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Avocado Fries aus dem Airfryer

Avocado Fries aus dem Airfryer

Hipstern tritt der Schweiß auf die Stirn, Trendverweigerer schütteln einfach nur den Kopf und es werden wieder die kritischen Beiträge des letzten Jahres herausgeholt: Wir feiern heute die Avocado. Aber so richtig! Mit Partyhütchen und Tröten. Es gibt … jetzt halt’ dich fest … Avocado Fries!

Cremige Avocado, knusprig ummantelt mit einer leichten Panade aus Panko und Reismehl mit einem Hauch Knoblauch und Chili. Dazu gibt es einen schnell zusammengerührten, aber verdammt leckeren und leichten Dip aus Sojajoghurt und unserem Küchenliebling und „Gaffer Tape der Küche“ Sriracha.

Und als wäre das noch nicht genug, klingen die Hipster-Fritten nur nach fettigem Fastfood. Tatsächlich sind unsere Avocado Fries aber auch mit deinem Healthy-Food-Gelübde für den Sommer kompatibel, denn die fast schon unverschämt knusprigen Snacks kommen aus unserem neuesten Küchenspielzeug, dem Philips Airfryer Avance XXL (oder notfalls aus dem Ofen, aber dazu später mehr im Rezept).

Von diesen Heißluftfritteusen hat mittlerweile ja jeder schonmal gehört. Die Marketing-Versprechen klingen aber halt echt nach Vertreter an der Haustür, oder? Die Spam-Mail des letzten Jahrtausends. Frittieren ohne Öl? Jaaa, klar. Tschuldigung, gerade keine Zeit.

Aber na ja, ich bin halt ein Opfer, wenn es um Geräte mit Knöpfen geht. Gadgets? Immer her damit, muss ich probieren. Küchengeräte-Purismus? Keine Chance. Und es liegt wirklich nur am verdammt wenigen Platz in unserer Küche, dass Geräte kommen und gehen oder erst gar nicht angeschafft werden. Wir haben zum Beispiel keinen Toaster. Shocking truth.

Aber was wir jetzt haben ist ein Airfryer. Ob der auch als Toaster missbraucht werden kann, wird sich noch zeigen, aber was er auf jeden Fall schonmal kann, sind Pommes. Denn sind wir mal ehrlich: Neunundneunzigkommaneun Prozent derer, die sich so ein Heißluftmonster in die Bude stellen, werden ihm und dann sich selbst als allererstes Pommes in den Rachen werfen. Pommes machen eben glücklich. (Luft-)frittierte Sonnenstrahlen, wie es unsere Freundin Mia sagen würde. Und ohne spoilern zu wollen: Unsere Ofenpommes und Süßkartoffelpommes kann er. Und wie. Ups, doch gespoilert.

Aber es wäre ja schade, wenn unser neuer bester Freund nur Kartoffelstifte knusprig föhnen dürfte und deshalb sind wir direkt mal durchgedreht. Wir sind wieder zurück bei unseren panierten Avocados. Ich möchte es nochmal schreiben: Panierte Avocados! Klingt nicht nur ein bisschen verrückt, es schmeckt auch so.

Für unsere Avocado Fries verwendest du am besten noch relativ harte Früchte. Die lassen sich nicht nur einfacher handhaben, wenn es um das Panieren geht, sondern werden beim Backen weich und lassen sich aber eben auch noch essen, ohne dass das Gesicht und die Finger danach aussehen, wie die eines verunglückten Hulks.

Die Panade besteht aus Pankobröseln, Reismehl, Gewürzen und deiner liebsten, am besten ungesüßten Pflanzenmilch. Wir nehmen Sojamilch, aber natürlich funktioniert das Rezept auch mit Hafer- oder Mandelalternativen. Die etwa fingerdick geschnittenen Avocadospalten werden an deiner Panierstation einmal kurz in Mais- oder Kartoffelstärke gewendet, kommen dann in die Reismehl-Sojamilch-Mischung und abschließend dürfen sich knusprige Semmelbrösel daran festklammern. Wir nehmen Panko, aber auch gutes altes Paniermehl oder glutenfreie Alternativen funktionieren 1A. Wenn du ein bisschen auf 80s machen möchtest, nimmst du Cornflakes, aber bitte sag niemandem, dass wir das vorgeschlagen haben – hip ist das schon lange nicht mehr.

Und jetzt kommt der abgefahrene Teil der Story: Unsere Avocado Fries werden nur mit maximal einem halben Teelöffel Öl besprüht (was dem Versprechen, bis zu 90 % weniger Fett zu benötigen, mal mehr als nahe kommt), kommen in den Airfryerkorb und werden bei 200 °C für 14 Minuten luft-frittiert, bis sie goldbraun und so knusprig sind, dass Anzeigen deiner Nachbarn wegen Lärmbelästigung nicht unwahrscheinlich sind. Also, wegen dem eigentlich schon strafbar lauten Crunch beim Essen versteht sich.

Im Ernst, wer nach unseren Avocado Fries nicht Airfryer-konvertiert ist, hat sie nicht mehr alle. Ich gebe dir trotzdem noch Gründe mit, warum du dringend Platz schaffen solltest: Der Philips Airfryer XXL ist superschnell gereinigt und riecht nicht halb so intensiv, wie dein Backofen – von einer „echten“ Fritteuse will ich gar nicht anfangen. Und nervige Vorheizzeiten bei akutem Fritten-Hunger gehören auch der Vergangenheit an. Knöpfchen drücken, warten, genießen.

