#

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Als allererstes Mal: Liebe Leute von Beyond Meat und Impossible Foods. Falls ihr hier irgendwann mal über diesen Beitrag stolpert und quasi schon den Hörer in der Hand habt, um einen Anwalt gegen diese frechen Lümmelblogger einzuschalten, die hier eure Namen verhunzen: Bitte tut das nicht.

Wir lieben euch, Diggis! Alleine schon dafür, dass ihr die Themen Nachhaltigkeit und Veganismus so durch die Medien schleust. Es ist eben alleine aus Gründen der Klimaherausforderungen, die in den nächsten Jahren auf uns zukommen mehr als wichtig, auch auf die Auswirkungen des Fleischkonsums hinzuweisen. Und noch wichtiger: etwas dagegen zu tun.

Wie ihr gleich sehen werdet, behaupten wir auch in keinster Weise, dass wir hier irgendwie euer Geheimrezept enttarnt hätten und damit jetzt dick Knete machen oder so was. Wir lehnen uns definitiv auch nicht aus dem Fenster mit der Behauptung, wir hätten hier eine Alternative zusammenfantasiert, die den Produkten gleicht. Eine Ähnlichkeit hingegen? Natürlich gibt es die, das war ja auch das ultimative Ziel.

Deshalb nennen wir ihn auch den Beyond Possible Burger, weil er eben möglich ist. Zu Hause, in der eigenen Küche. Im Gegensatz zum Impossible Burger und dem Beyond Burger, in deren Forschung natürlich Budget und Wissen gesteckt wurde, die wir hier nicht mal eben aus dem Ärmel schütteln können. Oder wollen. Logischerweise.

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Bezeichnen wir unseren Beyond Possible Burger doch einfach als Hommage. Oder als Cover-Version eines Bombast-Songs mit Streicher-Arrangement und Feuershow, zu Hause vor einer uralten Webcam nachgespielt auf einer Ukulele, die gerade so als gestimmt durch geht und mit einer Handvoll Wunderkerzen im Hintergrund. Was auch gut sein kann. Und unser selbst gebastelter Veganer Fleischimitat-Burger in Version 1.0 ist gut. Sehr gut sogar.

Okay? Okay. Ein High Five gilt als Unterschrift. 🙌

Dann kann’s ja jetzt regulär weitergehen. Bist du dabei beim fröhlichen Burger-Experimentieren? Und ja, das hier wird ein Experiment. Kein gesundes Weeknight-Dinner, das nur 5 Zutaten benötigt, sich selbst zubereitet und das auch noch in unter fünf Minuten. Noch nicht weggeklickt? Spitze.

Das Eigenlob vom vorvorletzten Absatz gönne ich mir nach einer ganz schön langen Forschungsphase, die am Anfang jetzt eher mau schmeckende, viel zu weiche Patties hervorgebracht hat, die zwar immer noch besser waren als die des schlechtesten veganen Burgers, den ich je gegessen habe, aber lange nicht veröffentlichbar waren. Hey, wir haben Qualitätsansprüche hier!

Aber wie komme ich überhaupt auf den Trichter, verdammt fleischauthentische, gehypte Kauf-Patties aus dem Silicon Valley nachbasteln zu wollen? Na ja, zum einen, weil es einfach verdammt schwierig, bis unmöglich ist, an die Teile ranzukommen. Um die Beyond Burger kloppen sich die Leute quasi auf den Lidl-Parkplätzen und der Impossible Burger hat es noch gar nicht erst über den Großen Teich geschafft. Zum anderen habe ich Ehrgeiz – häufig zu viel, als dass gut für mich wäre und schlussendlich gibt Impossible Foods das Rezept sogar öffentlich preis.

Also, zumindest so in der Art. Die Zutaten der ersten und der neuen Rezeptur sind öffentlich einsehbar und auch sonst gibt man sich recht offen, was die Herstellung angeht. Vermutlich auch, um dem Produkt ein wenig vom Labor-Beigeschmack zu nehmen.

Und dort wurde ganz schön viel am Impossible Burger gewerkelt. Beziehungsweise an der nach wie vor geheimen Zutat: Heme.

Heme? Ist – kurz gesagt – die putzige Bezeichnung für das eisenhaltige Molekül Leghämoglobin, das prinzipiell den Geschmack von Fleisch ausmacht. Und das stellen die Brains von Impossible Foods durch Fermentation aus irgendwelchen Proteinen aus Soja und Hefen her. Keine Ahnung, ist ziemlich wild und weird. Wir sind happy, dass unser Sauerteigstarter lebt, unser fermentiertes Gemüse lecker ist und unser Tempeh funktioniert.

Das Labor-Gestöpsel kriegen wir zu Hause nicht hin. Punkt. Dafür habe ich im Chemieunterricht zu häufig gepennt. Was wir hinkriegen ist allerdings, in die nächstgelegene Drogerie zu latschen und Kräuterblut einzukaufen. Der Hintergedanke liegt schon im Namen: Das eisenhaltige Old School-Nahrungsergänzungsmittel, welches schon in Omas Hausapotheke stand, schmeckt nach Eisen. Und Eisen schmeckt nach … na ja, Blut. Beziehungsweise andersrum. Und das Fleisch nach Blut und damit nach Eisen schmeckt, ist ja auch nur logisch, oder?

