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Der Eat this! Beyond Possible Burger

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Als aller­ers­tes Mal: Lie­be Leu­te von Bey­ond Meat und Impos­si­ble Foods. Falls ihr hier irgend­wann mal über die­sen Bei­trag stol­pert und qua­si schon den Hörer in der Hand habt, um einen Anwalt gegen die­se fre­chen Lüm­mel­blog­ger ein­zu­schal­ten, die hier eure Namen ver­hun­zen: Bit­te tut das nicht.

Wir lie­ben euch, Dig­gis! Allei­ne schon dafür, dass ihr die The­men Nach­hal­tig­keit und Vega­nis­mus so durch die Medi­en schleust. Es ist eben allei­ne aus Grün­den der Kli­ma­her­aus­for­de­run­gen, die in den nächs­ten Jah­ren auf uns zukom­men mehr als wich­tig, auch auf die Aus­wir­kun­gen des Fleisch­kon­sums hin­zu­wei­sen. Und noch wich­ti­ger: etwas dage­gen zu tun.

Wie ihr gleich sehen wer­det, behaup­ten wir auch in keins­ter Wei­se, dass wir hier irgend­wie euer Geheim­re­zept ent­tarnt hät­ten und damit jetzt dick Kne­te machen oder so was. Wir leh­nen uns defi­ni­tiv auch nicht aus dem Fens­ter mit der Behaup­tung, wir hät­ten hier eine Alter­na­ti­ve zusam­men­fan­ta­siert, die den Pro­duk­ten gleicht. Eine Ähn­lich­keit hin­ge­gen? Natür­lich gibt es die, das war ja auch das ulti­ma­ti­ve Ziel.

Des­halb nen­nen wir ihn auch den Bey­ond Pos­si­ble Bur­ger, weil er eben mög­lich ist. Zu Hau­se, in der eige­nen Küche. Im Gegen­satz zum Impos­si­ble Bur­ger und dem Bey­ond Bur­ger, in deren For­schung natür­lich Bud­get und Wis­sen gesteckt wur­de, die wir hier nicht mal eben aus dem Ärmel schüt­teln kön­nen. Oder wol­len. Logischerweise.

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Bezeich­nen wir unse­ren Bey­ond Pos­si­ble Bur­ger doch ein­fach als Hom­mage. Oder als Cover-Ver­si­on eines Bom­bast-Songs mit Strei­cher-Arran­ge­ment und Feu­er­show, zu Hau­se vor einer uralten Web­cam nach­ge­spielt auf einer Uku­le­le, die gera­de so als gestimmt durch geht und mit einer Hand­voll Wun­der­ker­zen im Hin­ter­grund. Was auch gut sein kann. Und unser selbst gebas­tel­ter Vega­ner Flei­sch­imi­tat-Bur­ger in Ver­si­on 1.0 ist gut. Sehr gut sogar.

Okay? Okay. Ein High Five gilt als Unterschrift. 🙌

Dann kann’s ja jetzt regu­lär wei­ter­ge­hen. Bist du dabei beim fröh­li­chen Bur­ger-Expe­ri­men­tie­ren? Und ja, das hier wird ein Expe­ri­ment. Kein gesun­des Weeknight-Din­ner, das nur 5 Zuta­ten benö­tigt, sich selbst zube­rei­tet und das auch noch in unter fünf Minu­ten. Noch nicht weg­ge­klickt? Spitze.

Das Eigen­lob vom vor­vor­letz­ten Absatz gön­ne ich mir nach einer ganz schön lan­gen For­schungs­pha­se, die am Anfang jetzt eher mau schme­cken­de, viel zu wei­che Pat­ties her­vor­ge­bracht hat, die zwar immer noch bes­ser waren als die des schlech­tes­ten vega­nen Bur­gers, den ich je geges­sen habe, aber lan­ge nicht ver­öf­fent­lich­bar waren. Hey, wir haben Qua­li­täts­an­sprü­che hier!

Aber wie kom­me ich über­haupt auf den Trich­ter, ver­dammt flei­sch­au­then­ti­sche, gehyp­te Kauf-Pat­ties aus dem Sili­con Val­ley nach­bas­teln zu wol­len? Na ja, zum einen, weil es ein­fach ver­dammt schwie­rig, bis unmög­lich ist, an die Tei­le ran­zu­kom­men. Um die Bey­ond Bur­ger klop­pen sich die Leu­te qua­si auf den Lidl-Park­plät­zen und der Impos­si­ble Bur­ger hat es noch gar nicht erst über den gro­ßen Teich geschafft. Zum ande­ren habe ich Ehr­geiz – häu­fig zu viel, als dass gut für mich wäre und schluss­end­lich gibt Impos­si­ble Foods das Rezept sogar öffent­lich preis.

Also, zumin­dest so in der Art. Die Zuta­ten der ers­ten und der neu­en Rezep­tur sind öffent­lich ein­seh­bar und auch sonst gibt man sich recht offen, was die Her­stel­lung angeht. Ver­mut­lich auch, um dem Pro­dukt ein wenig vom Labor-Bei­geschmack zu nehmen.

Und dort wur­de ganz schön viel am Impos­si­ble Bur­ger gewer­kelt. Bezie­hungs­wei­se an der nach wie vor gehei­men Zutat: Heme.

Heme? Ist – kurz gesagt – die put­zi­ge Bezeich­nung für das eisen­hal­ti­ge Mole­kül Leg­hä­mo­glo­bin, das prin­zi­pi­ell den Geschmack von Fleisch aus­macht. Und das stel­len die Brains von Impos­si­ble Foods durch Fer­men­ta­ti­on aus irgend­wel­chen Pro­te­inen aus Soja und Hefen her. Kei­ne Ahnung, ist ziem­lich wild und weird. Wir sind hap­py, dass unser Sauer­teig­s­tar­ter lebt, unser fer­men­tier­tes Gemü­se lecker ist und unser Tem­peh funktioniert.

Das Labor-Gestöp­sel krie­gen wir zu Hau­se nicht hin. Punkt. Dafür habe ich im Che­mie­un­ter­richt zu häu­fig gepennt. Was wir hin­krie­gen ist aller­dings, in die nächst­ge­le­ge­ne Dro­ge­rie zu lat­schen und Kräu­ter­blut ein­zu­kau­fen. Der Hin­ter­ge­dan­ke liegt schon im Namen: Das eisen­hal­ti­ge Old School-Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel, wel­ches schon in Omas Haus­apo­the­ke stand, schmeckt nach Eisen. Und Eisen schmeckt nach … na ja, Blut. Bezie­hungs­wei­se anders­rum. Und das Fleisch nach Blut und damit nach Eisen schmeckt, ist ja auch nur logisch, oder?

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Unser Heme-Ersatz ist natür­lich lan­ge nicht so raf­fi­niert und aus­ge­reift, wie das eigent­li­che Geheim­nis von Impos­si­ble Foods, aber wie ich schon sag­te: Wir tre­ten hier mit Uku­le­le und Wun­der­ker­zen als Vor­grup­pe von Ramm­stein auf, also bleib locker, ja?

Wäh­rend Bey­ond Meat auf rei­nes Erb­sen­pro­te­in als Basis setzt, ver­wen­det Impos­si­ble Foods in der aktu­el­len Rezep­tur tex­tu­rier­tes Soja­pro­te­in­kon­zen­trat. Und das klingt zwar wild und ich sehe schon Zuta­ten-Puris­ten die Nasen rümp­fen, aber ta da, ken­nen tut’s jeder. Wir spre­chen hier von etwas, was den all­ge­gen­wär­ti­gen Soja­sch­net­zeln, die es mitt­ler­wei­le in jedem Super­markt im Bio­re­gal geben dürf­te, sehr ähn­lich ist. Also, rein in den Ein­kaufs­wa­gen damit, wei­ter geht’s.

