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Blumenkohl-Taboulé mit Rotkraut & gerösteten Kichererbsen

Blumenkohl-Taboulé mit Rotkraut & gerösteten Kichererbsen

Jiib­bieh, er ist end­lich da! Der Früh­ling. Natür­lich sind die Eis­hei­li­gen noch nicht vor­bei und ja, es wird sicher noch ein paar kal­te Tage und Näch­te geben. Da kom­me ich aber trotz­dem drauf klar!

Denn man kann es nicht mehr über­se­hen: Die Knos­pen sprie­ßen, die Vögel zwit­schern und wenn man sich mor­gens noch in Schal und Hand­schu­he gemum­melt hat, kommt man in der Mit­tags­son­ne beim Radeln oder schnel­len Lau­fen schon ordent­lich ins Schwit­zen – vor allem mit schwe­ren Einkäufen.

Bis letz­te Woche haben wir uns noch haupt­säch­lich von lecke­rem, hei­ßen, damp­fen­den Soul­food wie unse­rer Ribol­li­ta, Pas­ta oder Auf­läu­fen ernährt. Doch mit stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren und einer ordent­li­chen Por­ti­on Früh­lings­be­schwingt­heit ist uns nun auch wie­der nach kna­cki­gen Sala­ten und jeder Men­ge rohen Zeugs. Je leich­ter des­to bes­ser, aber bit­te mit gaa­anz viel Geschmack.

Blumenkohl-Taboulé mit Rotkraut & gerösteten Kichererbsen

Die Geschmacks­knos­pen ver­lan­gen nach Erfri­schung und sind auch nicht böse, wenn die Küche mit­tags oder abends kalt bleibt. Im Gegen­teil, wir hat­ten mal wie­der rich­tig Lust auf Tabou­lé, dem fei­nen liba­ne­si­schen Peter­si­li­en­sa­lat. Tra­di­tio­nell wird er mit Bul­gur zube­rei­tet und ist super-superlecker.

Da mein Kör­per aber gera­de ver­mehrt nach Roh­kost schreit, haben wir den Bul­gur kur­zer­hand durch geschred­der­ten Blu­men­kohl, auch „Blu­men­kohl­reis“ genannt, ersetzt und nen­nen das Gan­ze Blu­men­kohl-Tabou­lé. Und im Ernst: Das Zeug ist ein­fach der Knaller!

Blu­men­kohl ist leicht, steckt vol­ler guter Nähr­stof­fe, ist reich an Bal­last­stof­fen und macht dadurch auch ordent­lich und lan­ge satt.

Blumenkohl-Taboulé mit Rotkraut & gerösteten Kichererbsen

Damit es noch schnel­ler geht und der Geschmack nicht auf der Stre­cke bleibt, rüh­ren wir uns ein genia­les und per­fekt dazu pas­sen­des ori­en­ta­li­sches Rote-Lin­sen-Dres­sing mit Allos Lin­sen­auf­strich Rote Lin­se Chi­li zusam­men. Der Auf­strich ist fruch­tig-toma­tig und passt mit fei­nen Gewür­zen wie Kreuz­küm­mel, Cur­ry, Chi­li und Boh­nen­kraut ein­fach per­fekt zu unse­rem Blu­men­kohl-Tabou­lé. Dazu noch ein biss­chen fri­schen Zitro­nen- und Oran­gen­saft, etwas Apfel­es­sig und eine Pri­se Salz und das genia­le Salat­dres­sing ist fer­tig. Pro­bier‘ den ober­le­cke­ren Auf­strich aber unbe­dingt auch mal auf Brot oder Cracker.

Blumenkohl-Taboulé mit Rotkraut & gerösteten Kichererbsen

Die Kom­bi mit der eben­so gesun­den Peter­si­lie, dem Kraut und den gerös­te­ten Kicher­erb­sen macht den Salat zum per­fek­ten Früh­lings­ge­richt, das sich auch toll vor­be­rei­ten und mit in Schu­le, Büro oder Uni neh­men lässt. Ab in die Mit­tags­son­ne mit dir und dann bit­te ein­mal schön unse­ren Blu­men­kohl-Tabou­lé genießen! ☀

Zutaten für 4 Portionen

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Vor­be­rei­tung 15 Minu­ten
Zube­rei­tung 15 Minu­ten
Gesamt 30 Minu­ten

Für das Dressing

  1. Back­ofen auf 180 °C Umluft vor­hei­zen. Kicher­erb­sen gut tro­cken tup­fen und in eine gro­ße Schüs­sel geben.
  2. Öl, Kreuz­küm­mel und Salz hin­zu­fü­gen und ver­men­gen. Auf einem mit Back­pa­pier aus­ge­leg­ten Back­blech ver­tei­len und 15 Minu­ten im Back­ofen gold­braun rösten.
  3. Man­deln und Sesam in eine hei­ße Pfan­ne geben und 3 Minu­ten rös­ten. Dabei häu­fig schwenken.
  4. Blu­men­kohl in gro­be Rös­chen tei­len und in der Küchen­ma­schi­ne fein hacken. Rot­kraut fein raspeln.