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Unser Heme-Ersatz ist natürlich lange nicht so raffiniert und ausgereift, wie das eigentliche Geheimnis von Impossible Foods, aber wie ich schon sagte: Wir treten hier mit Ukulele und Wunderkerzen als Vorgruppe von Rammstein auf, also bleib locker, ja?

Während Beyond Meat auf reines Erbsenprotein als Basis setzt, verwendet Impossible Foods in der aktuellen Rezeptur texturiertes Sojaproteinkonzentrat. Und das klingt zwar wild und ich sehe schon Zutaten-Puristen die Nasen rümpfen, aber ta da, kennen tut’s jeder. Wir sprechen hier von etwas, was den allgegenwärtigen Sojaschnetzeln, die es mittlerweile in jedem Supermarkt im Bioregal geben dürfte, sehr ähnlich ist. Also, rein in den Einkaufswagen damit, weiter geht’s.

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie das Ganze zusammenhält. Eingeweichtes Sojahackes lässt sich bekanntlich nur schwer dazu überreden, ohne Hilfsmittel in Patty-Form zu bleiben. Wir verwenden dafür einfach erhältliches Erbsenprotein-Isolat (bitte achte darauf, das neutrale in den Warenkorb zu legen, Schoko- oder Vanille schmeckt im Proteinshake, im Burger jedoch eher weniger, wie du dir vorstellen kannst), Johannisbrotkernmehl und Xanthan als Bindemittel. Und ein kleines bisschen Seitan Fix für die Konsistenz.

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Keine Sorge, tatsächlich war es das schon mit den etwas exotischeren Zutaten. Für die Farbe ist ganz schlicht Rote Bete Saft zuständig, wie auch beim Beyond Burger, Kokosöl für den Fettgehalt. Und der ist bei den gekauften Patties nicht ohne. Aber hey, es hat nie jemand behauptet, dass vegane Burger auf magische Weise zum Superfood werden, richtig? Ich will echt nix hören von wegen „Oh, das ist aber schon sehr viel Fett“. Ja, weiß ich. Nochmal: Das hier ist kein gesunder Burger und er gehört auch auf keinen Fall jeden Tag auf den Tisch! Wir reduzieren das Öl trotzdem ein wenig, da wir den lang anhaltende Fettgeschmack der gekauften Patties nicht so prall finden, aber das ist ja das Schöne an DIY-Projekten: Man kann tun und lassen, was man will.

Das Kokosöl wird eingefroren, anschließend geraspelt, kommt sozusagen als „Flocken“ in unseren Patty-Teig und kümmert sich so um die Saftigkeit des Burgers, aber auch um die optische Nähe zu echtem Hackfleisch im Rohzustand. Fraglich bleibt jedoch, wer darauf wirklich Wert legt. Klar, abgefahren sieht das rohe Analog-Hackfleisch allemal aus, aber sei’s drum, in der (gusseisernen) Pfanne schmilzt das Fett und sorgt für das authentische Sizzlen, dessen Geräusch alleine schon Sabbersignale ans Hirn sendet. Und das finde ich dann schon ziemlich verzückend.

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Was für unseren Beyond Possible Burger noch fehlt, ist Geschmack und Umami. Dafür verwenden wir Hefeflocken, Miso und etwas Sojasauce. Knoblauch- und Zwiebelpulver dürfen auch mit rein. Warum? Weil wir können, weil’s unser Burgerrezept ist und weil Knoblauch nie schaden kann. Richtig? Richtig?

Bei der Zubereitung gibt es schlussendlich nicht viel zu beachten und auch was den Aufwand und die Zeit angeht, die du im Küchenlabor verbringst, ist unser Beyond Possible Burger pflegeleicht. Man könnte sagen, „Wir pampen einfach alles zusammen und fertig“ und man hätte recht damit. Das klingt allerdings jetzt nicht unbedingt danach, als hätten wir uns viele Gedanken um unser Rezept gemacht und deshalb bestehen wir auf eine exakte Reihenfolge. Und wenn man ganz fest dran glaubt, schmeckt der Burger deshalb auch besser.

Also, was sagst du? Laborkittel an und ran ans fröhliche Gepampe, das Grillwetter ist gerade einfach viel zu gut, um kein Burgerfestival zu planen. Mit unserem Beyond Possible Burger oder unseren anderen, ebenfalls verdammt leckeren (und meist gesünderen und leichteren) Patties. Die Tickets für Rock im Park, am Ring, im Stadtpark und sonst wo sind ohnehin viel zu teuer. Und Rammstein spielt auch nicht. Und außerdem: Ukulelen-Coverbands sind gar nicht so scheiße, wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat. Und ey, Wunderkerzen mag auch jeder.

