen Abbruch.

Bruschetta Pasta
Zuta­ten für 2 Por­tio­nen

Bruschetta-Pasta

Zube­rei­tung 25 Minu­ten
Gesamt 25 Minu­ten

Außerdem

  1. Toma­ten vier­teln, Kern­ge­häu­se ent­fer­nen und das Frucht­fleisch in klei­ne Wür­fel schnei­den. Zwie­bel und Knob­lauch fein wür­feln. Toma­ten, Zwie­bel und Knob­lauch mit Salz ver­men­gen und bei­sei­te stellen.
  2. Pas­ta in gut gesal­ze­nem Was­ser 10 Minu­ten al den­te kochen. Nach 5 Minu­ten Oli­ven­öl in eine hei­ße Pfan­ne geben und das Bruschet­ta-Gemü­se bei nied­ri­ger bis mitt­le­rer Hit­ze andünsten.
  3. Basi­li­kum zup­fen und in Strei­fen schnei­den, eini­ge Blät­ter zur Deko beiseitelegen.
  4. Gegar­te Pas­ta abgie­ßen, mit in die Pfan­ne geben und unter Rüh­ren eine Minu­te zie­hen las­sen. Mit Pfef­fer abschme­cken und mit Basi­likum­blät­tern und vega­nem Par­me­san getoppt servieren.
Bruschetta Pasta

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Steady

Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.


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  1. Ich kom­me lei­der wie­der nicht umhin bemer­ken zu müs­sen, dass da bei der Anzahl der Knob­lauch­ze­hen ein Schreib­feh­ler ist. Aber natür­lich lecker.

    1. Hi Ben­ni,

      sor­ry, aber ich schei­ne auf dem Schlauch zu ste­hen. 😅 Kannst du mich auf den Recht­schreib­feh­ler genau hinweisen?

      Lie­be Grüße
      Jörg

  2. Eines mei­ner Lieb­lings­re­zep­te. Mei­ne Schwes­tern und ich haben das Rezept Urlaubs­so­ße getauft, da wir das in Kin­der­ta­gen *immer* am ers­ten Urlaubs­tag nach einer lan­gen Auto­fahrt auf dem Cam­ping­platz geges­sen haben. Mit sai­so­na­len Toma­ten, die in Frank­reich oder Spa­ni­en (im Urlaub) viel­leicht ein biss­chen bes­ser schme­cken, ist schnell zube­rei­tet und ist kin­der­ge­eig­net. Gibt es heu­te noch regel­mä­ßig, natür­lich am liebs­ten im Urlaub.
    Lie­be Grü­ße, Saskia

  3. Uiuiui, euer neu­es Design sieht ja echt schick aus! Hab sofort ein biss­chen her­um­ge­stö­bert, gefällt mir noch bes­ser als vorher.
    Ein ähn­li­ches Rezept wie eure Bruschet­ta-Pas­ta habe ich mal in einem heis­sen Som­mer kre­iert, nur dass ich noch – je nach Kühl­schrank­in­halt – alle mög­li­chen Gemü­se­res­te mit rein­wer­fe: Papri­ka- oder Gur­ken­wür­fel­chen, Oli­ven, Früh­lings­zwie­beln etc. Ist seit­dem ein Klas­si­ker in mei­ner Sommerküche.

    1. Hi Nata­lie,

      dan­ke dir für das Feed­back zum Design. Freut uns, dass es dir gefällt. Und dei­ne Pas­ta klingt mit den fri­schen Gur­ken auch sehr lecker!

      Lie­be Grüße
      Jörg

  4. Zunächst ein­mal: Wie geil ist bit­te euer neu­es Lay­out? Gefällt mir rich­tig, rich­tig gut!
    Und dan­ke für das tol­le Rezept. Schnell, lecker, frisch – genau wie die Fei­er­abend­kü­che sein soll­te. Manch­mal sind es die ein­fa­chen Rezep­te, die einem neu­en Wind in die Küche brin­gen & wie­der einen Anstoß für mehr Krea­ti­vi­tät geben.
    Alles Lie­be, Theresa

    1. Tau­send Dank lie­be The­re­sa! Yay, wir sind wirk­lich hap­py, wenn euch das neue Lay­out gefällt! 🎉 Und ja, auch uns über­ra­schen echt ein­fa­che Kom­bi­na­tio­nen immer und immer wieder. 😊

      Ganz lie­ben Gruß,
      Nadine

  5. Wit­zig! Das ist unser Stan­dard­mit­tag­essen am Sams­tag in der Toma­ten­sai­son. Nur ohne Scha­lot­ten. Jetzt hat es dank euch einen Namen bekom­men. Mache ich heu­te auch wieder.