Immer noch kalt, immer noch grau und mal wieder Freitag … Der Frühling lässt ja so was von zu wünschen übrig! Aaaber ist ja nix neues und das allgemeine Jammern über das Wetter kann man ja auch schon nicht mehr hören, oder? Wenn man sich trotzdem aufraffen kann, ein bisschen draußen rumzuspazieren, spriesst und grünt es ja auch überall recht üppig – wie auch in Sabine’s tollem Garten.
Die türkische Küche hätte ja neben Döner etc. schon noch so einiges zu bieten. Leider findet man aber gute türkische Restaurants mit veganen Optionen (oder gar veganem Börek) auf der Speisekarte eher selten – also muss mal wieder die eigene Kochkunst her halten.
Wir hatten große Yufka-Teig-Blätter im Kühlschrank und haben uns entschlossen, daraus einen großen Zucchini-Börek zu machen.
Bärlauchzeit! Wer noch nie selbst Bärlauch gepflückt hat, sollte es unbedingt nachholen. Er wächst im Frühjahr im Wald fast überall und es macht ja bekanntlich ziemlich Spaß selbst geerntetes zu verspeisen! Ihr solltet nur darauf achten, dass ihr aufpasst und nicht aus Versehen Blätter der Herbstzeitlosen oder Maiglöckchenblätter erwischt, denn die sind beide extrem giftig. Macht euch einfach vorher schlau oder nehmt jemanden mit, der sich auskennt Das Bärlauch-Pesto passt natürlich auch perfekt zu Nudeln oder gerade auch aktuell zu weißem oder grünem Spargel – probiert euch am besten mal durch, viel Spaß!
Als hättet ihr es noch nicht gemerkt: In vielen Rezepten preisen wir Wein als perfektes Getränk zu unseren Rezepten an. Warum ist recht schnell klar – der richtige Wein zum Essen kann Aromen verstärken oder ergänzen. Wir dachten bisher immer, dass zu unseren oft scharfen Rezepten definitiv immer Rotwein passt. Wahrscheinlich haben wir da die persönliche Vorliebe vorgeschoben. Der Weindealer unseres Vertrauens und neuer Sponsor von eat-this – Delinat – hat uns nun jedoch als Crétins entlarvt und uns zu einigen Rezepten die perfekt passenden (Weiß-)Weine herausgesucht.
Ob nun Rot– oder Weißwein: die meisten Weine sind leider nicht vegan – oft nicht einmal vegetarisch. Wenn ihr wissen wollt, warum – lest weiter.
Juhu, die ersten lieben Hobbygärtner haben uns ihre tollen Bilder geschickt! Unsere erste „Post“ erhielten wir von Linda aus der Schweiz:
„Hallo!
Mein Name ist Linda und ich komme aus der Schweiz. Mein Haus und somit auch mein Garten befinden sich in der Nähe von Bern.
Seitdem ich Vegetarierin bin (aber auch sehr oft Vegan koche), lege ich noch viel mehr Wert auf frisches Gemüse und Kräuter als zuvor. So habe ich beschlossen, einen Gemüsegarten anzubauen, zusammen mit meiner Schwester. Wir sind im April zum Bauhaus gefahren, haben Samen, Erde und ein Plastikzaun gekauft und uns an die Arbeit gemacht. Leider war die Arbeit für nichts, da unsere Nachbarskatzen am nächsten Tag bereits das Beet und den Plastikzaun als Spielplatz benutzen. So musste dann unsere Stiefmutter, ein wahrer Gartenprofi, uns etwas helfen.
Wir haben dann einen Holzzaun (ca. 20cm hoch) um das Beet getan, viel mehr Erde dazugegeben und bereits gezogene Pflanzen eingepflanz. Wir haben Blattsalat, Sellerie, Rote Beete, Rosmarin, Schnittlauch, Thymian, Salbei und Spinat in unserem Gemüsegarten. Doch wir haben nicht nur in unserem Gemüsegarten „Essbares“ , sondern haben wir auch im Rest des Gartens Apfelbäume, Kiwibäume, Olivenbäume, Avocadobäume und Pfirsichbäume angepflanz.
Jammiiie, ich freue mich schon aufs Essen :)“
Falls ihr auch Lust bekommen habt, bei unserem „Projekt Heimgarten“ mitzumachen, dann schreibt uns einfach eine Email an info@eat-this.org.
Mit diesem Gericht könnt ihr so richtig angeben. Und dabei ist es unglaublich schnell und einfach zubereitet und funktioniert auch als absolutes Last-Minute-Dinner oder wenn euch einfach gar nichts anderes einfällt.
Tatsächlich ist das Rezept genau aus dieser „Not“ heraus entstanden. Nadine und ich hatten nach einem anstrengenden Tag einfach keine Lust mehr auf eine lange Küchensession, wollten uns aber trotzdem unbedingt mit einem leckeren Pastagericht belohnen.
Sind wir mal ehrlich: Sellerie löst bei den wenigsten Menschen (jedenfalls die ich kenne) spontane Begeisterungsstürme aus. Er schmeckt zwar sehr gut in kleinen Mengen in Spaghetti-Saucen etc., doch pur mögen ihn die meisten nicht so gern. Vielleicht liegt’s auch daran, dass er jetzt nicht soo spektakulär aussieht :-). Bei uns zu Hause gab es ihn eigentlich schon immer recht häufig als Sellerieschnitzel (auch sehr, sehr lecker) oder als Salat, was ihn erstaunlich mild und lecker macht. Ob als Beilagensalat zur anstehenden Grillsaison oder als leichter Abendsnack mal einfach so – „Sellerie, ick mag dir!“ ♥