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Zutaten für 4 Burgerpatties

Drucken
Vorbereitung 15 Minuten
Zubereitung 20 Minuten
Gesamt 35 Minuten
  1. 30 g Kokosöl für mindestens 2 Stunden einfrieren.
  2. Rote Bete Saft, Sojasauce und das restliche Kokosöl kurz aufkochen, anschließend über das Sojahack und die Hefeflocken geben, gut vermengen und abgedeckt 15 Minuten quellen lassen.

  3. Seitan Fix unterheben und die Mischung vollständig abkühlen lassen.
  4. Xanthan, Johannisbrotkernmehl mit Kräuterblut und Liquid Smoke zu einer dickflüssigen Paste anrühren. Anschließend zusammen mit Erbsenprotein, Misopaste, Knoblauch- und Zwiebelpulver zu den Sojaschnetzeln geben und kurz verkneten.

  5. Das gefrorene Kokosöl fein raspeln und zusammen mit einem kalten Kochlöffel unter die Patty-Masse heben, sodass die Öl-Flocken gut verteilt sind. Bis zur weiteren Verarbeitung kühl stellen.

  6. Zum Braten Sonnenblumenöl in eine heiße, am besten gusseiserne Pfanne geben, Patties nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen und bei mittlerer bis hoher Hitze 3-4 Minuten pro Seite braten.

Tipps

Unsere Beyond Possible Burger funktionieren auch auf dem Grill. Allerdings solltest du dazu eine Grillplatte nutzen, denn auf dem Grillrost bleiben sie dann doch recht schnell kleben.

Die Masse kann super vorbereitet werden und wird sogar besser, wenn sie über Nacht im Kühlschrank ruhen kann.

Der Eat this! Beyond Possible Burger

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt scharfes Essen und steht auf die Kombi Pasta & Brokkoli. Sammelt E-Gitarren und schreibt ab und zu darüber. Ist "eigentlich" Grafikdesigner und Webentwickler.

57 Kommentare

  1. Hallo Ihr Lieben, erst einmal möchte ich Euch danken für die ganzen tollen Rezepte auf Eurem Blog! Alles was ich bis jetzt nachgekocht habe, hat wirklich immer funktioniert und bombastisch geschmeckt. Mittlerweile konnte ich Euer Kochbuch „Vegan Street Food“ auch second hand erstehen:)
    Wenn ich nicht weiss, was ich kochen soll, schaue ich immer zuerst bei Euch vorbei bzw. in Euren Kochbüchern nach.
    Zum Burger, den ich heute ausprobiert habe: Ich habe nur 30g Kokosöl in die Pattymasse gegeben und die gefrorenen Kokosölflocken ganz weggelassen. Ich vermute, dass die Patties auch deshalb etwas trocken geraten sind. Aber mein Kokosöl hat leider auch total „durchgeschmeckt“ und ich würde beim nächsten Mal garantiert ein desodoriertes Kokosöl verwenden. Ansonsten fand ich sie von der Konsistenz her aber echt gut und ich habe sie direkt gegrillt und es ist nichts kleben geblieben. Geschmacklich könnten Sie für mich auch noch kräftiger gewürzt sein, aber das kann ich ja beim nächsten Mal anpassen:)
    Vielen Dank nochmal

    Antworten
    1. Hallo liebe Iris,

      super, vielen lieben Dank für das tolle Feedback und yay zum Second Hand Streed Food Buch! 🙂

      Ich habe das geschmacksneutrale Kokosöl mittlerweile ausprobiert und gerade im Beitrag angepasst. Das funktioniert auf jeden Fall zuverlässiger, als auf ein mildes Kokosöl zu setzen.

      Die Patties sind natürlich so ein bisschen als „blank canvas“ gedacht, dürfen also auf jeden Fall noch nach Geschmack mit Salz und Pfeffer gewürzt werden – das habe ich gerade auch noch angepasst.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Kleines update: Ich hatte 2 Burger eingefroren und gestern gegrillt und was soll ich sagen? Der Kokosgeschmack war weg! Ob das einfrieren das Kokosöl neutralisiert hat 🤔?

        Liebe Grüsse Iris

      2. Oh, das ist ja interessant. Jetzt muss ich schon so einiges für die V2 ausprobieren. 😅

        Liebe Grüße, Jörg

  2. Habt ihr noch einen Tip zum Einfrieren? Ehr die geformten ungebratenen Patties einfrieren? Oder die fertig gebratenen? Oder gar nicht? 🙂 Und hat schon jemand versucht, die Patties in der Mikrowelle aufzuwärmen? Ich koche immer für die Woche vor und habe im Büro nur eine Mikrowelle 🙂 Leider eignen sich viele vegane Rezepte mit „Fleisch-Ersatz“ auf Hülsenfrucht-Basis nicht so, die werden ehr zäh.