Nun stellt sich natür­lich die Fra­ge, wie das Gan­ze zusam­men­hält. Ein­ge­weich­tes Soja­ha­ckes lässt sich bekannt­lich nur schwer dazu über­re­den, ohne Hilfs­mit­tel in Pat­ty-Form zu blei­ben. Wir ver­wen­den dafür ein­fach erhält­li­ches Erb­sen­pro­te­in-Iso­lat (bit­te ach­te dar­auf, das neu­tra­le in den Waren­korb zu legen, Scho­ko- oder Vanil­le schmeckt im Pro­te­ins­ha­ke, im Bur­ger jedoch eher weni­ger, wie du dir vor­stel­len kannst), Johan­nis­brot­kern­mehl und Xan­than als Bin­de­mit­tel. Und ein klei­nes biss­chen Seit­an Fix für die Konsistenz.

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Kei­ne Sor­ge, tat­säch­lich war es das schon mit den etwas exo­ti­sche­ren Zuta­ten. Für die Far­be ist ganz schlicht Rote Bete Saft zustän­dig, wie auch beim Bey­ond Bur­ger, Kokos­öl für den Fett­ge­halt. Und der ist bei den gekauf­ten Pat­ties nicht ohne. Aber hey, es hat nie jemand behaup­tet, dass vega­ne Bur­ger auf magi­sche Wei­se zum Super­food wer­den, rich­tig? Ich will echt nix hören von wegen „Oh, das ist aber schon sehr viel Fett“. Ja, weiß ich. Noch­mal: Das hier ist kein gesun­der Bur­ger und er gehört auch auf kei­nen Fall jeden Tag auf den Tisch! Wir redu­zie­ren das Öl trotz­dem ein wenig, da wir den lang anhal­ten­de Fett­ge­schmack der gekauf­ten Pat­ties nicht so prall fin­den, aber das ist ja das Schö­ne an DIY-Pro­jek­ten: Man kann tun und las­sen, was man will.

Das Kokos­öl wird ein­ge­fro­ren, anschlie­ßend geras­pelt, kommt sozu­sa­gen als „Flo­cken“ in unse­ren Pat­ty-Teig und küm­mert sich so um die Saf­tig­keit des Bur­gers, aber auch um die opti­sche Nähe zu ech­tem Hack­fleisch im Roh­zu­stand. Frag­lich bleibt jedoch, wer dar­auf wirk­lich Wert legt. Klar, abge­fah­ren sieht das rohe Ana­log-Hack­fleisch alle­mal aus, aber sei’s drum, in der (guss­ei­ser­nen) Pfan­ne schmilzt das Fett und sorgt für das authen­ti­sche Sizz­len, des­sen Geräusch allei­ne schon Sab­ber­si­gna­le ans Hirn sen­det. Und das fin­de ich dann schon ziem­lich verzückend.

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Was für unse­ren Bey­ond Pos­si­ble Bur­ger noch fehlt, ist Geschmack und Uma­mi. Dafür ver­wen­den wir Hefe­flo­cken, Miso und etwas Soja­sauce. Knob­lauch- und Zwie­bel­pul­ver dür­fen auch mit rein. War­um? Weil wir kön­nen, weil’s unser Bur­ger­re­zept ist und weil Knob­lauch nie scha­den kann. Rich­tig? Rich­tig?

Bei der Zube­rei­tung gibt es schluss­end­lich nicht viel zu beach­ten und auch was den Auf­wand und die Zeit angeht, die du im Küchen­la­bor ver­bringst, ist unser Bey­ond Pos­si­ble Bur­ger pfle­ge­leicht. Man könn­te sagen, „Wir pam­pen ein­fach alles zusam­men und fer­tig“ und man hät­te recht damit. Das klingt aller­dings jetzt nicht unbe­dingt danach, als hät­ten wir uns vie­le Gedan­ken um unser Rezept gemacht und des­halb bestehen wir auf eine exak­te Rei­hen­fol­ge. Und wenn man ganz fest dran glaubt, schmeckt der Bur­ger des­halb auch besser.

Also, was sagst du? Labor­kit­tel an und ran ans fröh­li­che Gepam­pe, das Grill­wet­ter ist gera­de ein­fach viel zu gut, um kein Bur­ger­fes­ti­val zu pla­nen. Mit unse­rem Bey­ond Pos­si­ble Bur­ger oder unse­ren ande­ren, eben­falls ver­dammt lecke­ren (und meist gesün­de­ren und leich­te­ren) Pat­ties. Die Tickets für Rock im Park, am Ring, im Stadt­park und sonst wo sind ohne­hin viel zu teu­er. Und Ramm­stein spielt auch nicht. Und außer­dem: Uku­le­len-Cover­bands sind gar nicht so schei­ße, wenn man sich erst­mal dran gewöhnt hat. Und ey, Wun­der­ker­zen mag auch jeder.

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Zutaten für 4 Burgerpatties

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Vor­be­rei­tung 15 Minu­ten
Zube­rei­tung 20 Minu­ten
Gesamt 35 Minu­ten
  1. 30 g Kokos­öl für min­des­tens 2 Stun­den einfrieren.
  2. Rote Bete Saft, Soja­sauce und das rest­li­che Kokos­öl kurz auf­ko­chen, anschlie­ßend über das Soja­hack und die Hefe­flo­cken geben, gut ver­men­gen und abge­deckt 15 Minu­ten quel­len lassen.

  3. Seit­an Fix unter­he­ben und die Mischung voll­stän­dig abküh­len lassen.
  4. Xan­than, Johan­nis­brot­kern­mehl mit Kräu­ter­blut und Liquid Smo­ke zu einer dick­flüs­si­gen Pas­te anrüh­ren. Anschlie­ßend zusam­men mit Erb­sen­pro­te­in, Miso­pa­ste, Knob­lauch- und Zwie­bel­pul­ver zu den Soja­sch­net­zeln geben und kurz verkneten.

  5. Das gefro­re­ne Kokos­öl fein ras­peln und zusam­men mit einem kal­ten Koch­löf­fel unter die Pat­ty-Mas­se heben, sodass die Öl-Flo­cken gut ver­teilt sind. Bis zur wei­te­ren Ver­ar­bei­tung kühl stellen.

  6. Zum Bra­ten Son­nen­blu­men­öl in eine hei­ße, am bes­ten guss­ei­ser­ne Pfan­ne geben, Pat­ties nach Geschmack mit Salz und Pfef­fer wür­zen und bei mitt­le­rer bis hoher Hit­ze 3–4 Minu­ten pro Sei­te braten.

Tipps

Unse­re Bey­ond Pos­si­ble Bur­ger funk­tio­nie­ren auch auf dem Grill. Aller­dings soll­test du dazu eine Grill­plat­te nut­zen, denn auf dem Grill­rost blei­ben sie dann doch recht schnell kleben.

Die Mas­se kann super vor­be­rei­tet wer­den und wird sogar bes­ser, wenn sie über Nacht im Kühl­schrank ruhen kann.

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt es, zu kochen, guten Kaffee, Chilis in allen Formen und Farben, Kameras und Objektive – hofft dabei, dass er das ganze Zeug auch zumindest einigermaßen angemessen bedienen kann –, hat nie genügend Messer, sitzt gerne auf dem Mountainbike und hört dabei Metal.

84 Kommentare

  1. Schon des öfte­ren hab ich das Ori­gi­nal von Bey­ond Bur­ger pro­biert. War immer sehr gut und ein wirk­lich gelun­ge­ner Ersatz zum Fleisch­bur­ger. Umso mehr hab ich mich gefreut, dass ich auf eure Sei­te zufäl­lig auf das Rezept gesto­ßen bin und hab mich sofort dar­an gemacht. Ein paar Zuta­ten muss­te ich mir besor­gen, denn ich woll­te mich strikt am Rezept halten.
    Optisch waren mei­ne Bur­ger wie hier abge­bil­det aber lei­der sind die Tei­le in der Pfan­ne etwas aus­ein­an­der gefal­len und noch schlim­mer der Geschmack war gru­se­lig. Kann lei­der nicht nach­voll­zie­hen, dass das irgend­wie schme­cken kann. Es ist ganz und gar nicht ver­gleich­bar zu Bey­ond Bur­ger. Das Ergeb­nis war für mei­nen Geschmack unge­nieß­bar und wan­der­te lei­der in die Tonne.