  5. Peter­si­lie fein hacken, Gur­ke und Dat­teln in klei­ne Wür­fel schnei­den. Kirsch­to­ma­ten hal­bie­ren. Früh­lings­zwie­bel in fei­ne Rin­ge schneiden

  6. Für das Dres­sing alle Zuta­ten glattrühren.

  7. Alle Zuta­ten für den Salat ver­men­gen und mit dem Dres­sing vermischen.
Blumenkohl-Taboulé mit Rotkraut & gerösteten Kichererbsen Blumenkohl-Taboulé mit Rotkraut & gerösteten Kichererbsen

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Seit 2005 aus ethischen Gründen glücklich vegan. Ist dem Backen von gutem Sauerteigbrot verfallen, würde für Kartoffeln ihr letztes Hemd geben und wird deshalb auch Mrs. Potato Head genannt. Träumt außerdem vom eigenen Permakulturgarten mit den Bremer Stadtmusikanten.

12 Kommentare

  1. Hal­lo,
    2g oder 20g Petersilie? 

    Gruß

    Antworten
    1. Äähh, 200 g, sie­he Zutatenliste?! 🤔🙂

      Antworten
      1. Tat­säch­lich 200g.
        Sehr sehr lecker 👌🏾
        Dankeschön.

      2. Super, freut uns riesig 😊

  2. Das sieht ja sehr lecker aus.
    Ich habe eine Fra­ge zu den Kicher­erb­sen – erst 60 Minu­ten kochen und dann nach­her noch in den Backofen?
    Und die Man­deln, kön­nen das Man­deln mit Scha­le sein?

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Kerstin,

      genau, hier wer­den gekoch­te Kicher­erb­sen ver­wen­det. Und klar kannst du auch Man­deln mit Scha­le neh­men (ich gehe jetzt mal davon aus, dass du das dün­ne, brau­ne Häut­chen meinst. Die dicke, har­te tat­säch­li­che Scha­le um den Kern soll­te natür­lich erst­mal ent­fernt werden 😉).

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  3. Super lecker – Ich habe die Kicher­erb­sen mit Sesam und Son­nen­blu­men­ker­nen und Kreuz­küm­mel extra gelas­sen, dazu die ande­ren Zuta­ten mit schar­fer Soße ! Wie so oft kam ich nicht dazu ein Foto zu machen, denn ich habe es in klei­nen Schäl­chen in mei­nem vege­ta­risch-vega­nen Bis­tro in Her­born ange­bo­ten – und die waren so schnell weg … und alle fan­den es klas­se. Also wird es noch­mal gemacht !!!
    Vie­le Grü­ße von Gabrie­le aus Her­born – Leon­hards Bistro -

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  4. Habe ich ges­tern Abend nach­ge­kocht, schmeckt extrem lecker! Dan­ke für die Inspiration.

    Antworten
    1. Oh, das möch­te ich am liebs­ten sofort ausprobieren!
      Ich habe mal eine Fra­ge zu den Kicher­erb­sen: kön­nen das auch schon fer­tig gekoch­te aus dem Glas/Dose sein, oder wird das dann Matsch im Ofen? Ich habe hier näm­lich noch wel­che ange­bro­chen, die ich dafür ger­ne ver­brau­chen würde 😉
      Bes­te Grü­ße, Sonja

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      1. Hal­lo lie­be Sonja,

        na klar, wir ver­wen­den ja auch gekoch­te Kicher­erb­sen im Rezept. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

  5. Das liest sich Ham­mer lecker!! Will ich sofort essen!

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  6. Das sieht soo lecker aus! Tabou­lé aus Blu­men­kohl ist eine gute Idee, ich kann­te bis jetzt nur die klas­si­sche Vari­an­te mit Bulgur.
    Schö­ne Woche und Lie­be Grüsse,
    Carla

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