    Antworten
    1. Hallo liebe Anja,

      die geformten, ungebratenen Patties kannst du auf jeden Fall einfrieren und anschließend einfach langsam im Kühlschrank wieder auftauen lassen. Möglicherweise klappt es auch, sie direkt im gefrorenen Zustand anzubraten, bei den „Originalen“ von Beyond Meat funktioniert das sogar besser.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  3. Ich habe es auch getan!
    Hat ja etwas gedauert, bis ich alles beieinander hatte. Das richtige Kräuterblut war in der Schweiz einfach nicht zu bekommen!
    Nun den, wenn man die Zutaten und euer Rezept hat, ist es kein Hexenwerk – dachte ich. Hat auch echt gut geklappt. Die Xanthan, Johannisbrotkernmehl, Kräuterblut und Liquid Smoke Mischung war aber eine ziemlich zähe, klebrige Masse. Muss das so? War recht schwierig zu verteilen. Kokosöl raspeln ist auch etwas fies. Habt ihr da einen Trick? Formen ging gut, beim braten sind sie mir aber auseinander gefallen. Vielleicht noch etwas mehr pressen, erst einfrieren oder geformt im Kühlschrank über Nacht lassen – werde da noch etwas rumprobieren. Geschmacklich aber super und keine Spur von süss – ich bin da ja etwas empfindlich.

    Antworten
    1. Hi!

      Zäh und klebrig muss, ja. Das ist ja grundsätzlich auch das, was den Burger schlussendlich zusammenhält. 🙂

      Das gefrorene Kokosöl geht doch eigentlich recht easy über eine normale Küchenraspel? Also nein, hier haben wir keinen speziellen Trick, sorry. 🤔

      Zur Bröselfrage:
      Wir haben langsam den Eindruck, dass unterschiedliche Sojaschnetzel möglicherweise unterschiedlich viel Flüssigkeit „schlucken“. Wie du in den anderen Kommentaren lesen kannst, klappt es bei anderen auch, teilweise aber erst nach kleinen individuellen Anpassungen. Vielleicht gibst du beim nächsten mal esslöffelweise etwas Essig zur Masse, bis sie sich relativ einfach und „fleischähnlich“ formen lässt.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  4. Vielen Dank für das tolle Rezept! Ich habe Xanthan und Johannesbrotkernmehl durch 10g Flohsamen schälen ersetzt (hatte beides Vorort nicht bekommen), hat auch gut funktioniert. Das tiefgefrorene Kokosfett habe ich im Tiefkühler vergessen, hat mir persönlich aber auch nicht gefehlt 😉 Der Bürger hat eine perfekte Konsistenz und allen Testkandidaten gut geschmeckt!

    Antworten
    1. Das freut sehr liebe Anja! Tausend Dank für dein Feedback ☺️

      Lieben Gruß,
      Nadine

      Antworten
  5. Liebes Team,
    ich habe es probiert. Aber ich bin scheinbar noch nicht gut genug. Bitte weiht mich in Eure Geheimnisse ein.
    Meine rezeptgenaue Kreation schmeckt süß – das scheint vom Kräuterblut zu kommen, oder?
    Und es schmeckt derbe nach Kokos. Das scheint vom Kokosfett zu kommen.
    Abseits von der Geschmacksfrage: es ist mir nicht gelungen, einen nicht zerfallenden Burger zu kreieren.
    Das Gemisch in der Schüssel war krümelig, es ließ sich nur schwer ein „Teig“ daraus formen.
    Handgeformt zerfiel dieser schon im Angesicht der Pfanne. Burgerpressengeformt spätestens in derselben oder auf dem Brötchen.
    Was also kann ich noch von Euch lernen, damit die näxte Charge gelingt?
    Danke
    Jürgen

    Antworten
    1. Hi Jürgen,

      welches Kräuterblut hast du denn verwendet? Es gibt in der Drogerie auch Produkte mit Beerensaft etc.

      Der Kokosgeschmack ist stark abhängig vom verwendeten Kokosöl. Es gibt auch desodorierte mit neutralem Geschmack bis hin zu Sorten, die derber schmecken, als Piña Colada. 😅 Aber danke für den Hinweis, ich werde das mit den neutralen Kokosölen mal nach einem Test anpassen.

      Krümelig dürfte der Mix aber so oder so nicht sein, ich hatte bei der Entwicklung ja eigentlich eher damit zu kämpfen, dass die Masse zu feucht war. Hast du dich sicher 1:1 ans Rezept gehalten?

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hi Jörg,
        Kräuterblut und Kokosöl stammen aus den Verlinkungen des Rezeptes …
        Und ja – ich glaube, ich war ziemlich pingelig nah am Rezept beim Herstellen der Mischung.
        Du schreibst – zu feucht – das finde ich unglaublich ;- )
        Ich probier das auch gern noch mal, aber dann mit anderem Kräuterblut und anderem Kokosöl, auch wenn ich dann für den Rest des Lebens mir das nach Kokos schmeckende Kokosöl in die Haare schmieren muß.
        Danke
        Jürgen

      2. Hey Jürgen,

        also erstmal musst du dir das Kokosöl definitiv nicht in die Haare schmieren, das schmeckt auch in Curries oder Waffeln gut. 😉
        Hier ist eben eines verlinkt, welches wir häufig verwenden, kein explizit desodoriertes – wie gesagt, das werde ich mal testen und anpassen.

        Das Kräuterblut ist tatsächlich ebenfalls süßlich, schlussendlich hatten wir aber nicht den Eindruck, als würde es die Masse zu arg süßen. Vielleicht ist dir auch der Rote Bete-Saft etwas zu süß. In dem Fall könnte es helfen, ein paar EL davon durch weißen Essig zu ersetzen, um noch etwas Säure an das Rezept zu bekommen.