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    1. Tja Oli­ver, jetzt kann ich dir halt dum­mer­wei­se auch nicht dabei hel­fen, her­aus­zu­fin­den, was schief­ge­lau­fen sein könn­te, denn dazu schreibst du ja rein gar nichts. Was heißt denn zum Bei­spiel „gru­se­lig“? Haben die Pat­ties laut aus der Pfan­ne „Buuh“ gerufen?

      Check bit­te mal die Kom­men­ta­re, hier tum­meln sich genü­gend Leser*innen, die Erfolg hat­ten oder sich mit Fra­gen gemel­det haben, die wir dann zusam­men klä­ren konn­ten. Ich wie­der­ho­le auch noch­mal die Aus­sa­ge aus dem Bei­trag: Das hier ist ein „Expe­ri­ment“, etwas, wor­an auch du dich beim Nach­bau­en her­an­tas­ten musst. 😉

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  2. Best Bur­ger ever!
    Ich bast­le die Bur­ger-Pat­ties immer gleich im Mul­ti­pack und frie­re sie ein. Ober­Ham­mer­Su­per­Le­cker! Ich mache die Bur­ger haar­ge­nau nach Rezept, lan­ge genug kne­ten und for­men, dann wer­den sie klasse.

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    1. Oh mega! Tau­send Dank für das Feed­back. Und ich ver­ra­te dir was, vor­aus­sicht­lich am Don­ners­tag kommt hier­zu noch ein ziem­lich span­nen­des Update. 😉

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  3. Hal­lö­chen,

    ich bin immer wie­der begeis­tert von euren Rezep­ten. Ich freue mich schon auf den Burger.
    Lei­der ist in dem Kräu­ter­blut Flo­ra­dix mit Eisen (der Hyper­Link) Honig ent­hal­ten, es gibt
    Flo­ra­dix Eisen plus B12 aber auch vegan. Kei­ne Ahnung ob das dann genau so schmeckt, ich hof­fe doch! Ich wer­de es ausprobieren. 🙂
    Lie­be Grü­ße, Uschi

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    1. Hal­lo lie­be Uschi,

      das ist ja mal voll blöd. Wir haben das vega­ne Kräu­ter­blut ver­wen­det. Ich habe den Link direkt angepasst.

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  4. Habe das ges­tern aus­pro­biert und es war unglaub­lich lecker. Aller­dings hiel­ten die Pat­ties bei mir in der Pfan­ne nicht wirk­lich zusam­men – habt ihr eine Idee wor­an das lie­gen könnte?

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    1. Hi Nina,

      in dem Fall ver­mu­te ich, dass der „Teig“ nicht gut genug gekne­tet wur­de. Durch das Glu­ten­pul­ver soll­ten die Pat­ties näm­lich gut zusam­men­hal­ten. Freut mich aber sehr, dass sie dir trotz­dem geschmeckt haben. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

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    2. Hal­lo,

      auch ich habe das Rezept ges­tern aus­pro­biert, nach­dem ich alle Zuta­ten zusam­men hat­te. Ich habe das glei­che Pro­blem wie Nina gehabt, die Pat­ties sind lei­der stark aus­ein­an­der gefal­len. Das fand ich aller­dings nicht so schlimm, was lei­der nicht so gut geschmeckt hat, war tat­säch­lich das Kokos­öl. Mein Freund moch­te die Pat­ties daher lei­der gar­nicht. ich glau­be ich wür­de daher emp­feh­len statt dem Kokos­öl vllt etwas ande­res wie vega­ne Mar­ga­ri­ne oder so zu neh­men, was etwas geschmacks­neu­tra­ler ist. Außer­dem waren die Pat­ties bei mir über­haupt nicht so schön rot wie bei euch son­dern eher dun­kel braun, ver­mut­lich habe ich nicht den rich­ti­gen Rote Bee­te Saft gekauft. Ich glau­be für mich ist es im Fazit daher zu auf­wen­dig von den Zuta­ten, da ich nicht sooo über­zeugt war. Fin­de eure Rezep­te aber toll und Geschmä­cker sind ja auch ein­fach ver­schie­den. Daher vie­len Dank für eure Mühe und wei­ter so 🙂

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      1. Hi Sara,

        erst­mal lie­ben Dank für das Feed­back. Du soll­test aber geschmacks­neu­tra­les Kokos­öl ver­wen­den, wie angegeben. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

  5. Hal­lo,

    ich woll­te die Tage mal den Byond Impos­si­ble Bur­ger machen, da er mich sehr neu­gie­rig gemacht hat und ich erst vor kur­zem ent­schlos­sen habe mich Vegan zu ernäh­ren.…. Mir ist auf­ge­fal­len das im Gegen­satz zu den ande­ren Rezep­ten von Euch sehr vie­le „spe­zi­el­le“ Zuta­ten in klei­nen Men­gen in dem Rezept sind. Wie z.B. Soja­gra­nu­lat, Seit­an Fix, 3 g Xan­than, 2 g Johan­nis­brot­kern­mehl, Kräu­ter­blut, neu­tra­les Erbsenprotein.

    Oft­mals ist es ja so das man sich spe­zi­el­le Sachen für ein Rezept kauft, die­se dann aber nicht wie­der Ver­wen­det. Ich wüss­te bei viel der Zuta­ten nicht ob und wann ich Sie jemals wie­der ver­wen­den könn­ten. Von daher die Fra­ge an Euch, bei wel­chen ande­ren Rezep­ten von Euch kann man die Zuta­ten wei­ter ver­wen­den und ist es mög­lich das eine oder ande­re weg­zu­las­sen order durch eine andere/ gän­gi­ge­rer Zutat zu ersetzen?

    Dan­ke und Gruß
    Dennis

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    1. Hi Den­nis!

      Freut uns mega, dass du den Vegan-Schritt wagst. Good for you (und auch für alle anderen)! 💪

      Aber wie ich geschrie­ben habe: Das hier ist ein Expe­ri­ment. Der Plan für den Bey­ond Pos­si­ble Bur­ger war nie, dass er ein­fach her­zu­stel­len ist. Und mit Zuta­ten aus dem Super­markt um die Ecke. Und garan­tiert aufs ers­te Mal gelingt. Das hier ist ein Hob­by­pro­jekt und so soll­test du es auch betrachten.

      Jetzt mal abge­se­hen davon, dass dir das Rezept super tau­gen könn­te und du das gan­ze Zeug ein­fach über den Ver­lauf der jewei­li­gen Ablauf­da­ten easy nach Rezept weg­spach­teln könn­test, kannst du auch die Such­funk­ti­on auf dem Blog ver­wen­den, um nach­zu­schau­en, wo wir wel­che Zutat noch ver­wen­den. Seit­an Fix und Soja­ha­ckes ist dabei das kleins­te Pro­blem. Du kannst aber auch noch ein paar Wochen war­ten, dann gibt es defi­ni­tiv noch eine wei­te­re – und ich spoi­le­re jetzt ein­fach – ziem­lich span­nen­de Ver­wen­dung für einen Groß­teil der auf­ge­lis­te­ten Zutaten. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  6. Wisst ihr, ob man das Xan­than auch gegen Guar­kern­mehl erset­zen kann? Ich habe da mal was gele­sen, dass es die 1,5‑fache Men­ge von Xan­than erset­zen könn­te. Dann müss­te ich mir nicht zum Gua­kern­mehl noch zusätz­lich Xan­than besor­gen. Oder habt ihr ande­res Wis­sen darüber?

    Dan­ke übri­gens für die vie­len tol­len Rezepte!

    Antworten
    1. Hey!

      Erst­mal tau­send Dank für die lie­ben Wor­te. Nein, wir haben immer bei­des da und haben die Ersatz­mög­lich­kei­ten inner­halb von Rezep­ten nur sel­tenst getes­tet. Ich glau­be aber kaum, dass Guar­kern­mehl in die­sem Rezept jetzt den Unter­schied macht. Probier’s ein­fach aus. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
    1. Du kannst auch Soja­pro­te­in verwenden.

      Antworten
      1. Dan­ke, Jörg 🙂

      2. Auch Hanf­pro­te­in? Das hät­te ich näm­lich tat­säch­lich noch im Haus.

      3. Hal­lo Maike,

        haben wir nicht aus­pro­biert. Da Hanf­pro­te­in aber meist einen gewis­sen Eigen­ge­schmack hat, wür­de ich das eher nicht verwenden.