Also, jetzt lass uns mal völlig ungeschönt Business quatschen: Hast du demnächst Geburtstag? Wünsch’ dir so ein Ding! Liegt die Feierei noch in weiter Ferne, überrede – völlig uneigennützig versteht sich – deine bessere Hälfte, Mutti, Oma oder wer auch immer in naher Zukunft Kerzchen ausblasen darf, sich einen Airfryer zu wünschen. Du wirst ihn lieb haben, versprochen. Nicht nur wegen unserer Avocado Fries. Der Küchenfön verspricht auch, grillen und backen zu können und wir werden das sicher ausprobieren. Also wenn du mit experimentieren willst … just sayin‘

Zutaten für 2 Portionen

5 von 3 Bewertungen
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Vorbereitung 10 Minuten
Zubereitung 15 Minuten
Gesamt 25 Minuten

Für den Dip

Außerdem

  • 2 EL Petersilie gehackt
  • 1 Limette
  1. Avocado halbieren, entsteinen und in fingerdicke Spalten schneiden. Schale vorsichtig abziehen.

  2. Drei Schalen für die Panierstation vorbereiten. Eine mit Maisstärke füllen, die zweite mit glatt gerührtem Reismehl, Hefeflocken, Knoblauchpulver, Salz und Sojamilch, die dritte mit Semmelbröseln, getrockneten Zwiebeln und Chiliflocken.

  3. Avocadospalten nacheinander in Maisstärke, Reismehl-Mix und Semmelbröseln wenden. Jeweils überschüssige Panade abtropfen lassen.

Zubereitung im Airfryer

  1. Panierte Avocado mit 1/2 TL Öl besprühen, in den Airfryer-Korb legen und bei 200 °C 14 Minuten luft-frittieren. Nach der Hälfte der Zeit wenden. Mit Petersilie bestreuen und mit dem Sriracha-Joghurt und Limettenspalten servieren.

Zubereitung im Ofen

  1. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Panierte Avocado mit 2 TL Öl besprühen, 20-25 Minuten backen, nach der Hälfte der Zeit wenden. Mit Petersilie bestreuen und mit dem Sriracha-Joghurt und Limettenspalten servieren.

Für den Dip

  1. Alle Zutaten für den Dip glatt rühren.


Werbung! Dieser Beitrag wurde von Philips GmbH Market DACH unterstützt. Gesponserte Beiträge helfen uns dabei, regelmäßig neue Rezepte für unsere Leser zu kreieren, Inhalte spiegeln aber immer unsere eigene Meinung wider. Danke, Philips und Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten.

Vegan seit zwanzig-null-sechs. Liebt scharfes Essen und steht auf die Kombi Pasta & Brokkoli. Sammelt E-Gitarren und schreibt ab und zu darüber. Ist "eigentlich" Grafikdesigner und Webentwickler.

9 Kommentare

  1. Bitte unbedingt mehr mit dem Airfryer spielen!!!! Ich hab so ein Teil seit 2012 und nutze es tatsächlich hauptsächlich für Pommes. Ich wäre mega happy, wenn ich damit noch mehr vegane Überraschungen zaubern könnte!
    Die Avocado werden gleich mal ausprobiert. Danke euch

    Antworten
    • Hey liebe Nicola,

      na das ist doch mal ein Wort, wird gemacht 👍
      Wobei, Pommes sind ja jetzt auch nicht das Schlechteste 🙈😆

      Liebe Grüße
      Jörg

  2. Woahh 🤤🤤🤤
    Sollte ich endlich eine größere Küche bekommen, darf ein Airfryer sicher gleich mit einziehen!
    Aber zum „mit Öl besprühen“ hab ich dann doch nochmal ne Frage – habt ihr eine Ölsprühflasche oder ist das ein super Airfryer-Gimmick?

    Liebe Grüße und danke für die vielen vielen supertollen Rezepte und Bilder!
    Sandra

    Antworten
    • Hey Sandra,

      das mit der Küchengröße haben wir ja auch bei uns erwähnt. #TeamMiniKüche 🙌
      Wir überlegen schon, einen Finderlohn für den besten Lagerplatz für das Gerät auszusetzen. Bis dahin (oder bis zur größeren Küche) tauschen wir aber gerne gesunde Pommes und Hipsterfritten gegen Fläche 🙈

      Wir benutzen eine einfache, kleine Sprühflasche dafür. Also weder Gimmick, noch Special 👍

      Liebe Grüße
      Jörg

  3. Was ist mit Chips? Geht das auch? 😋

    Antworten
    • Ausprobiert haben wir’s selbst noch nicht, aber das geht auf jeden Fall 🙂

  4. Das klingt sooo lecker!
    Habt ihr vielleicht eine Idee wie man die Panko Semmelbrösel ersetzen kann? Zwecks Glutenunverträglichkeit?
    Wir lieben übrigens eure Rezepte und Bücher! Toll, dass es euch gibt!

    Antworten
    • Hey Nadine!

      Wie ja schon im Rezept erwähnt, kannst du natürlich ganz einfach glutenfreie Semmelbrösel verwenden 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

  5. Das Rezept ist super! Das Angenehme an diesen Airfryern ist, dass sie, einmal alles vorbereitet, ihre Arbeit von selbst erledigen, sprich, man muss nicht daneben stehen 🙂

    Antworten

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