        Aber dass die Masse krümelig geblieben ist, finde ich auch sehr eigenartig. In dem Fall würde ich esslöffelweise Flüssigkeit zugeben, bis die Burger gerade so formbar sind.

        Aber wie dem auch sei: Der Possible Burger ist ein Experiment „in progress“, kann also gut sein, dass irgendwann auch eine V2 folgt. 🙂

        Liebe Grüße
        Jörg

      3. Nachtrag: zweiter Versuch ist geglückt.
        Mit desodoeriertem Kokosöl und die Hälfte des Kräuterblutes durch Weinessig ersetzt schmeckt der Burger weder nach Kokos noch übertrieben süß :- ). Allerdings ebenfalls ohne geraspelte Kokosflocken.
        Und auch die Konsistenz stimmte plötzlich, was wohl daran lag, daß ich den Teig diesmal nicht offen im Kühlschrank über Nacht habe stehen lassen, sondern gleich weiter verarbeitet habe …
        Ich mußte allerdings in meiner Eisenpfanne auf kleiner Stufe braten, ansonsten war das Patti schneller schwarz als ich „veganer Burger“ sagen konnte.
        Ist definitiv eine Empfehlung.
        Danke!
        Jürgen

      4. Hi Jürgen!

        Super, das freut mich doch. Und das mit dem Essig UND Kräuterblut klingt auch lecker. Ich habe mittlerweile auch die Erfahrung gemacht, dass die Flüssigkeitsmenge etwas angepasst werden sollte, wenn der „Teig“ noch länger steht. Dafür wird die Konsistenz schlussendlich ein wenig besser.

        Liebe Grüße, Jörg

    2. Hallo Jürgen, hallo Jörg.

      Wir haben uns letztes Wochenende auch mal an den Beyond Impossible Burger gemacht.
      Wir müssen leider Jürgens Kritik unterstreichen. Unser mit hohen Erwartungen produzierter Burger hat leider stark nach Kokosöl, Sojagranulat und Eisen geschmeckt. Wir glauben es wird bei uns auch an dem nicht-neutralen Kokosöl gelegen haben. Er war zudem wie bei Jürgen auch stark krümelig.

      Wir probieren es zeitnah nochmal mit einem neutralen Kokosöl und eventuell etwas mehr Erbsenprotein. Könnte das helfen?

      Danke dir für die Mühen und wir freuen uns schon auf V2!

      Grüße,
      David und Daniel

      Antworten
      1. Hey ihr beiden!

        Checkt mal Jürgens letzten Kommentar, er hat den Code für sich geknackt. Ich werde seine Vorschläge auch mal testen und das Rezept dann bei Gelegenheit anpassen. 😊

        Liebe Grüße, Jörg

      2. Moin,
        als unterstrichene Ergänzung: der Teig wird, wenn er kühlschrankkalt ist, tatsächlich krümelig und ist nicht formbar. bei Zimmertemperatur dagegen ist alles schick und es kommen geformte Scheiben bei raus, die auch die Pfanne überstehen.
        Jürgen

  6. Toll auf dieses Rezept hab ich gewartet werde es gleich ausprobieren nur wo bekomme ich das Kräuterblut und wie messe ich zum beispiel 2 Gramm Johannisbrotkornmehl ab ?

    Danke für eure immer superfeinen Rezepte und macht weiter so

    Antworten
    1. Hi Verena,

      das freut uns, danke dir! Kräuterblut bekommst du in jedem gut sortierten Drogeriemarkt oder notfalls in der Apotheke. Die 2 Gramm haben wir mit einer grammgenauen Kaffeewage abgemessen 😉

      Lieben Gruß,
      Nadine

      Antworten
  7. Respekt – was ein Einsatz zur Herstellung eines Burgers. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich den seit Jahren herrschenden Burger Hype nicht so ganz nachvollziehen kann. Ich liebe nach wie vor Grünkernbratlinge, die wir in den 80ern mit viel Stolz kreierten und mit ner Menge Salat ins Brötchen (! ) 😉 steckten…schmeckt immer noch und es ist ein tolles Gefühl als Vorreiter für eine große Bewegung gestartet zu haben.
    Was mich aber besonders freut, ist, dass sich so viele Junge Leute jetzt Gedanken um Nachhaltigkeit & co machen. Super :))).
    Und wenn so viel Kreativität und Geschmack dabei herauskommen – tipp topp.

    Antworten
    1. Hi Nina!

      Es ist absolut nichts gegen die guten alten Grünkernbratlinge einzuwenden. So gar nicht. Diese neuen Produkte sprechen jetzt aber eben auch Personen an, die vielleicht gegenüber den Grünkernteilen erstmal eher skeptisch gegenüberstehen. Oder die Menschen, die sich eben eine Alternative zum bekannten Fleischburger wünschen und denen damit der Schritt zum Veganismus leichter gemacht wird. Und das kann man ja nur feiern, oder? 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Definitiv 🙂
        Es ist schon der Hammer, was sich die letzten Jahre so alles getan hat. Ich liebe es, mit all der neuen Kreativität und den neu entdeckten Zutaten zu kochen und zu genießen und für ein Stück Nachhaltigkeit beizutragen.