        Lie­be Grüße
        Jörg

  7. Wir haben heu­te end­lich den Bur­ger aus­pro­biert und es war echt der HAMMER!
    Wir haben das Rezept ein biss­chen geän­dert, weil wir kein geschmacks­neu­tra­les Kokos­öl hat­ten und auch kein Bock auf Piña Cola­da Bur­ger 😂 gefro­re­nes Öl haben wir ein­fach weg­ge­las­sen und den Rest durch nor­ma­les Brat­öl ersetzt. Nach den ande­ren Kom­me­tra­ren haben wir auch vor­sichts­hal­ber ein biss­chen weni­ger rote Bee­te Saft und Kräu­ter­blut genom­men, dafür ein biss­chen Essig hinzugefügt.
    Ich muss sagen, der haus­ge­mach­te Bey­ond Impos­si­ble Bur­ger schmeck­te mir viel bes­ser als „Ori­gi­nal“! 😁 Und die Kon­sis­tenz ist ein­fach so geil. Wir haben schon fast alle eure Bur­ger-Rezep­te aus­pro­biert (gro­ßer Fan von Black Bean Bur­ger), aber das ist jetzt unser Favo­rit. Vor allem Anbra­ten ist viel leich­ter als bei ande­ren Pat­ties, es kleb­te nicht und ver­such­te nicht, in der Pfan­ne auseinanderzufallen 😬
    Wir haben wie immer die dop­pel­te Men­ge gemacht und den Rest in Form von Bäll­chen ein­ge­fro­ren, dem­nächst gibt’s dann Spa­ghet­ti mit Meatballs 😄

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Anastasia,

      you made my day. Wirk­lich! Die­se „Kri­tik“ freut mich wirk­lich sehr. Ich habe schon län­ger Ver­si­on 2 auf der Todo-Lis­te, kam aber lei­der noch nicht dazu. Glück­li­cher­wei­se macht mich jetzt die­se Meat­ball-Geschich­te ziem­lich an, also hof­fent­lich fin­de ich die Tage end­lich ein biss­chen Zeit für den „Pos­si­ble Bur­ger Direc­tors Cut“. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  8. Hal­lo Ihr Lie­ben, erst ein­mal möch­te ich Euch dan­ken für die gan­zen tol­len Rezep­te auf Eurem Blog! Alles was ich bis jetzt nach­ge­kocht habe, hat wirk­lich immer funk­tio­niert und bom­bas­tisch geschmeckt. Mitt­ler­wei­le konn­te ich Euer Koch­buch „Vegan Street Food“ auch second hand erstehen:)
    Wenn ich nicht weiss, was ich kochen soll, schaue ich immer zuerst bei Euch vor­bei bzw. in Euren Koch­bü­chern nach.
    Zum Bur­ger, den ich heu­te aus­pro­biert habe: Ich habe nur 30g Kokos­öl in die Pat­ty­mas­se gege­ben und die gefro­re­nen Kokos­öl­flo­cken ganz weg­ge­las­sen. Ich ver­mu­te, dass die Pat­ties auch des­halb etwas tro­cken gera­ten sind. Aber mein Kokos­öl hat lei­der auch total „durch­ge­schmeckt“ und ich wür­de beim nächs­ten Mal garan­tiert ein des­odo­rier­tes Kokos­öl ver­wen­den. Ansons­ten fand ich sie von der Kon­sis­tenz her aber echt gut und ich habe sie direkt gegrillt und es ist nichts kle­ben geblie­ben. Geschmack­lich könn­ten Sie für mich auch noch kräf­ti­ger gewürzt sein, aber das kann ich ja beim nächs­ten Mal anpassen:)
    Vie­len Dank nochmal

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Iris,

      super, vie­len lie­ben Dank für das tol­le Feed­back und yay zum Second Hand Streed Food Buch! 🙂

      Ich habe das geschmacks­neu­tra­le Kokos­öl mitt­ler­wei­le aus­pro­biert und gera­de im Bei­trag ange­passt. Das funk­tio­niert auf jeden Fall zuver­läs­si­ger, als auf ein mil­des Kokos­öl zu setzen.

      Die Pat­ties sind natür­lich so ein biss­chen als „blank can­vas“ gedacht, dür­fen also auf jeden Fall noch nach Geschmack mit Salz und Pfef­fer gewürzt wer­den – das habe ich gera­de auch noch angepasst.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Klei­nes update: Ich hat­te 2 Bur­ger ein­ge­fro­ren und ges­tern gegrillt und was soll ich sagen? Der Kokos­ge­schmack war weg! Ob das ein­frie­ren das Kokos­öl neu­tra­li­siert hat 🤔?

        Lie­be Grüs­se Iris

      2. Oh, das ist ja inter­es­sant. Jetzt muss ich schon so eini­ges für die V2 ausprobieren. 😅

        Lie­be Grü­ße, Jörg

      3. Fro­hes Neu­es und vie­len Dank!
        Super Rezept, bis­her das bes­te Ergeb­nis von allen aus­pro­bier­ten Pat­ties. Und vor allem ohne Fleischwolf…
        Habe anstatt Xan­than und Johan­nes­brot­gern­mehl Guar­kern­mehl und etwas Methyl­cel­lu­lo­se genutzt. Außer­dem eine Eisen­ta­blet­te gemör­sert anstel­le der Kräu­ter­blu­tes und biss­chen Hack­ge­würz reib­ge­hau­en. Alles hat wun­der­bar gehal­ten, jetzt noch biss­chen mit dem Geschmack expe­ri­men­tie­ren und man muss kei­ne fer­ti­gen Bur­ger mehr kaufen.

      4. Hey Janet­te,

        super, das freut mich mega. Hast du unser vega­nes Hackes schon ent­deckt? Da gehen wir nur noch auf Methyl­cel­lu­lo­se als Bindemittel. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

  9. Habt ihr noch einen Tip zum Ein­frie­ren? Ehr die geform­ten unge­bra­te­nen Pat­ties ein­frie­ren? Oder die fer­tig gebra­te­nen? Oder gar nicht? 🙂 Und hat schon jemand ver­sucht, die Pat­ties in der Mikro­wel­le auf­zu­wär­men? Ich koche immer für die Woche vor und habe im Büro nur eine Mikro­wel­le 🙂 Lei­der eig­nen sich vie­le vega­ne Rezep­te mit „Fleisch-Ersatz“ auf Hül­sen­frucht-Basis nicht so, die wer­den ehr zäh.

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Anja,

      die geform­ten, unge­bra­te­nen Pat­ties kannst du auf jeden Fall ein­frie­ren und anschlie­ßend ein­fach lang­sam im Kühl­schrank wie­der auf­tau­en las­sen. Mög­li­cher­wei­se klappt es auch, sie direkt im gefro­re­nen Zustand anzu­bra­ten, bei den „Ori­gi­na­len“ von Bey­ond Meat funk­tio­niert das sogar besser.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  10. Ich habe es auch getan!
    Hat ja etwas gedau­ert, bis ich alles bei­ein­an­der hat­te. Das rich­ti­ge Kräu­ter­blut war in der Schweiz ein­fach nicht zu bekommen!
    Nun den, wenn man die Zuta­ten und euer Rezept hat, ist es kein Hexen­werk – dach­te ich. Hat auch echt gut geklappt. Die Xan­than, Johan­nis­brot­kern­mehl, Kräu­ter­blut und Liquid Smo­ke Mischung war aber eine ziem­lich zähe, kleb­ri­ge Mas­se. Muss das so? War recht schwie­rig zu ver­tei­len. Kokos­öl ras­peln ist auch etwas fies. Habt ihr da einen Trick? For­men ging gut, beim bra­ten sind sie mir aber aus­ein­an­der gefal­len. Viel­leicht noch etwas mehr pres­sen, erst ein­frie­ren oder geformt im Kühl­schrank über Nacht las­sen – wer­de da noch etwas rum­pro­bie­ren. Geschmack­lich aber super und kei­ne Spur von süss – ich bin da ja etwas empfindlich.