  8. Auch ich war bereits mehrfach erfolglos auf der Suche nach dem Beyond-Burger und inzwischen kostet das Ding bei Metro sogar 3,50 pro Patti.
    Da fiel ich aus allen Wolken, als ich Euer Rezept sah. Ich MUSS es einfach ausprobieren und wir werden Euch in unseren veganen Kochrunden loben und preisen :-))))

    Antworten
    1. Super Simone, das freut uns! Dann viel Spaß beim Ausprobieren 😉✌🏼

      Antworten
  9. Hi ihr beiden,

    Mega spannendes Rezept :)!!
    Ich hab leider Zöliakie und kann deshalb kein Gluten und somit auch keinen Saitan essen. Würdet ihr sagen dass er essentiell ist?
    Oder habt eine Idee durch was man es ersetzen könnte?

    Vielen Dank schon mal und liebe Grüße,
    Lea

    Antworten
    1. Hallo liebe Lea,

      wenn es anders ginge, würde ich natürlich davon abraten, das Seitan Fix wegzulassen, da uns ohne die Konsistenz zu weich war. Aber da es bei dir nicht anders geht, kannst du es natürlich auch ganz ohne versuchen – oder eben lieber unseren Black Bean Burger mit glutenfreien Haferflocken anpassen. Einen Ersatz gibt es eben leider nicht 🙁

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
    2. Ich hab anstelle Seitanfix Erbsenprotein genommen … somit glutenfrei

      Andreas

      Antworten
      1. Hi Andreas,

        Erbsenprotein ist doch bereits ein großer Bestandteil des „Teigs“. Ohne Seitan Fix ist die Konsistenz eben eher „meh“.

        Liebe Grüße
        Jörg

  10. Hey, finde ich spannend, dass ihr euch an „diesen“ Burger gewagt habt. Bei deinem Text musste ich echt schmunzeln 😀 super geschrieben!
    Nun würde es mich echt arg reizen ihn zu probieren, doch sollte ich aus gesundheitlichen Gründen auf Gluten verzichten und würde Saitan gerne ersetzen. Klar, mit ersetzen ist immer so ne Sache. Das Rezept ist schliesslich genau SO und funktioniert auch genau SO. Vielleicht habt ihr aber einen Tipp wie ich es am ehesten probieren könnte?
    Liebe Grüße
    Kristin

    Antworten
    1. Hallo liebe Kristin,

      erstmal vielen lieben Dank für das Feedback.

      Wir haben hier eben genau das Problem, welches du schon selbst angesprochen hast: Ohne war uns die Konsistenz zu weich. Du kannst es aber natürlich einfach mal probieren und die Masse eventuell länger quellen lassen, einen Ersatz für Seitan gibt’s eben leider nicht. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  11. Wow ich freu mich schon aufs nachmachen. In Schritt 4 kommt einmal Proteinpulver und dann Erbsenprotein rein, das war nur ein Tippfehler oder?
    Liebe Grüße

    Antworten
    1. Hey Charlie!

      Schon angepasst, danke dir. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  12. Hey ihr zwei,
    Hab echt überlegt euch zu schreiben, aber ey ich kann meine Kritik nicht hinterm Berg lassen.
    Wir kochen jetzt schon viele Jahre vegan und viele Rezepte von euch, aber dieses werde ich mal ganz klar boykottieren. 5 neue Zutaten, die ich extra für viel Geld bestellen muss, geschweige die CO2 Bilanz, weil ich im heimischen Biomarkt nicht alles bekomme und wieder mal alles online bestellen muss.
    Außerdem ist der Fettanteil viel zu hoch.
    Mit über 40 hat man das gleich auf der Hüfte.
    Nichts für ungut, Danke für die vielen tollen Rezepte, aber dieses ärgert mich richtig, da es voll über das Ziel hinausschießt.

    Antworten
    1. Hallo liebe Donia,

      also ich musste deinen Kommentar gerade echt zweimal lesen. Und zwischendrin meine Brille justieren. Der WTF-Moment war einfach viel zu derb.

      Dieses Rezept „ärgert“ dich? Was hat es getan? Dich beleidigt? Dir die Luft aus den Fahrradreifen gelassen? Hey, es ist nur natürlich, dass nicht jedes unserer Rezepte den Geschmack eines jeden einzelnen Lesers treffen kann. Aber wer würde dabei denn bitte von einem Ärgernis sprechen? Insbesondere bei etwas, was für dich als Leser völlig kostenfrei ist. Läuft das nicht normalerweise so ab: „Ich glaube, das wird mir nicht schmecken, lese ich nicht, koche ich auch nicht nach, muss ich dann aber auch nicht kommentieren.“? Dachte ich immer.

      Den Wunsch nach deiner individuellen CO2-Reduktion in Ehren. Echt jetzt. Aber meinst du nicht auch, dass du hier ein ziemlich engstirniges Pferd etwas arg von hinten aufzäumst?