    Antworten
    1. Hi!

      Zäh und kleb­rig muss, ja. Das ist ja grund­sätz­lich auch das, was den Bur­ger schluss­end­lich zusammenhält. 🙂

      Das gefro­re­ne Kokos­öl geht doch eigent­lich recht easy über eine nor­ma­le Küchen­ras­pel? Also nein, hier haben wir kei­nen spe­zi­el­len Trick, sorry. 🤔

      Zur Brö­sel­fra­ge:
      Wir haben lang­sam den Ein­druck, dass unter­schied­li­che Soja­sch­net­zel mög­li­cher­wei­se unter­schied­lich viel Flüs­sig­keit „schlu­cken“. Wie du in den ande­ren Kom­men­ta­ren lesen kannst, klappt es bei ande­ren auch, teil­wei­se aber erst nach klei­nen indi­vi­du­el­len Anpas­sun­gen. Viel­leicht gibst du beim nächs­ten mal ess­löf­fel­wei­se etwas Essig zur Mas­se, bis sie sich rela­tiv ein­fach und „flei­sch­ähn­lich“ for­men lässt.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hal­lo Jörg, Hal­lo Lolobelle,

        Erstein­mal dan­ke für eure Inspiration!

        Ich habe das glei­che Pro­blem wie lolo­bel­le. – Die Mischung aus den Ver­di­ckungs­mit­teln und den Flüs­sig­kei­ten ergibt eine kleb­ri­ge Mas­se. Mit kurz unter­kne­ten ist da nix um die­se zähe gum­mi­ar­ti­ge Pam­pe zu verteilen.
        Habt ihr ver­sucht das Xan­than und das johan­nis­brot­kern­mehl als Pul­ver zur gesam­ten Mas­se zu geben und dann erst das Kräuterblut?

        Vie­le Grüße,
        Edmund

      2. Hey Edmund,

        erst­mal lie­ben Dank für das tol­le Feedback!

        Dein Vor­schlag wird höchst­wahr­schein­lich nicht funk­tio­nie­ren, da die Ver­di­ckungs­mit­tel erst hydriert wer­den müs­sen, um das „Brät“ zu erge­ben, wel­ches schluss­end­lich die gan­ze Mas­se zusam­men­hält. Ich ver­mu­te, wenn du Xan­than und Johan­nis­brot­kern­mehl zum Soja­hack pul­verst, wird das alles nicht mehr zusammenhalten. 

        Ich wür­de dann eher die Ver­di­ckungs­mit­tel-Pam­pe ess­löf­fel­wei­se mit Was­ser ver­dün­nen, bis sie bes­ser zu ver­ar­bei­ten ist. Aber wie schon gesagt, kleb­rig muss. 🤷‍♂️ Aller­dings eben auch nicht so kleb­rig, dass man sie nicht mehr wei­ter­ver­ar­bei­ten kann.

        Lie­be Grüße
        Jörg

  11. Vie­len Dank für das tol­le Rezept! Ich habe Xan­than und Johan­nes­brot­kern­mehl durch 10g Floh­sa­men schä­len ersetzt (hat­te bei­des Vor­ort nicht bekom­men), hat auch gut funk­tio­niert. Das tief­ge­fro­re­ne Kokos­fett habe ich im Tief­küh­ler ver­ges­sen, hat mir per­sön­lich aber auch nicht gefehlt 😉 Der Bür­ger hat eine per­fek­te Kon­sis­tenz und allen Test­kan­di­da­ten gut geschmeckt!

    Antworten
    1. Das freut sehr lie­be Anja! Tau­send Dank für dein Feed­back ☺️

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

      Antworten
  12. Lie­bes Team,
    ich habe es pro­biert. Aber ich bin schein­bar noch nicht gut genug. Bit­te weiht mich in Eure Geheim­nis­se ein.
    Mei­ne rezept­ge­naue Krea­ti­on schmeckt süß – das scheint vom Kräu­ter­blut zu kom­men, oder?
    Und es schmeckt der­be nach Kokos. Das scheint vom Kokos­fett zu kommen.
    Abseits von der Geschmacks­fra­ge: es ist mir nicht gelun­gen, einen nicht zer­fal­len­den Bur­ger zu kreieren.
    Das Gemisch in der Schüs­sel war krü­me­lig, es ließ sich nur schwer ein „Teig“ dar­aus formen.
    Hand­ge­formt zer­fiel die­ser schon im Ange­sicht der Pfan­ne. Bur­ger­pres­sen­ge­formt spä­tes­tens in der­sel­ben oder auf dem Brötchen.
    Was also kann ich noch von Euch ler­nen, damit die näx­te Char­ge gelingt?
    Danke
    Jürgen

    Antworten
    1. Hi Jür­gen,

      wel­ches Kräu­ter­blut hast du denn ver­wen­det? Es gibt in der Dro­ge­rie auch Pro­duk­te mit Bee­ren­saft etc.

      Der Kokos­ge­schmack ist stark abhän­gig vom ver­wen­de­ten Kokos­öl. Es gibt auch des­odo­rier­te mit neu­tra­lem Geschmack bis hin zu Sor­ten, die der­ber schme­cken, als Piña Cola­da. 😅 Aber dan­ke für den Hin­weis, ich wer­de das mit den neu­tra­len Kokos­ölen mal nach einem Test anpassen.

      Krü­me­lig dürf­te der Mix aber so oder so nicht sein, ich hat­te bei der Ent­wick­lung ja eigent­lich eher damit zu kämp­fen, dass die Mas­se zu feucht war. Hast du dich sicher 1:1 ans Rezept gehalten? 

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hi Jörg,
        Kräu­ter­blut und Kokos­öl stam­men aus den Ver­lin­kun­gen des Rezeptes …
        Und ja – ich glau­be, ich war ziem­lich pin­ge­lig nah am Rezept beim Her­stel­len der Mischung.
        Du schreibst – zu feucht – das fin­de ich unglaublich ;- )
        Ich pro­bier das auch gern noch mal, aber dann mit ande­rem Kräu­ter­blut und ande­rem Kokos­öl, auch wenn ich dann für den Rest des Lebens mir das nach Kokos schme­cken­de Kokos­öl in die Haa­re schmie­ren muß.
        Danke
        Jürgen

      2. Hey Jür­gen,

        also erst­mal musst du dir das Kokos­öl defi­ni­tiv nicht in die Haa­re schmie­ren, das schmeckt auch in Cur­ries oder Waf­feln gut. 😉
        Hier ist eben eines ver­linkt, wel­ches wir häu­fig ver­wen­den, kein expli­zit des­odo­rier­tes – wie gesagt, das wer­de ich mal tes­ten und anpassen.

        Das Kräu­ter­blut ist tat­säch­lich eben­falls süß­lich, schluss­end­lich hat­ten wir aber nicht den Ein­druck, als wür­de es die Mas­se zu arg süßen. Viel­leicht ist dir auch der Rote Bete-Saft etwas zu süß. In dem Fall könn­te es hel­fen, ein paar EL davon durch wei­ßen Essig zu erset­zen, um noch etwas Säu­re an das Rezept zu bekommen.

        Aber dass die Mas­se krü­me­lig geblie­ben ist, fin­de ich auch sehr eigen­ar­tig. In dem Fall wür­de ich ess­löf­fel­wei­se Flüs­sig­keit zuge­ben, bis die Bur­ger gera­de so form­bar sind.