      Die authentischen Fake-Fleisch-Produkte auf dem Markt haben ein großes Ziel: Den Fleischkonsum nachhaltig zu reduzieren. Und was passiert dann? Man spart massig Ressourcen und Emissionen aus der Massentierhaltung ein. So zumindest das Ziel.

      Und das erhoffen wir uns auch durch unsere Arbeit hier auf dem Blog. Gerne eben auch mal mit dem Versuch, eine Alternative zur Alternative zu bieten.

      Zu guter Letzt zu deiner Kritik am Fettgehalt. Ey, ehrlich jetzt? Das – ist – ein – Burgerpatty. Und zwar eines, welches wir nach Vorbild kreiert haben. 20% Fettgehalt sind die Norm bei „echten“ Burgerpatties. Wir haben nie behauptet, dass wir hier einen Clean Eating-Burger kreiert haben. Dafür guckst du dir besser mal unseren Black Bean Burger an, der diesem hier in Qualität und Geschmack in nichts nachsteht.

      Nix für ungut, wir sind immer für konstruktive Kritik offen. Aber wir lassen uns auch nur ungern schief von der Seite anlabern, wenn wir individuelle Ansprüche nicht bedienen.

      Dieser Burger ist ein Versuch, ein Experiment. Für das wir viel Zeit investiert und welches wir für interessierte Köche geschrieben haben. Wir zwingen niemanden dazu, dieses Experiment nachzumachen, vertrauen aber auch darauf, dass dieser Burger als solches verstanden wird.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
    2. Oder du gehst einfach mal in die lokalen Biomärkte und wirst dich wundern, was es da alles gibt. Es zwingt dich ja keiner Sachen im Internet zu bestellen. Ich hasse es wenn Leute dieses Klischee von dem penetranten, whataboutism-Veganer bedienen. Genau deshalb finden sich diese ganzen Ressentiments in den Köpfen der Menschen, wenn sie mitbekommen, dass man vegetarisch oder vegan lebt. Ätzend! Das ärgert mich und ich konnte es nicht „hinterm Berg lassen“!

      Antworten
  13. Die ganze Zutatenliste eingekauft – etwa 70 Euro…reicht natürlich für mehrere male. Die Seitan-Basis war allerdings auf A* ausverkauft. Das „teuerste“ Kokosöl hatten wir schon. Es freut uns, dass Ihre Steady-Initiative etwas Zeit für solche Coole-Rezepte schaffen konnte!!! Ihre Poster sind klasse.

    Antworten
    1. Hey Irina!

      Super, tausend Dank für das Feedback. Und keine Sorge, die Zutaten bekommst du auch in anderen Rezepten (natürlich auch bei uns) „los“. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Erst heute war es so weit. Trotz der Berücksichtigung von Tipps von Jörg (50% des Eisensaftes durch Essig ersetzt; das nicht neutrale Kokosöl durch das neutrales Kokosfett zu 60% ersetz), waren die Parties zu trocken und zu geschmacksneutral. Ich würde nächstes mal mehr Flüssigkeit nehmen, wesentlich mehr Zwiebel- und Knoblauchpulver, viel Salz und Pfeffer und verwende ausschliesslich das neutrale Kokosfett. …Danke!

  14. Geil, geil, geil!! Als wir den „echten“ Beyond Burger probiert haben ist uns genau das gleiche durch den Kopf geschossen: das müssen wir doch auch irgendwie selber hinbekommen? Finde eure Kreativität mega und ich bin super gespannt darauf wie er schmecken wird. Wäre auch spannend da Würstchen draus zu basteln, die gibts ja aktuell noch nicht in Deutschland von Beyond Meat, vielleicht was für eure nächste Herausforderung? 😛

    Wie immer DANKE für eure tolle Seite, ihr seid unsere größte Kücheninspiration!

    Antworten
    1. Hallo liebe Sandra,

      erstmal tausend Dank für die lieben Worte. Freut uns mega! 🙂

      Es ist so: Der Beyond Burger wirkt irgendwie schon so, als könnte man ihn irgendwie selbst nachbasteln. Schlussendlich klappt das aber nicht. Wie ich geschrieben habe: Die Forschung haben nicht umsonst namhafte Investoren wie Bill Gates mit viel Geld ermöglicht, da steckt schon etwas mehr dahinter, als einfach ein paar Zutaten mit abgefahrenen Namen zusammenzuwerfen. Aber man kann sich davon inspirieren lassen und das Ganze als Herausforderung sehen. Und wenn das Ergebnis irgendwie auch ganz geil wird? Umso besser. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  15. Komisch, dass der fleischlose Burger nicht mehr Burger heißen darf , sich aber ein Unternehmen Wiesenhof nennen darf, ohne dass die Tiere jemals eine Wiese gesehen hätten!
    Es ist traurig, dass diese Änderungen so schnell passieren, während alle Veränderungen in Richtung Tierschutz Jahrzehnte brauchen. Wieso haben die Politiker überhaupt die Zeit, sich um derart Unwesentliches zu kümmern!!!!!