        Aber wie dem auch sei: Der Pos­si­ble Bur­ger ist ein Expe­ri­ment „in pro­gress“, kann also gut sein, dass irgend­wann auch eine V2 folgt. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

      3. Nach­trag: zwei­ter Ver­such ist geglückt.
        Mit des­odoe­rier­tem Kokos­öl und die Hälf­te des Kräu­ter­blu­tes durch Wein­essig ersetzt schmeckt der Bur­ger weder nach Kokos noch über­trie­ben süß :- ). Aller­dings eben­falls ohne geras­pel­te Kokosflocken.
        Und auch die Kon­sis­tenz stimm­te plötz­lich, was wohl dar­an lag, daß ich den Teig dies­mal nicht offen im Kühl­schrank über Nacht habe ste­hen las­sen, son­dern gleich wei­ter ver­ar­bei­tet habe …
        Ich muß­te aller­dings in mei­ner Eisen­pfan­ne auf klei­ner Stu­fe bra­ten, ansons­ten war das Pat­ti schnel­ler schwarz als ich „vega­ner Bur­ger“ sagen konnte.
        Ist defi­ni­tiv eine Empfehlung.
        Danke!
        Jürgen

      4. Hi Jür­gen!

        Super, das freut mich doch. Und das mit dem Essig UND Kräu­ter­blut klingt auch lecker. Ich habe mitt­ler­wei­le auch die Erfah­rung gemacht, dass die Flüs­sig­keits­men­ge etwas ange­passt wer­den soll­te, wenn der „Teig“ noch län­ger steht. Dafür wird die Kon­sis­tenz schluss­end­lich ein wenig besser.

        Lie­be Grü­ße, Jörg

    2. Hal­lo Jür­gen, hal­lo Jörg. 

      Wir haben uns letz­tes Wochen­en­de auch mal an den Bey­ond Impos­si­ble Bur­ger gemacht.
      Wir müs­sen lei­der Jür­gens Kri­tik unter­strei­chen. Unser mit hohen Erwar­tun­gen pro­du­zier­ter Bur­ger hat lei­der stark nach Kokos­öl, Soja­gra­nu­lat und Eisen geschmeckt. Wir glau­ben es wird bei uns auch an dem nicht-neu­tra­len Kokos­öl gele­gen haben. Er war zudem wie bei Jür­gen auch stark krümelig. 

      Wir pro­bie­ren es zeit­nah noch­mal mit einem neu­tra­len Kokos­öl und even­tu­ell etwas mehr Erb­sen­pro­te­in. Könn­te das helfen?

      Dan­ke dir für die Mühen und wir freu­en uns schon auf V2!

      Grü­ße,
      David und Daniel

      Antworten
      1. Hey ihr beiden!

        Checkt mal Jür­gens letz­ten Kom­men­tar, er hat den Code für sich geknackt. Ich wer­de sei­ne Vor­schlä­ge auch mal tes­ten und das Rezept dann bei Gele­gen­heit anpassen. 😊 

        Lie­be Grü­ße, Jörg

      2. Moin,
        als unter­stri­che­ne Ergän­zung: der Teig wird, wenn er kühl­schrank­kalt ist, tat­säch­lich krü­me­lig und ist nicht form­bar. bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur dage­gen ist alles schick und es kom­men geform­te Schei­ben bei raus, die auch die Pfan­ne überstehen.
        Jürgen

  13. Toll auf die­ses Rezept hab ich gewar­tet wer­de es gleich aus­pro­bie­ren nur wo bekom­me ich das Kräu­ter­blut und wie mes­se ich zum bei­spiel 2 Gramm Johan­nis­brot­korn­mehl ab ?

    Dan­ke für eure immer super­fei­nen Rezep­te und macht wei­ter so

    Antworten
    1. Hi Vere­na,

      das freut uns, dan­ke dir! Kräu­ter­blut bekommst du in jedem gut sor­tier­ten Dro­ge­rie­markt oder not­falls in der Apo­the­ke. Die 2 Gramm haben wir mit einer gramm­ge­nau­en Kaf­fee­wa­ge abgemessen 😉

      Lie­ben Gruß,
      Nadine

      Antworten
  14. Respekt – was ein Ein­satz zur Her­stel­lung eines Bur­gers. Trotz­dem muss ich geste­hen, dass ich den seit Jah­ren herr­schen­den Bur­ger Hype nicht so ganz nach­voll­zie­hen kann. Ich lie­be nach wie vor Grün­kern­brat­lin­ge, die wir in den 80ern mit viel Stolz kre­ierten und mit ner Men­ge Salat ins Bröt­chen (! ) 😉 steckten…schmeckt immer noch und es ist ein tol­les Gefühl als Vor­rei­ter für eine gro­ße Bewe­gung gestar­tet zu haben.
    Was mich aber beson­ders freut, ist, dass sich so vie­le Jun­ge Leu­te jetzt Gedan­ken um Nach­hal­tig­keit & co machen. Super :))).
    Und wenn so viel Krea­ti­vi­tät und Geschmack dabei her­aus­kom­men – tipp topp.

    Antworten
    1. Hi Nina!

      Es ist abso­lut nichts gegen die guten alten Grün­kern­brat­lin­ge ein­zu­wen­den. So gar nicht. Die­se neu­en Pro­duk­te spre­chen jetzt aber eben auch Per­so­nen an, die viel­leicht gegen­über den Grün­kern­tei­len erst­mal eher skep­tisch gegen­über­ste­hen. Oder die Men­schen, die sich eben eine Alter­na­ti­ve zum bekann­ten Fleisch­bur­ger wün­schen und denen damit der Schritt zum Vega­nis­mus leich­ter gemacht wird. Und das kann man ja nur fei­ern, oder? 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Defi­ni­tiv 🙂
        Es ist schon der Ham­mer, was sich die letz­ten Jah­re so alles getan hat. Ich lie­be es, mit all der neu­en Krea­ti­vi­tät und den neu ent­deck­ten Zuta­ten zu kochen und zu genie­ßen und für ein Stück Nach­hal­tig­keit beizutragen.

  15. Auch ich war bereits mehr­fach erfolg­los auf der Suche nach dem Bey­ond-Bur­ger und inzwi­schen kos­tet das Ding bei Metro sogar 3,50 pro Patti.
    Da fiel ich aus allen Wol­ken, als ich Euer Rezept sah. Ich MUSS es ein­fach aus­pro­bie­ren und wir wer­den Euch in unse­ren vega­nen Koch­run­den loben und preisen :-))))

    Antworten
    1. Super Simo­ne, das freut uns! Dann viel Spaß beim Ausprobieren 😉✌🏼

      Antworten
  16. Hi ihr beiden,

    Mega span­nen­des Rezept :)!!
    Ich hab lei­der Zölia­kie und kann des­halb kein Glu­ten und somit auch kei­nen Sai­tan essen. Wür­det ihr sagen dass er essen­ti­ell ist?
    Oder habt eine Idee durch was man es erset­zen könnte?

    Vie­len Dank schon mal und lie­be Grüße,
    Lea

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Lea,

      wenn es anders gin­ge, wür­de ich natür­lich davon abra­ten, das Seit­an Fix weg­zu­las­sen, da uns ohne die Kon­sis­tenz zu weich war. Aber da es bei dir nicht anders geht, kannst du es natür­lich auch ganz ohne ver­su­chen – oder eben lie­ber unse­ren Black Bean Bur­ger mit glu­ten­frei­en Hafer­flo­cken anpas­sen. Einen Ersatz gibt es eben lei­der nicht 🙁

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
    2. Ich hab anstel­le Seitan­fix Erb­sen­pro­te­in genom­men … somit glutenfrei

      Andre­as

      Antworten
      1. Hi Andre­as,

        Erb­sen­pro­te­in ist doch bereits ein gro­ßer Bestand­teil des „Teigs“. Ohne Seit­an Fix ist die Kon­sis­tenz eben eher „meh“.

        Lie­be Grüße
        Jörg

  17. Hey, fin­de ich span­nend, dass ihr euch an „die­sen“ Bur­ger gewagt habt. Bei dei­nem Text muss­te ich echt schmun­zeln 😀 super geschrieben!
    Nun wür­de es mich echt arg rei­zen ihn zu pro­bie­ren, doch soll­te ich aus gesund­heit­li­chen Grün­den auf Glu­ten ver­zich­ten und wür­de Sai­tan ger­ne erset­zen. Klar, mit erset­zen ist immer so ne Sache. Das Rezept ist schliess­lich genau SO und funk­tio­niert auch genau SO. Viel­leicht habt ihr aber einen Tipp wie ich es am ehes­ten pro­bie­ren könnte?
    Lie­be Grüße
    Kristin

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Kristin,

      erst­mal vie­len lie­ben Dank für das Feedback.