    Antworten
    1. Den Wiesenhof-Vergleich merken wir uns. Lieben Dank 🙇‍♂️

      Antworten
  16. Ich bin echt skeptisch, ich hab schon den Beyond Meat, den Incredible Burger und den Juicy Burger probieren dürfen und bei allen dreien hab ich nach zwei Bissen aufgegeben. Das war Fleisch einfach viel zu ähnlich und dieser penetrante Rauchgeschmack mit der fleischigen Konsistenz hat mich echt geschafft.
    Vielleicht trau ich mich mal an euer Rezept, nur dann ohne das „veggie Blut“ und ohne den Liquid Smoke.
    Bei den ganzen Veggie-Fleischburgern glaube ich eh dran, dass die für Fleischesser gemacht sind, nicht für echte Veggies.

    Antworten
    1. Hallo liebe Bianca,

      in dem Fall bin ich ganz ehrlich: Lass dieses Rezept aus. Wir haben ziemlich leckere, gemüsige Patties en masse auf dem Blog und in unseren Büchern (ich würde dir ja gerne Vegan Street Food ans Herz legen, aber das ist leider immer noch ausverkauft). Rauchig und „fleischig“ war hier wirklich das Ziel. Und wir haben sie sehr wohl (auch) für Veggies gemacht. 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  17. Heyho,

    das sieht spannend aus ;). Im Rezept fehlt allerdings die Angabe, wieviel Sojahack ihr verwendet habt. Wäre klasse, wenn ihr das noch nachreicht.

    Antworten
    1. Hey Christian,

      das hatte ich gestern eigentlich noch angepasst 🤔
      Siehe Sojagranulat.

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
      1. Hallo ihr lieben,
        Ich oute mich mal als böse fleischfresserin, die jedoch in letzter Zeit begeistert und gerne Rezepte von euch nachkocht (und in kochen bin ich eigtl absolut ein noob). Keine Ahnung ob ich mich jemals an so ein kompliziert anmutende Rezept wage (vllt delegieren ich einfach an den Mann weiter ^^) aber ich finde es mega dass ihr solche sachen macht und es den fleischfressern etwas schmackhafter macht wenigstens hin und wieder auf auf tierprodukte zu verzichten. Ich hab bei eurem Rezepten nie das Gefühl das etwas fehlt und ich liebe Käse und (auf die Gefahr hin gesteinigt zu werden) auch fleischgeschmack wirklich sehr..
        Summa summarum ihr seid toll. Wollte ich mal sagen 🙂

      2. Hi!

        Vielen lieben Dank für das tolle Feedback. Der Burger ist natürlich, wie beschrieben, ein Experiment, jetzt nicht unbedingt das Weeknight-Dinner für jeden Tag.

        Freut uns auf jeden Fall dennoch – oder gerade –, dass auch dich der fleischfreie Burger interessiert. 🙂

        Liebe Grüße
        Jörg

    1. Hey Rene!

      Thanks for your calculations 🙂

      Well, first of all, the originals are pretty expensive as well. The Beyond Burger goes for at least around 2,50 € per Patty, our recipe yields four patties! We also never intended to develop a particularly cheap alternative (it still is though lol), but trying to get as close to these new fake meat products as possible in the first place. You’re also free to use a more affordable coconut oil as well, of course.

      I just switched out the link to an organic brand we’re using at the moment and adjusted the coconut oil-part in the recipe, as you don’t really need that much. With that the price for one patty goes down to around 1 €, which is pretty okay for such an experiment, I think. 🙂

      Thanks and best
      Jörg

      Antworten
      1. Ha, that changes everything ! Did complete overlook the fact that it was for 4 patties!

  18. Ihr seid ja der Wahnsinn. Herzlich gelacht bei dem Artikel. Mal zu Ken wann es mich packt das Rezept zu testen. Klingt spannend und auf jeden Fall verlockend mit Guacamole und karamellisierten Zwiebeln. Auch wenn ich 90g Kokosöl gerade was sportlich finde, aber wie ihr schon sagt, man kann zu Hause ja tun und lassen was man will. Aktuell liegt erstmal der incredible Burger im Kühlschrank.
    Liebste Grüße,
    Mell

    Antworten
    1. Hallo liebe Mell,

      tja, 20% Fettgehalt sind eben nah am Original. Man merkt erstmal, wieviel Öl und Fett in Fertigprodukten steckt, wenn man sie selbst nachbasteln möchte. 🙂

      Allerdings hast du recht, die 90 g haben wir im letzten Test verwendet. Für das finale Rezepte habe ich nur 75 g verwendet (und jetzt auch angepasst).

      Liebe Grüße
      Jörg

      Antworten
  19. Ja lecker, was ihr in eurer Alchimistenküche da wieder fabriziert habt! Für neue Burger bin ich immer zu haben. Werde ich mal testen! Allerdings habt ihr glaube ich die Sojaschnetzel in den Zutaten vergessen?!

    Antworten
    1. Och menno, dieses neue Rezepte-Plugin raubt uns in den letzten Wochen echt den letzten Nerv. 😩

      Sorry dafür und ist angepasst.

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.