      Wir haben hier eben genau das Pro­blem, wel­ches du schon selbst ange­spro­chen hast: Ohne war uns die Kon­sis­tenz zu weich. Du kannst es aber natür­lich ein­fach mal pro­bie­ren und die Mas­se even­tu­ell län­ger quel­len las­sen, einen Ersatz für Seit­an gibt’s eben lei­der nicht. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  18. Wow ich freu mich schon aufs nach­ma­chen. In Schritt 4 kommt ein­mal Pro­te­in­pul­ver und dann Erb­sen­pro­te­in rein, das war nur ein Tipp­feh­ler oder?
    Lie­be Grüße

    Antworten
    1. Hey Char­lie!

      Schon ange­passt, dan­ke dir. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  19. Hey ihr zwei,
    Hab echt über­legt euch zu schrei­ben, aber ey ich kann mei­ne Kri­tik nicht hin­term Berg lassen.
    Wir kochen jetzt schon vie­le Jah­re vegan und vie­le Rezep­te von euch, aber die­ses wer­de ich mal ganz klar boy­kot­tie­ren. 5 neue Zuta­ten, die ich extra für viel Geld bestel­len muss, geschwei­ge die CO2 Bilanz, weil ich im hei­mi­schen Bio­markt nicht alles bekom­me und wie­der mal alles online bestel­len muss.
    Außer­dem ist der Fett­an­teil viel zu hoch.
    Mit über 40 hat man das gleich auf der Hüfte.
    Nichts für ungut, Dan­ke für die vie­len tol­len Rezep­te, aber die­ses ärgert mich rich­tig, da es voll über das Ziel hinausschießt.

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Donia,

      also ich muss­te dei­nen Kom­men­tar gera­de echt zwei­mal lesen. Und zwi­schen­drin mei­ne Bril­le jus­tie­ren. Der WTF-Moment war ein­fach viel zu derb.

      Die­ses Rezept „ärgert“ dich? Was hat es getan? Dich belei­digt? Dir die Luft aus den Fahr­rad­rei­fen gelas­sen? Hey, es ist nur natür­lich, dass nicht jedes unse­rer Rezep­te den Geschmack eines jeden ein­zel­nen Lesers tref­fen kann. Aber wer wür­de dabei denn bit­te von einem Ärger­nis spre­chen? Ins­be­son­de­re bei etwas, was für dich als Leser völ­lig kos­ten­frei ist. Läuft das nicht nor­ma­ler­wei­se so ab: „Ich glau­be, das wird mir nicht schme­cken, lese ich nicht, koche ich auch nicht nach, muss ich dann aber auch nicht kom­men­tie­ren.“? Dach­te ich immer.

      Den Wunsch nach dei­ner indi­vi­du­el­len CO2-Reduk­ti­on in Ehren. Echt jetzt. Aber meinst du nicht auch, dass du hier ein ziem­lich eng­stir­ni­ges Pferd etwas arg von hin­ten aufzäumst?

      Die authen­ti­schen Fake-Fleisch-Pro­duk­te auf dem Markt haben ein gro­ßes Ziel: Den Fleisch­kon­sum nach­hal­tig zu redu­zie­ren. Und was pas­siert dann? Man spart mas­sig Res­sour­cen und Emis­sio­nen aus der Mas­sen­tier­hal­tung ein. So zumin­dest das Ziel.

      Und das erhof­fen wir uns auch durch unse­re Arbeit hier auf dem Blog. Ger­ne eben auch mal mit dem Ver­such, eine Alter­na­ti­ve zur Alter­na­ti­ve zu bieten.

      Zu guter Letzt zu dei­ner Kri­tik am Fett­ge­halt. Ey, ehr­lich jetzt? Das – ist – ein – Bur­ger­pat­ty. Und zwar eines, wel­ches wir nach Vor­bild kre­iert haben. 20% Fett­ge­halt sind die Norm bei „ech­ten“ Bur­ger­pat­ties. Wir haben nie behaup­tet, dass wir hier einen Clean Eating-Bur­ger kre­iert haben. Dafür guckst du dir bes­ser mal unse­ren Black Bean Bur­ger an, der die­sem hier in Qua­li­tät und Geschmack in nichts nachsteht.

      Nix für ungut, wir sind immer für kon­struk­ti­ve Kri­tik offen. Aber wir las­sen uns auch nur ungern schief von der Sei­te anla­bern, wenn wir indi­vi­du­el­le Ansprü­che nicht bedienen. 

      Die­ser Bur­ger ist ein Ver­such, ein Expe­ri­ment. Für das wir viel Zeit inves­tiert und wel­ches wir für inter­es­sier­te Köche geschrie­ben haben. Wir zwin­gen nie­man­den dazu, die­ses Expe­ri­ment nach­zu­ma­chen, ver­trau­en aber auch dar­auf, dass die­ser Bur­ger als sol­ches ver­stan­den wird.

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
    2. Oder du gehst ein­fach mal in die loka­len Bio­märk­te und wirst dich wun­dern, was es da alles gibt. Es zwingt dich ja kei­ner Sachen im Inter­net zu bestel­len. Ich has­se es wenn Leu­te die­ses Kli­schee von dem pene­tran­ten, whata­bou­tism-Vega­ner bedie­nen. Genau des­halb fin­den sich die­se gan­zen Res­sen­ti­ments in den Köp­fen der Men­schen, wenn sie mit­be­kom­men, dass man vege­ta­risch oder vegan lebt. Ätzend! Das ärgert mich und ich konn­te es nicht „hin­term Berg lassen“!

      Antworten
  20. Die gan­ze Zuta­ten­lis­te ein­ge­kauft – etwa 70 Euro…reicht natür­lich für meh­re­re male. Die Seit­an-Basis war aller­dings auf A* aus­ver­kauft. Das „teu­ers­te“ Kokos­öl hat­ten wir schon. Es freut uns, dass Ihre Steady-Initia­ti­ve etwas Zeit für sol­che Coo­le-Rezep­te schaf­fen konn­te!!! Ihre Pos­ter sind klasse.

    Antworten
    1. Hey Iri­na!

      Super, tau­send Dank für das Feed­back. Und kei­ne Sor­ge, die Zuta­ten bekommst du auch in ande­ren Rezep­ten (natür­lich auch bei uns) „los“. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Erst heu­te war es so weit. Trotz der Berück­sich­ti­gung von Tipps von Jörg (50% des Eisen­saf­tes durch Essig ersetzt; das nicht neu­tra­le Kokos­öl durch das neu­tra­les Kokos­fett zu 60% ersetz), waren die Par­ties zu tro­cken und zu geschmacks­neu­tral. Ich wür­de nächs­tes mal mehr Flüs­sig­keit neh­men, wesent­lich mehr Zwie­bel- und Knob­lauch­pul­ver, viel Salz und Pfef­fer und ver­wen­de aus­schliess­lich das neu­tra­le Kokos­fett. …Dan­ke!

  21. Geil, geil, geil!! Als wir den „ech­ten“ Bey­ond Bur­ger pro­biert haben ist uns genau das glei­che durch den Kopf geschos­sen: das müs­sen wir doch auch irgend­wie sel­ber hin­be­kom­men? Fin­de eure Krea­ti­vi­tät mega und ich bin super gespannt dar­auf wie er schme­cken wird. Wäre auch span­nend da Würst­chen draus zu bas­teln, die gibts ja aktu­ell noch nicht in Deutsch­land von Bey­ond Meat, viel­leicht was für eure nächs­te Herausforderung? 😛

    Wie immer DANKE für eure tol­le Sei­te, ihr seid unse­re größ­te Kücheninspiration!

    Antworten
    1. Hal­lo lie­be Sandra,

      erst­mal tau­send Dank für die lie­ben Wor­te. Freut uns mega! 🙂

      Es ist so: Der Bey­ond Bur­ger wirkt irgend­wie schon so, als könn­te man ihn irgend­wie selbst nach­bas­teln. Schluss­end­lich klappt das aber nicht. Wie ich geschrie­ben habe: Die For­schung haben nicht umsonst nam­haf­te Inves­to­ren wie Bill Gates mit viel Geld ermög­licht, da steckt schon etwas mehr dahin­ter, als ein­fach ein paar Zuta­ten mit abge­fah­re­nen Namen zusam­men­zu­wer­fen. Aber man kann sich davon inspi­rie­ren las­sen und das Gan­ze als Her­aus­for­de­rung sehen. Und wenn das Ergeb­nis irgend­wie auch ganz geil wird? Umso besser. 🙂

      Lie­be Grüße
      Jörg

      Antworten
  22. Komisch, dass der fleisch­lo­se Bur­ger nicht mehr Bur­ger hei­ßen darf , sich aber ein Unter­neh­men Wie­sen­hof nen­nen darf, ohne dass die Tie­re jemals eine Wie­se gese­hen hätten!
    Es ist trau­rig, dass die­se Ände­run­gen so schnell pas­sie­ren, wäh­rend alle Ver­än­de­run­gen in Rich­tung Tier­schutz Jahr­zehn­te brau­chen. Wie­so haben die Poli­ti­ker über­haupt die Zeit, sich um der­art Unwe­sent­li­ches zu kümmern!!!!!

    Antworten
    1. Den Wie­sen­hof-Ver­gleich mer­ken wir uns. Lie­ben Dank 🙇‍♂️

      Antworten
  23. Ich bin echt skep­tisch, ich hab schon den Bey­ond Meat, den Incredi­ble Bur­ger und den Jui­cy Bur­ger pro­bie­ren dür­fen und bei allen drei­en hab ich nach zwei Bis­sen auf­ge­ge­ben. Das war Fleisch ein­fach viel zu ähn­lich und die­ser pene­tran­te Rauch­ge­schmack mit der flei­schi­gen Kon­sis­tenz hat mich echt geschafft.
    Viel­leicht trau ich mich mal an euer Rezept, nur dann ohne das „veg­gie Blut“ und ohne den Liquid Smoke.
    Bei den gan­zen Veg­gie-Fleisch­bur­gern glau­be ich eh dran, dass die für Fleisch­esser gemacht sind, nicht für ech­te Veggies.

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    1. Hal­lo lie­be Bianca,

      in dem Fall bin ich ganz ehr­lich: Lass die­ses Rezept aus. Wir haben ziem­lich lecke­re, gemü­si­ge Pat­ties en mas­se auf dem Blog und in unse­ren Büchern (ich wür­de dir ja ger­ne Vegan Street Food ans Herz legen, aber das ist lei­der immer noch aus­ver­kauft). Rau­chig und „flei­schig“ war hier wirk­lich das Ziel. Und wir haben sie sehr wohl (auch) für Veg­gi­es gemacht. 😉

      Lie­be Grüße
      Jörg

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    2. Hej hej, was sind denn dei­ner Mei­nung „ech­te veg­gi­es“? Ist es, dass man ein bes­se­rer oder hei­li­ge­rer veg­gie ist, weil man den Fleisch­ge­schmack noch nie moch­te? Für mich war das eine mora­lisch ethi­sche und kei­ne Geschmacks Ent­schei­dung zum veg­gie zu wer­den… Und ehr­lich: wenn man den Fleisch Geschmack eh nie moch­te, also sowie­so nur geges­sen hat, was man sowie­so schon moch­te: wor­aus speist sich denn die Arro­ganz sich selbst „ech­ter“ zu fin­den als andere?

      Ihr Lie­ben „ unech­ten veg­gi­es“: ich dan­ke Euch für Eure groß­ar­ti­gen Rezepte 😘😘😘

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      1. Vie­len lie­ben Dank, Susanne! 🙌

  24. Hey­ho,

    das sieht span­nend aus ;). Im Rezept fehlt aller­dings die Anga­be, wie­viel Soja­hack ihr ver­wen­det habt. Wäre klas­se, wenn ihr das noch nachreicht.

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    1. Hey Chris­ti­an,

      das hat­te ich ges­tern eigent­lich noch angepasst 🤔
      Sie­he Sojagranulat.

      Lie­be Grüße
      Jörg

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      1. Hal­lo ihr lieben,
        Ich oute mich mal als böse fleisch­fres­se­rin, die jedoch in letz­ter Zeit begeis­tert und ger­ne Rezep­te von euch nach­kocht (und in kochen bin ich eigtl abso­lut ein noob). Kei­ne Ahnung ob ich mich jemals an so ein kom­pli­ziert anmu­ten­de Rezept wage (vllt dele­gie­ren ich ein­fach an den Mann wei­ter ^^) aber ich fin­de es mega dass ihr sol­che sachen macht und es den fleisch­fres­sern etwas schmack­haf­ter macht wenigs­tens hin und wie­der auf auf tier­pro­duk­te zu ver­zich­ten. Ich hab bei eurem Rezep­ten nie das Gefühl das etwas fehlt und ich lie­be Käse und (auf die Gefahr hin gestei­nigt zu wer­den) auch fleisch­ge­schmack wirk­lich sehr..
        Sum­ma sum­ma­rum ihr seid toll. Woll­te ich mal sagen 🙂

      2. Hi!

        Vie­len lie­ben Dank für das tol­le Feed­back. Der Bur­ger ist natür­lich, wie beschrie­ben, ein Expe­ri­ment, jetzt nicht unbe­dingt das Weeknight-Din­ner für jeden Tag.

        Freut uns auf jeden Fall den­noch – oder gera­de –, dass auch dich der fleisch­freie Bur­ger interessiert. 🙂

        Lie­be Grüße
        Jörg

    1. Hey Rene!

      Thanks for your calculations 🙂

      Well, first of all, the ori­gi­nals are pret­ty expen­si­ve as well. The Bey­ond Bur­ger goes for at least around 2,50 € per Pat­ty, our reci­pe yiel­ds four pat­ties! We also never inten­ded to deve­lop a par­ti­cu­lar­ly cheap alter­na­ti­ve (it still is though lol), but try­ing to get as clo­se to the­se new fake meat pro­ducts as pos­si­ble in the first place. You’­re also free to use a more afford­a­ble coco­nut oil as well, of course.

      I just swit­ched out the link to an orga­nic brand we’­re using at the moment and adjus­ted the coco­nut oil-part in the reci­pe, as you don’t real­ly need that much. With that the pri­ce for one pat­ty goes down to around 1 €, which is pret­ty okay for such an expe­ri­ment, I think. 🙂

      Thanks and best
      Jörg

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      1. Ha, that chan­ges ever­ything ! Did com­ple­te over­look the fact that it was for 4 patties!

  25. Ihr seid ja der Wahn­sinn. Herz­lich gelacht bei dem Arti­kel. Mal zu Ken wann es mich packt das Rezept zu tes­ten. Klingt span­nend und auf jeden Fall ver­lo­ckend mit Gua­ca­mo­le und kara­mel­li­sier­ten Zwie­beln. Auch wenn ich 90g Kokos­öl gera­de was sport­lich fin­de, aber wie ihr schon sagt, man kann zu Hau­se ja tun und las­sen was man will. Aktu­ell liegt erst­mal der incredi­ble Bur­ger im Kühlschrank.
    Liebs­te Grüße,
    Mell

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    1. Hal­lo lie­be Mell,

      tja, 20% Fett­ge­halt sind eben nah am Ori­gi­nal. Man merkt erst­mal, wie­viel Öl und Fett in Fer­tig­pro­duk­ten steckt, wenn man sie selbst nach­bas­teln möchte. 🙂

      Aller­dings hast du recht, die 90 g haben wir im letz­ten Test ver­wen­det. Für das fina­le Rezep­te habe ich nur 75 g ver­wen­det (und jetzt auch angepasst).

      Lie­be Grüße
      Jörg

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  26. Ja lecker, was ihr in eurer Alchi­mis­ten­kü­che da wie­der fabri­ziert habt! Für neue Bur­ger bin ich immer zu haben. Wer­de ich mal tes­ten! Aller­dings habt ihr glau­be ich die Soja­sch­net­zel in den Zuta­ten vergessen?!

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    1. Och men­no, die­ses neue Rezep­te-Plugin raubt uns in den letz­ten Wochen echt den letz­ten Nerv. 😩

      Sor­ry dafür und ist angepasst.

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